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Boulevard

05. Dezember 2016 | 01:32 Uhr

Medien : Uwe Ochsenknecht über Quoten und Landeier

vom

Der Schauspieler Uwe Ochsenknecht (60) spielt in der Reihe «Der Bulle und das Landei» im Ersten einen Polizisten. An diesem Freitag ist er in der sechsten Folge «Goldrausch» zu sehen.

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa erzählt er von seiner Rolle als eher verschlossener Polizist, über die Dreharbeiten mit Diana Amft und über das ewige Schielen auf die Einschaltquote.

Frage: Was reizt Sie noch immer an der Figur des Killmer?

Antwort: Ich finde, dass beide Hauptfiguren sehr genau gezeichnet sind. Vor allem die Chemie zwischen Diana und mir stimmt einfach. Die beiden sind allein als Polizisten schon ein gutes Team. Killmer hat sich in der letzten Folge obendrein im Suff mit Kati verheiratet und sagt jetzt, dass das so auf gar keinen Fall bleiben kann. Er hat ja grundsätzlich Probleme damit, auf sein Herz zu hören. Er ist ja im Grunde gar nicht so cool, wie er vorgibt, und Kati durchbricht dann seine Schroffheit und legt gerne immer wieder seine weiche Seite offen.

Frage: So eine kleine Reihe bietet ja auch viele Vorteile.

Antwort: Das stimmt. Die Figuren dieser Reihe waren von Anfang an so, wie sie jetzt noch sind. Das hat den Vorteil, dass sich nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Schauspieler an das Format und an die Figuren gewöhnen können. Inzwischen läuft alles wie ein Uhrwerk ineinander, und das macht Spaß für alle Beteiligten, wenn sie wieder aufeinandertreffen. Und dem Zuschauer nach bislang fünf Folgen ganz offensichtlich auch immer noch.

Frage: Und dann kommt das hübsche Ambiente dazu?

Antwort: Oh ja. Die Landschaft in der Vulkaneifel, rund um Monreal, mit seiner faszinierenden Natur ist wild und romantisch zugleich, und die Leute dort sind sehr freundlich und freuen sich, wenn wir dahin zum Drehen kommen. Und das Format fährt ja auch stets gute Quoten ein, weshalb wir im Grunde gleich weiterdrehen könnten. Allerdings entscheidet die ARD das leider stets nur von Fall zu Fall, wenn die Quote feststeht.

ZUR PERSON: Uwe Ochsenknecht (60) wurde am 7. Januar 1956 in Biblis geboren, wuchs aber in Mannheim auf, wo er am Nationaltheater als Komparse auf der Bühne stand. Erste Theaterengagements folgten, ab 1977 gab es erste Film- und Fernsehrollen. Sein Durchbruch begann mit einer Rolle im Film «Das Boot» (1981) von Wolfgang Petersen. Ein weiterer Erfolg war «Männer» (1985) von Doris Dörrie, gefolgt von der Rolle des Fälschers Fritz Knobel in der oscarnominierten Satire «Schtonk!» (1992) von Helmut Dietl. Zuletzt sah man ihn in Filmen wie «Die Udo Honig Story» (Sat.1) oder «Seitensprung mit Freunden» (ARD). Uwe Ochsenknecht lebt in Berlin.

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erstellt am 19.Apr.2016 | 14:32 Uhr

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