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Politik : Syrische Kinder bekommen nicht genug Hilfe

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Seit Jahren herrscht Krieg in dem Land im Nahen Osten.

Manche Kinder in diesem Land haben noch nie erlebt, wie sich Frieden anfühlt. Schon seit sechs Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Das Land liegt im Nahen Osten und grenzt unter anderem an die Türkei und den Irak.

Hilfsorganisationen setzen sich weltweit dafür ein, Kinder in Ländern wie Syrien zu schützen. In einem neuen Bericht steht: Im vergangenen Jahr ging es den Kindern in Syrien besonders schlecht. „Je länger der Krieg andauert, desto rücksichtsloser wird er“, sagt eine Expertin vom Kinderhilfswerk Unicef.

Selbst im Krieg gelten für gewöhnlich noch ein paar Regeln. Etwa, dass keine Wohngebiete, Krankenhäuser oder Schulen angegriffen werden. In Syrien ist aber genau das immer wieder geschehen.

An dem Krieg sind die syrische Regierung und verschiedene Gruppen beteiligt. Seit Ende Dezember gilt eigentlich eine Waffenruhe. Trotzdem gibt es immer wieder Angriffe.

Die Fachfrau berichtet: „Bewaffnete Gruppen nehmen häufig keine Rücksicht auf die Bevölkerung – auch nicht auf Kinder. Schulen werden zerstört oder zum Beispiel als Waffenlager genutzt, Krankenhäuser wurden bombardiert.“ Hilfskräfte haben es schwer, alle Menschen in Syrien zu erreichen, die Unterstützung brauchen. Oft wird ihnen der Weg zu Gegenden versperrt, in denen die Leute dringend Medizin und Trinkwasser brauchen.

Die Helfer bemühen sich darum, Orte zu schaffen, in denen Kinder Schutz finden können. Doch am wichtigsten ist, dass in Syrien endlich Frieden einkehrt.

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erstellt am 14.Mär.2017 | 01:33 Uhr

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