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Kina-Reporter

08. Dezember 2016 | 15:23 Uhr

Bundeszentrale für politische Bildung : Kindermedienkonferenz: Auszeichnung für junge Reporter

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der zweite Preis in der Kategorie „Bestes redaktionelles Angebot von und mit Kindern“ geht ans Kina-Reporter-Seminar.

Berlin | Sie sind zehn bis 15 Jahre alt, sie sind neugierig auf die Welt des Journalismus, und sie berichten aus ihrem Land Schleswig-Holstein für die Kinder im Land: Weit mehr als 100 Kinder und Jugendliche wurden seit dem Jahr 2011 mit dem Kina-Reporter-Seminar zu jungen Journalisten. Kina ist die tägliche Nachrichtenseite für Kinder unserer Zeitungen im Schleswig-Holsteinischen Zeitunsgverlag (sh:z) und des A. Beig-Verlags.

Am Donnerstag wurde dieses Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ausgezeichnet. Kina-Redakteurin Ina Reinhart, die das Projekt ins Leben gerufen hat und es seitdem organisiert und betreut, nahm am Abend bei der Kindermedienkonferenz der bpb in Berlin den zweiten Preis in der Kategorie „Bestes redaktionelles Angebot von und mit Kindern“ entgegen. Es ist damit deutschlandweit das beste Zeitungsprojekt mit Kindern. Der erste Preis in dieser Kategorie geht an das Bremer Radioprojekt „Zebra Vier“.

„Kina hilft Kindern, Nachrichten, Geschehnisse und Entwicklungen besser zu verstehen und zeigt zugleich Erwachsenen die Welt aus junger Perspektive. Denn hier stammen die Reportagen, Berichte und Rezensionen nicht selten von Kindern selbst“, erklärte die Jury. Die jungen Reporter führen Interviews, schreiben Artikel, fotografieren und drehen Videos. Damit geben sie einer neuen Generation eine Stimme.

Dafür trainieren sie im Kina-Seminar mit Redakteuren und Betreuern in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg in der Nähe von Flensburg. Danach sind die Kina-Reporter das ganze Jahr über immer wieder im Einsatz. Ihre Berichte erscheinen in allen 21 Tageszeitungen des sh:z-Medienhauses und des A.Beig-Verlags. Die Videos, die die jungen Reporter drehen, sind in den Onlineprodukten zu sehen unter www.shz.de/kina. Seit 2016 sind die Kina-Reporter auch in den sozialen Medien aktiv, auf Facebook kann man die Arbeitsergebnisse unter „Kina“ sehen, auf Instagram und Snapchat posten sie vom Seminar unter dem Namen „kinareporter“.

„So wird es den Kina-Reportern nicht nur ermöglicht, Medien zu gestalten, ihr Wissen zu vertiefen und über sich hinauszuwachsen, sondern sie werden zugleich dazu befähigt, gegenüber Gleichaltrigen als Vorbild zu agieren die ihnen auf Augenhöhe die Welt zeigen und erklären“, lobte die Jury das Kina-Reporter-Projekt.

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