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Kindernachrichten

03. Dezember 2016 | 03:29 Uhr

Tiere : Sind Paletten-Doktorfische wirklich so vergesslich?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ziemlich schusselig schwimmt die kleine Dorie durch das Meer. Sie ist etwas tollpatschig und vor allem sehr vergesslich. Im Film „Findet Dorie“ kann man sich seit dieser Woche prima über den blauen Fisch kaputtlachen.

Dorie ist ein Doktorfisch. Genauer gesagt: Ein Paletten-Doktorfisch.

Diese Fische leben in Korallenriffen im indischen und pazifischen Ozean. Ihr Leben in der Natur hat allerdings mit dem Filmleben von Dorie nicht viel zu tun. „Es gibt keine Hinweise, dass Paletten-Doktoren besonders vergesslich oder tollpatschig sind“, sagt ein Fachmann vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Als erwachsene Fische schwimmen die echten Dories meist allein oder in lockeren Gruppen umher. Jungfische ziehen in Schwärmen ums Korallenriff.

So toll die Fische auch aussehen - fürs Aquarium zu Hause sind sie nicht gemacht. Sie brauchen viel Platz zum Schwimmen. Außerdem leben sie im Salzwasser. So ein großes Salzwasser-Aquarium anzuschaffen und zu betreiben, ist ziemlich teuer und kompliziert.

Und noch etwas: Paletten-Doktorfische sind schwer zu züchten. Deswegen werden Fische für die Aquarien in freier Natur gefangen. Viele Tiere sterben dabei.

Dann schaut man sich doch besser einen lustigen Vertreter von ihnen im Kino an...

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erstellt am 30.Sep.2016 | 03:34 Uhr

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