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Kindernachrichten

27. März 2017 | 16:33 Uhr

Verbrechen : Polizei nimmt Verdächtigen fest

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Viele Menschen waren am Donnerstag sehr erleichtert. Denn die Polizei hat in der Stadt Herne im Bundesland Nordrhein-Westfalen einen Mann festgenommen. Er soll vor Kurzem einen Jungen getötet haben. Er wurde schon seit Tagen gesucht.

Polizisten sperrten den Mann in eine Zelle und befragten ihn. Die Beamten sammelten auch Spuren und andere Hinweise zu dem Verbrechen.

All diese Informationen gaben sie auch der Staatsanwaltschaft. Diese Behörde sammelt vor einem Prozess Beweise gegen Verdächtige. Sie sorgt dafür, dass auch ein Richter diese Infos bekommt.

Staatsanwälte beantragen bei Richtern oft eine Untersuchungshaft, auch U-Haft genannt. Das bedeutet: Der Verdächtige bleibt während der weiteren Ermittlungen im Gefängnis, erklärt ein Experte. Der Richter, der das entscheidet, wird auch Haftrichter genannt.

In U-Haft zu gehen, heißt aber nicht gleich, dass man schuldig ist. Über Schuld und Unschuld entscheiden in Deutschland Gerichte. Vor dem Urteil gibt es eine Verhandlung, auch Prozess genannt. Dabei muss bewiesen werden, dass der Verdächtige auch wirklich der Täter ist.

Bis dahin nennt man ihn manchmal den „mutmaßlichen“ Täter. Das bedeutet, dass vieles dafür spricht, dass derjenige schuldig ist.

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von
erstellt am 11.Mär.2017 | 01:47 Uhr

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