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Deutschland & Welt

03. Dezember 2016 | 22:52 Uhr

Spiele-App im Smartphone : Däne spielt Pokémon-Go und findet Leiche

vom
Aus der Onlineredaktion

Den Spaß am Pokémon-Spielen dürfte ein Däne am Dienstagabend vorerst verloren haben.

Stige/Fünen | Schrecklicher Fund für einen Pokémon-Go-Spieler aus Dänemark. Am Dienstagabend stieß der 49-jährige Mann auf der Suche nach den kleinen, virtuellen Monstern auf eine Leiche in einem Entwässerungskanal nördlich von Stige auf der Insel Fünen. Das gab die Polizei von Odense in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Leiche lag nach Angaben der Polizei bereits seit längerer Zeit im Wasser. Wind und Wetter hätten ihr schon schwer zugesetzt. Daher war es der Polizei auch bislang nicht möglich, das Geschlecht, Alter oder die Identität der Person festzustellen. Eine Obduktion am Mittwoch soll darüber Aufschluss geben. Die Polizei geht derzeit nicht unmittelbar von einem Verbrechen aus, das den Tod herbeigeführt haben könnte.

„Pokémon Go“ ist gerade der jüngste Digital-Hype. Seit dem Start am 6. Juli in den USA und einigen weiteren Ländern verbreitet sich das von Nintendo und dem Google-Spinoff Niantic Labs entwickelte Spiel explosionsartig. „Pokémon Go“ verbindet kleine niedliche Monster, Smartphones, GPS und Karten zu einer virtuellen Monsterjagd mit Duellen und Rollenspiel-Elementen. Teilweise führte das schon zu Verkehrsunfällen, weil die Fahrer nicht von dem Spiel lassen konnten. In Dänemark hat die Polizei ebenfalls gut zu tun, was die App angeht. So drangen Spieler etwa in fremde Gärten, Schulen und auf Baustellen ein oder spazierten verdächtig lange vor der US-Botschaft in Kopenhagen auf und ab, weil sie dort eines der fiktiven Monster vermuteten.

Erst vor Kurzem hatte eine Spielerin im US-Bundesstaat Wyoming ebenfalls eine Leiche entdeckt.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 13:51 Uhr

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