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Kindernachrichten

09. Dezember 2016 | 18:26 Uhr

Tiere : Verdrehte Eier

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Rothalsstrauß hat mit seinem Nachwuchs viel zu tun. Im Zoo werden seine Rieseneier sogar maschinell gedreht.

Diese Eier sind ja riesig! Es sind Straußeneier – und zwar vom Nordafrikanischen Rothalsstrauß. „Ein Ei wiegt etwa zwei Kilogramm“, sagt Maren Frerking. Sie ist Biologin und arbeitet im Zoo Hannover. Ein Ei ist ungefähr so schwer wie zwei große Milchtüten.

Der Rothalsstrauß ist sehr groß, aber fliegen kann er nicht. Dafür läuft er unglaublich schnell. In freier Wildbahn leben wohl nur noch wenige Tiere. Geschätzt wird, dass es 1000 bis 2000 Rothalsstrauße sind. Deshalb züchtet der Zoo in Hannover sie.

„Dieses Jahr haben wir elf Jungtiere“, sagt die Expertin. Sie stammen von zwei Straußen, die auch vor einigen Jahren im Zoo geschlüpft waren. Eine Straußenhenne legt bis zu 15 Eier. Die werden im Zoo in einer Brutmaschine ausgebrütet. Dabei werden die riesigen Teile mehrmals am Tag gedreht – und zwar maschinell.

In freier Natur drehen die Elterntiere die Eier mit ihrem Schnabel. „Das ist ganz wichtig für den Stoffwechsel im Ei. Damit der Embryo besser ernährt wird“, erklärt Maren Frerking.

Zwar gibt es im Zoo auch ein Nest mit Straußeneier in einer Sandkuhle im Freien. Aber Hahn und Henne haben im Brüten noch keine Erfahrung. „Das müssen sie erst noch lernen“, sagt die Fachfrau. Aber ab und zu schauen sie mal vorbei.

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erstellt am 19.Jul.2016 | 01:10 Uhr

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