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Kindernachrichten

05. Dezember 2016 | 19:47 Uhr

Sport : Handball-Drama in der „Hölle Nord“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Spannung pur erwartete die Kina-Reporter in der Flens-Arena: Die SG-Spieler besiegten ihre Gegner in den letzten Minuten der Nachspielzeit.

„Wir wollten heute einfach unbedingt gewinnen und das war ausschlaggebend für unseren Sieg“, sagte Kentin Mahé im Interview nach dem Handballkrimi am Mittwochabend in der Flens-Arena gegen die Füchse Berlin. Die SG Flensburg Handewitt zog in einem hochklassigen Spiel mit 36:34 (30:30/14:16) über Verlängerung in das Viertelfinale des DHB-Pokals ein. Das war die Belohnung für die kämpferische Leistung der SG. Auch die Fans machten einen großartigen Job, indem sie die Mannschaft mit lauten Gesängen anfeuerten. Die Stimmung war atemberaubend.

Doch es war kein Spaziergang ins Viertelfinale, denn die Füchse Berlin bewiesen sich als ein willensstarkes Team. Doch dies reichte nicht um in der „Hölle Nord“, wie die Flens-Arena auch genannt wird, die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes zu bezwingen. Anfangs war das Spiel sehr ausgeglichen, bis die SG in der Mitte der ersten Halbzeit ein wenig den Anschluss verlor und mit 11:14 (23.) in Rückstand geriet. Nach einer eher nicht so guten ersten Halbzeit (14:16) kam die SG gestärkt aus der Kabine zurück und warf schon nach drei Minuten den Ausgleich zum 16:16. Zwischenzeitlich führten sie mithilfe der Bombenstimmung sogar 23:18 (42.) und 27:23 (49.).

Doch in den letzten zehn Minuten nahm der Druck der Füchse extrem zu und die SG machte viele Fehler, dies war der Schlüssel für die Berliner. Sie schmolzen ihren Rückstand auf 29:28 (56.) und schließlich warfen sie das 30:30– eine halbe Minute vor Schluss. Am Ende hatten die Füchse sogar noch den letzten Wurf, aber diesen hielt der Torwart der SG Kevin Møller, und warf danach fast noch das 31:30. Doch der Ball ging knapp über das leere Tor.

In der ersten Halbzeit der Verlängerung spielte die SG wieder mit großem Willen und großer Leidenschaft auf und erhöhte auf 34:31. Doch die Berliner kämpften sich noch einmal zurück und verkürzten in der 69. Minute auf 35:34. Erst durch den letzten Treffer von Kentin Mahé war das Spiel entschieden. Darauf tobte die Menge. Nach dem Spiel feierten die Fans den Sieg und die Vertragsverlängerung von Tobias Karlsson, zu dieser sagte Lasse Svan Hansen, dass er stolz wäre, so einen guten Spieler bei der SG behalten zu können.



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erstellt am 27.Okt.2016 | 19:11 Uhr

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