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Kindernachrichten

03. Dezember 2016 | 18:40 Uhr

Mitmachen : Die Küstenwächter

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Rausgehen und die Natur erforschen: So werden Kinder Umweltschützer.

Die Schweinswale sind in Gefahr. Die kleinen Meeressäuger, die in Nord- und Ostsee leben, verheddern sich immer wieder in Stellnetzen oder verschlucken Plastik, das im Meer schwimmt. Tote Schweinswale musste Lea Stanke bei ihrer ersten Arbeit als Biologin oft untersuchen. Deshalb hat sie beschlossen: „Wir müssen etwas tun!“. Sie gründete das Projekt Küstenwächter. Damit bildet sie Kinder und Jugendliche aus, damit sie helfen, Flüsse und Meere zu schützen.

Lina (10) findet Tiere und Pflanzen spannend. Deshalb macht sie mit beim Küstenschützer-Projekt. Jolin (10) hat sogar schon mal Schweinswale bei einem Bootsausflug gesehen. „Die sind total niedlich“, sagt sie. Um sie zu schützen, führt sie jetzt mit den Küstenwächtern ein Plastiktagebuch. Denn Plastik ist ein großes Problem in den Meeren. Die jungen Küstenschützer wollen deshalb weniger davon benutzen.

Doch sie lernen nicht nur aus Leas Mitmachheft etwas über die Wasserwelten, sondern forschen auch selber. Deshalb legten Tom, Lina und Max bei ihrem letzten Küstenschützer-Treffen drei Dachziegel in verschiedene Wassertiefen. Der große Tom ging am weitesten rein und legte den Ziegel ins knietiefe Wasser.

Nun werden sie Woche für Woche schauen, wie sich unter Wasser Schnecken, Algen, Muscheln und mehr an den Ziegeln ansiedeln. Mit ihrem Küstenwissen können sie wieder andere davon überzeugen, sich für Meere und Ozeane einzusetzen. So wie Alois (11), der das Küstenwächterprojekt schon aus der Schule kennt. Er hat mit seinen Mitschülern zum Beispiel schon Unterschriften für den Umweltschutz gesammelt und Infotafeln gebaut und am Strand aufgestellt. Denn die Menschen müssen gemeinsam daran arbeiten, die Schweinswale und andere Meeresbewohner zu schützen.

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erstellt am 10.Mai.2016 | 01:02 Uhr

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