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Kindernachrichten

04. Dezember 2016 | 15:19 Uhr

Unterwegs : Chinesisch ist schwer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Auch nach fast einem Jahr im Ausland kämpft Sebastian noch mit der Sprache – besonders beim Schreiben.

Chinesisch ist schon eine komplett andere Sprache und viel schwieriger zu lernen als zum Beispiel Englisch. Aber zu einer Sprache gehört ja nicht nur das Sprechen, sondern immer auch noch eine Schrift. Und die chinesische Schrift ist sicherlich eine der schwierigsten überhaupt.

Sie besteht nämlich nicht wie unsere aus 26 Buchstaben, die jeweils eine bestimmte Aussprache haben. Stattdessen gibt es für fast jedes Wort ein eigenes Schriftzeichen. Im Alltag benutzt man ungefähr 3000 verschiedene.

Diese Zeichen sagen einem zwar erst einmal nichts über die Aussprache, aber man kann mit ein wenig Übung und Fantasie oft schon die Bedeutung erahnen.

Dieses  Zeichen zum Beispiel bedeutet Feuer und sieht ja auch schon ein bisschen wie ein kleines Lagerfeuer aus. Viele Worte setzen sich auch aus zwei verschiedenen Schriftzeichen zusammen. Das folgt einer gewissen Logik. 

 Feuer-Maschine bedeutet Feuerzeug.

Feuer-Fahrzeug heißt Eisenbahn.

 Haben-Namen bedeuten  die Zeichen für berühmt sein.

Ganz besonders wichtig, weil viele Chinesen beim Trinken von Bier, Wasser oder manchmal sogar von Tee vor jedem Schluck neu anstoßen: Für Prost sagt man „Ganbei“, das bedeutet  trockener Becher.

Bei so vielen verschiedenen Schriftzeichen ist es natürlich klar, dass man nicht einfach wie bei uns nach einem Jahr in der Grundschule schreiben kann. Stattdessen kommen die ganze Schulzeit über neue Zeichen dazu. Und auch am Ende der Schulzeit kann man nicht alle Schriftzeichen beherrschen, die es gibt. Dafür sind es einfach viel zu viele.

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erstellt am 05.Jul.2016 | 01:04 Uhr

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