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Kindernachrichten

04. Dezember 2016 | 19:29 Uhr

Menschenskinder : Urlaub ganz ohne Eltern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Spaß haben und neue Freunde kennenlernen – das erleben Jeremy (11) und Najat (10) in den Ferien im Jugenddorf.

Ruhig steht es da. Das riesige Haus mit den vielen Zimmern direkt am See. Geht man hinein, steckt es voller Leben. Überall hört man es trappeln, rufen und kichern.

Im Jugenddorf am Ruppiner See im Bundesland Brandenburg ist während der Sommerferien Hochbetrieb. Bis zu 400 Kinder sind dort untergebracht. Sie schlecken Eis, faulenzen, machen Sport oder nutzen die vielen Angebote auf dem Gelände.

Nur eines sieht man nicht: Eltern! Die müssen nämlich zu Hause bleiben. Die Reise ist nur für Kinder bestimmt. Auch in anderen Bundesländern gibt es solche Kinderfreizeiten.

Die Gruppe von Jeremy und Najat besteht aus 20 Kindern. Zusammen mit fünf Betreuern ging es zum Ruppiner See. Vom ersten Tag an haben die Kinder viel unternommen. Die Betreuer hatten zum Beispiel eine Waldolympiade, eine Klettertour und eine Bootsfahrt vorbereitet.

Jeremy ist zum ersten Mal auf einer Kinderfreizeit. Es gefällt ihm super hier. „Am Anfang war ich ganz schön aufgeregt“, gibt der Elfjährige zu. „Ich war auch ein bisschen schüchtern, weil ich die anderen Kinder noch nicht kannte. Aber dann kam jemand auf mich zu und hat mit mir geredet, und schwupps war alles gut.“

Auch die zehnjährige Najat fühlt sich hier wohl. Sie war schon häufiger auf solchen Freizeiten. Dieses Jahr hat ihr das Klettern besonders gut gefallen. „Zuerst habe ich mich nicht getraut und hatte Höhenangst, aber dann haben mir die älteren Jungs geholfen und ich bin sogar die Acht-Meter-Wand hinaufgeklettert“, erzählt sie. Fußballspielen ist natürlich auch super, da sind sich Jeremy und Najat absolut einig.

Haben die beiden auch mal Heimweh? „Nöööööööö!“, ertönt es einstimmig. „Zu Hause will Mama immer, dass ich aufräume. Hier ist selbst das irgendwie besser“, sagt Najat. „Ich muss die Sachen ja nur in meinen Koffer packen, und schon ist alles weg.“

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erstellt am 30.Aug.2016 | 01:26 Uhr

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