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Computer

04. Dezember 2016 | 13:22 Uhr

Repräsentative Studie : «Bauchgefühl» hält viele deutsche Firmen von Cloud ab

vom

Viele größere deutsche Unternehmen stehen Cloud-Diensten immer noch skeptisch gegenüber. Der Auslöser dafür ist oft auch nur ein Bauchgefühl, ergab eine aktuelle Umfrage.

Die Mehrheit der größeren Unternehmen in Deutschland mit mehr als 1000 Mitarbeitern hat Vorbehalte gegen die Nutzung von Diensten in der Internet-Cloud.

Das ergab eine repräsentative Studie der Analystenhauses Techconsult im Auftrag der Münchner NFON AG. In den großen Unternehmen haben demnach 53,8 Bedenken gegen den Einsatz von Cloud-Technologien. Bei kleineren Firmen (1 bis 9 Mitarbeiter) haben dagegen nur 24 Prozent Bedenken. Dabei haben die Befragten insgesamt vor allem «Angst vor unberechtigtem Zugriff» und Sorgen um die Datensicherheit.

Cloud-Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und Leistungen wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenkapazität oder Anwendungssoftware als Service über das Internet.

Die Skepsis gegenüber der Cloud können die Befragten zum Teil aber nicht konkret begründen: 43 Prozent der Befragte räumen ein, dass sie sich noch nicht konkret mit den Sicherheitsbedenken von Cloud-Technologien beschäftigt haben und dass es sich bei ihren Einschätzungen eher um ein Bauchgefühl handelt. In der privaten Wirtschaft sind im Banken- und Versicherungsgewerbe sind die Bedenken mit 57,1 Prozent am höchsten. Dieser Wert wird nur noch übertroffen von der Skepsis in der öffentlichen Verwaltung (66,7 Prozent).

In den anderen Branchen sind die Bedenkenträger dagegen in der Minderheit: Industrie (43,9 Prozent), Handel (35,3 Prozent) und Dienstleistungen (38,1 Prozent). Am niedrigsten liegt der Anteil der Befragten mit Bedenken gegen Clouddienste im Handwerk (33,8 Prozent).

«Einem nicht unerheblichen Teil der deutschen Unternehmerlandschaft fehlt es an fundiertem Wissen, aber vielleicht auch an Mut, Freude an Fortschritt und Entwicklung sowie Kapazitäten sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen», erklärte Hans Szymanski, Chef der NFON AG.

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erstellt am 24.Okt.2016 | 14:40 Uhr

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