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Kindernachrichten

10. Dezember 2016 | 08:04 Uhr

Umwelt : Mehr Schutz für Tiere und Pflanzen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Naturschützer freuen sich über die Ergebnisse einer Konferenz – fordern aber noch mehr Artenschutz.

Der Graupapagei ist dabei. Der Berberaffe und der Wanderfalke auch. Sie und viele andere Tiere und auch Pflanzen werden in Zukunft besser geschützt. Das haben Fachleute gerade auf einer großen Konferenz in Südafrika entschieden. Die Konferenz findet alle drei Jahre statt. Sie heißt Welt-Artenschutzkonferenz. Ein anderer Name ist Cites.

Bei der Konferenz geht es darum, den Handel mit bedrohten Tieren oder Pflanzen zu begrenzen oder sogar ganz zu verbieten. Die Fachleute entscheiden, für welche Tier- und Pflanzenarten der bessere Schutz gelten soll. Tausende Arten gehören schon dazu. Nun kamen viele weitere hinzu.

Naturschützer waren mit der Konferenz in diesem Jahr zufrieden. „Das ist die tollste Cites-Konferenz, die ich in fast 20 Jahren erlebt habe“, sagte zum Beispiel Sandra Altherr. Sie ist von der Naturschutz-Organisation Pro Wildlife. Das lag an vielen Dingen, die auf der Konferenz beschlossen wurden.

Dazu gehört die Entscheidung mit den Graupapageien. Diese Vögel leben in bestimmten Gebieten in Afrika. Sie können gut sprechen lernen und werden gern von Menschen zu Hause im Käfig gehalten. Die Fachleute beschlossen nun auf der Konferenz: Graupapageien dürfen nicht mehr in der Wildnis gefangen und dann verkauft werden. Wer sich nicht daran hält, kann bestraft werden.

Mit einigen Entscheidungen sind Naturschützer aber nicht zufrieden. Dazu zählt, dass es weiterhin erlaubt ist, zum Beispiel Felle oder Knochen von Löwen in andere Länder zu verkaufen. Die Löwen werden auf Farmen gezüchtet.

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erstellt am 06.Okt.2016 | 01:36 Uhr

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