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Kindernachrichten

10. Dezember 2016 | 21:41 Uhr

Advent : Ein rosa Pony reist um die Welt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In einer großen Fabrikhalle lagern Tausende von Spielzeugen und Action-Figuren. Hier werden sie vorbereitet für das große Weihnachtsgeschäft.

An Heiligabend liegen in Deutschland wieder bunt verpackte Weihnachtsgeschenke unter dem Baum. Viele von ihnen haben eine lange Reise hinter sich. So wie ein spezielles rosa Spielzeug-Pony.


Eine lange Zeit auf See


Das Spielzeug wird in Asien hergestellt, also Tausende Kilometer weit weg. Auf dem Weg nach Deutschland wird es in einen Karton gepackt und mit dem Schiff nach Holland gefahren – zusammen mit vielen anderen Spielsachen. Die Reise dauert ungefähr einen Monat.

Als Nächstes geht es mit dem Zug und Lastwagen weiter nach Deutschland. Schließlich landet das Pony in einer großen Lagerhalle in der Stadt Soest im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Halle gehört zu der Spielzeug-Firma Hasbro. Dort lagern Tausende Spielzeuge.

In Deutschland gibt es über 500 Firmen, die Spielzeuge herstellen. Zu Beginn der Weihnachtszeit sind ihre Hallen rappelvoll.


Der Gabelstapler bringt das Pony ins Lager


Am Eingang der Halle in Soest warten Gabelstapler-Fahrer auf die Spielzeuge. Sie holen die Kartons aus dem Lastwagen-Container und stellen sie in der Halle ab. Es dauert ganze drei Stunden, bis ein Lastwagen leergeräumt ist. Denn es liegen dort rund 3000 Kartons! Nun bringen die Fahrer die Paletten ins Lager. So stehen die Kartons nicht mehr im Weg.


Irgendwo noch ein Plätzchen frei für mich?


Auf einem Bildschirm sehen die Mitarbeiter, in welchen Regalen noch Platz ist und bringen die Spielzeuge dorthin.

Über 40  000 Paletten sind dort untergebracht – voll mit Brettspielen und Action-Figuren. Auch das kleine rosa Spielzeug-Pony ist dabei. Es muss jetzt noch ausgeliefert werden an ein Spielzeug-Geschäft oder einen anderen Händler. Dort können es die Kunden kaufen oder bestellen.

„Wenn viele Leute dieses Pony kaufen, braucht der Händler irgendwann neue. Dann sagt er uns Bescheid und bestellt wieder eine große Menge davon“, erklärt Ernst Sieren von der Firma Hasbro. „Unsere Aufgabe ist es also, den Vorrat der Spielzeuge immer aufzufüllen. Damit jeder pünktlich sein Geschenk bekommt und es keine Engpässe gibt.“

Der Gabelstapler holt den Karton mit dem Pony aus dem Regal ab und stellt ihn in eine andere Halle. Dort wird der Karton noch in Folie eingewickelt, um ihn zu sichern. Ein Fahrer holt dann mehrere Kartons ab und fährt sie zu den Geschäften oder zu Lagern der Spielwaren-Händler. Diese können in Deutschland liegen, aber auch in Ländern wie Schweden, Dänemark und der Schweiz.


Endlich in Freiheit


Am Ende seiner langen Reise landet das Spielzeug-Pony vielleicht unter einem Weihnachtsbaum – genau wie die vielen anderen Spielzeuge in Deutschland.

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erstellt am 29.Nov.2016 | 00:00 Uhr

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