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Deutschland & Welt

03. Dezember 2016 | 07:55 Uhr

Wetter : Kaum zu glauben: April-Wetter war völlig durchschnittlich

vom

Auch wenn viele über den grauen Fröstelfrühling in Deutschland schimpfen: Das Wetter im April war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in diesem Jahr völlig durchschnittlich.

«Insgesamt wich der April bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer kaum vom vieljährigen Durchschnitt ab», teilte der DWD in Offenbach mit. Nur weil es in den vergangenen Jahren im April deutlich zu warm war, sei der Eindruck eines zu kalten Monats entstanden.

Vergleichsweise kühl könnte aber am Wochenende der Mai starten. Die erwarteten Höchsttemperaturen liegen zwischen 9 und 15 Grad, im Nordosten sind sogar 19 Grad möglich. Dabei kann es mindestens bis Dienstag immer wieder Regenschauer geben. «Die Talsohle des teils eher spätwinterlich anmutenden Wetters ist aber durchschritten», sagte ein DWD-Meteorologe.

Nach der ersten Auswertung der rund 2000 Messstationen lag die Durchschnittstemperatur im April bei 8,0 Grad und damit rund 0,6 Grad über dem Durchschnitt. Ursache dafür sind die hohen Temperaturen zum Monatsanfang. Der Spitzenwert wurde am 5. April mit 25,6 Grad in Regensburg gemessen.

Auch die Sonnenscheindauer lag insgesamt mit rund 155 Stunden leicht über dem Durchschnitt von 152 Stunden. Am wenigsten schien die Sonne im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und im Saarland mit örtlich nur 110 Stunden.

Mit einem Niederschlag von 58 Litern pro Quadratmeter erreichte der April exakt seinen Durchschnittswert. Dabei gab es große Unterschiede: Während in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt teilweise nur 10 Liter fielen, wurden im Schwarzwald bis zu 210 Liter gemessen. Dort kam es daher immer wieder zu Hochwasser und Überschwemmungen.

Wettervorhersage für Deutschland

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erstellt am 29.Apr.2016 | 15:41 Uhr

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