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Fernsehen

11. Dezember 2016 | 12:59 Uhr

Start für „Junges Angebot“ im Internet : Aus für Spartensender ZDFKultur und EinsPlus schon im September

vom

Das Jugendprogramm EinsPlus und der Digitalkanal ZDFKultur verschwinden aus der Fernsehlandschaft – und machen Platz für Neues.

Leipzig/Mainz | Mit den Digitalkanälen EinsPlus und ZDFkultur soll Ende September Schluss sein - pünktlich zum Start des „Jungen Angebots“ von ARD und ZDF im Internet. Das Abschalten am 30. September vor Mitternacht gelte vorbehaltlich der Ratifizierung des entsprechenden Staatsvertrags durch die Länder, sagten Sprecher von ARD und ZDF am Dienstag. Beide gehen davon aus, dass es sich um eine Formsache handelt.

Nach ARD-Angaben steht ein Votum der Landtage von Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein aus. EinsPlus startete 1997 - zunächst als EinsMuXx - und bot Service, inzwischen ist es ein Jugendprogramm. ZDFkultur bringt seit einigen Monaten nur noch Wiederholungen von Musik, Dokus, Filmen und Serien.

Am 1. Oktober startet dann das neue Internet-Angebot von ARD und ZDF für 14- bis 29-Jährige. Der Name „Junges Angebot“ ist nur ein Arbeitstitel. Das Budget liegt ab 2017 bei 45 Millionen Euro im Jahr, davon übernimmt der SWR (für die ARD) zwei Drittel, das ZDF ein Drittel. Geplant sind Formate auf mehreren Plattformen, einer eigenen Website und einer eigenen App - mit den Säulen Information, Orientierung und Unterhaltung. In Mainz arbeiten derzeit 25 bis 30 Mitarbeiter für das „Junge Angebot“, darunter zehn Festangestellte. Programm-Geschäftsführer Florian Hager (SWR) und Stellvertreterin Sophie Burkhardt (ZDF) planen und koordinieren das Projekt.

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erstellt am 17.Aug.2016 | 06:47 Uhr

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