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Kindernachrichten

03. Dezember 2016 | 01:26 Uhr

Politik : Nicht mehr kämpfen! Hoffentlich halten sich alle daran

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Endlich wieder in Frieden leben. Das wünschen sich die Menschen im Land Syrien. Denn dort herrscht seit einigen Jahren ein Krieg, bei dem schon viele Menschen gestorben sind. Außerdem sind zahlreiche Menschen aus Syrien in andere Länder geflüchtet.

Am Wochenende einigten sich nun zwei wichtige Politiker auf einen Plan für eine Waffenruhe. Erstaunlicherweise sind die beiden aber nicht aus Syrien, sondern aus den USA und aus Russland. Das liegt daran, dass diese Länder auch an dem Krieg in Syrien beteiligt sind. Außerdem gehören beide zu einer Gruppe von Ländern, die sich für Frieden in Syrien einsetzt. Auch Deutschland ist dabei.

Insgesamt ist es wahnsinnig kompliziert, wer in Syrien überhaupt gegen wen kämpft: zum Beispiel die Regierung gegen Gegner der Regierung. Ab heute Abend soll aber niemand mehr kämpfen. Wenn die Waffenruhe länger als eine Woche hält, wollen Politiker aus den USA und Russland gemeinsam überlegen, wie man weiter gegen Terror-Gruppen vorgeht. Denn bei der Waffenruhe gibt es eine Ausnahme: Sie gilt nicht in Bezug auf die Terror-Gruppen.

Für die Menschen in Syrien ist eine Waffenruhe unheimlich wichtig. Viele haben wegen des Krieges nicht genug zu essen und zu trinken. Während gekämpft wird, können Hilfs-Organisationen nicht zu ihnen kommen.

Einige Menschen glauben nicht, dass das Ganze klappt. Denn es gab schon öfter Pläne für eine Waffenruhe. Doch dann hielten sich nicht alle daran. Deshalb sind viele der beteiligten Politiker sehr angespannt – und hoffen, dass ab heute wirklich niemand mehr kämpft.

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erstellt am 12.Sep.2016 | 01:02 Uhr

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