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Kindernachrichten

09. Dezember 2016 | 14:37 Uhr

Forschen : Ein Vortrag für die Bundeskanzlerin

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

"Jugend forscht"-Sieger trafen sich gestern in Berlin. Auch Schleswig-Holsteiner waren dabei.

So eine Zuhörerin hat man nur selten. Tassilo Schwarz ist 17 Jahre alt. Gestern besuchte er zusammen mit anderen Jugendlichen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Besucher waren aus einem bestimmten Grund in Berlin. Sie waren in diesem Jahr mit einem Preis für junge Forscher ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb heißt „Jugend forscht“.

Angela Merkel gratulierte den Siegern. Tassilo Schwarz durfte sein Projekt sogar vorstellen. Er hatte eine Technik entwickelt, mit der man Drohnen in der Luft erkennen und verfolgen kann.

Auch Florian Vahl (17), Etienne Neumann (17) und Maxikmilian Schiller (17) von der Johannes-Brahms-Schule in Pinneberg haben mit diesen Fliegern geforscht. Sie haben sich gefragt, wie man die Drohnen länger fliegen lassen kann. Die drei Gymnasiasten haben einen motorbetriebenen Modell-Segelflieger mit extra Software und Sensorik ausgestattet. Dadurch kann der Minisegler Aufwinde von selbst erkennen und seine Flugzeit deutlich verlängern. Damit kamen die Schleswig-Holsteiner auf den vierten Platz in der Kategorie Mathematik/Informatik und durften auch beim Empfang der Bundeskanzlerin dabei sein. Ebenso wie drei Schüler aus Tornesch: Bruno Borchardt (17), Jannik Rank (19) und Sebastian Meyer (19) haben sich überlegt, wie Astronauten im All länger mit Sauerstoff versorgt werden können. Damit kamen sie auf den fünften Platz im Fach Geo- und Raumwissenschaften.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die selbst Wissenschaftlerin ist, findet es gut, wenn junge Leute forschen. Sie hörte bei den Vorträgen aufmerksam zu und stellte ein paar Fragen. Außerdem machte sie Werbung dafür, sich für Fächer wie Mathematik, Informatik und Technik zu interessieren. Mit solchen Fächern habe man sehr gute Chancen, eine Arbeit zu bekommen.

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erstellt am 29.Sep.2016 | 01:09 Uhr

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