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Boulevard

05. Dezember 2016 | 09:36 Uhr

Miley Cyrus, Bryan Cranston und Co. : Promis vor Auswanderung: Wer die USA jetzt verlassen will

vom

Nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten erwägen viele Prominente, den Vereinigten Staaten den Rücken zu kehren.

Donald Trump? Nein, danke. Zahlreiche Hollywood-Stars kündigten vor dem Ausgang der US-Wahl an, die Vereinigten Staaten verlassen zu wollen, wenn Trump zum Präsidenten gewählt wird. Und mit diesem Vorhaben sind die US-Promis nicht allein: Am späten Dienstagabend war die Web-Seite der kanadischen Einwanderungsbehörde offenbar komplett überlastet. Die Seite war über längere Zeit wegen eines „Server Errors“ nicht erreichbar, wie besorgte Bürger via Twitter vermeldeten.


shz.de gibt einen Überblick, welche Stars den USA nach der Wahlniederlage Hillary Clintons den Rücken kehren wollen:

Bryan Cranston

Bryan Cranston erlangte große Popularität durch seine Rollen in „Malcolm mittendrin“ und „Breaking Bad“.
Bryan Cranston erlangte große Popularität durch seine Rollen in „Malcolm mittendrin“ und „Breaking Bad“. Foto: Paul Buck

Erst kürzlich hatte „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston seine Auswanderung angekündigt, sollte Trump und nicht seine Rivalin Hillary Clinton ins Weiße Haus einziehen. Auf die Frage des Podcasts „Bestseller Experiment“, ob er bei einem Sieg Trumps erstmal Urlaub in Kanada machen würde, sagte Cranston: „Es wäre kein Urlaub. Ich würde auswandern.“

Im Wahlkampf hatte Cranston Hillary Clinton unterstützt – wie viele Stars der Filmmetropole, die nahezu geschlossen hinter der Demokratin standen.

Matt Damon

US-Schauspieler Matt Damon fände es spannend, im Film in die Rolle Donald Trumps zu schlüpfen.
US-Schauspieler Matt Damon fände es spannend, im Film in die Rolle Donald Trumps zu schlüpfen. Foto: Andy Rain

Cranston ist gewiss nicht der erste, der mit Auswanderung droht. Im Juli hatte Hollywood-Star Matt Damon („Jason Bourne“) angedeutet, bei einem Sieg Trumps umziehen zu wollen: „Vielleicht ziehe ich ja nach Berlin. Lasst ein Licht für mich brennen!“, so Damon bei einem Besuch an der Spree.

Dass er Donald Trump nicht leiden kann, hat der Schauspieler in den vergangenen Monaten mehrfach geäußert, zum Beispiel bei seiner Rede vor den Absolventen der Elite-Universität MIT in Cambridge, Massachusetts. Vor den Studenten schwärmte er von einen fremden Welt und wie schön es dort ohne einen Kandidaten wie Trump wäre. Von dieser Welt muss sich der 45-Jährige jetzt verabschieden.

Neil Young

<p>Musiker Neil Young will die USA verlassen.</p>

Musiker Neil Young will die USA verlassen.

Foto: imago

Der kanadische Musiker Neil Young kündigte ebenfalls an, seinen Wohnsitz wieder in sein Heimatland zu verlagern und die USA hinter sich zu lassen. „Wenn Donald Trump Präsident der USA wird, werde ich in diesem Land wohl nicht mehr leben“, sagte der in Kalifornien wohnende Sänger und Gitarrist der „Süddeutschen Zeitung“.

Miley Cyrus

Miley Cyrus ist bekannt für ihre extraordinären Auftritte.
Miley Cyrus ist bekannt für ihre extraordinären Auftritte. Foto: Paul Buck

Bereits vor Monaten versprach Pop-Sängerin Miley Cyrus, der USA den Rücken zu kehren, sollte Donald Trump „ihr“ Präsident werden. „Ich ziehe weg, wenn das mein Präsident ist! Ich sage nichts, was ich nicht meine.“

In den vergangenen Wochen verlieh die Tierschützerin ihrer Trump-Abneigung immer wieder mit Einträgen in sozialen Netzwerken Nachdruck. In einem Instagram-Post schrieb sie: „Donald Trump ist ein absoluter Alptraum!“

Yes . That is a tear rolling down my cheek dripping off the end of my nose..... This makes me so unbelievable scared and sad.... Not only for our country but for animals that I love more than anything in this world.... My heart is broken into a 100000 pieces ..... I think I may vomit .... That picture on the right is so disturbing.... YOU are not destiny! It is not your job to decide when a living things life is over .... & YOU DT ARE NOT GOD NO MATTER HOW MUCH YOU THINK YOU ARE!!! (& if he doesn't think he is "God" he thinks he is the fucking chosen one or some shit! We're all just fucking jam between his rich ass toes! Honestly fuck this shit I am moving if this is my president! I don't say things I don't mean! )

Ein von Miley Cyrus (@mileycyrus) gepostetes Foto am


Whoopi Goldberg

Schauspielerin Whoopi Goldberg sieht unsichere Zeiten auf die USA zukommen.
Schauspielerin Whoopi Goldberg sieht unsichere Zeiten auf die USA zukommen. Foto: Robin Utrecht

Auch Hollywood-Star Whoopi Goldberg schließt einen Weggang nicht aus. „Vielleicht ist es an der Zeit wegzuziehen. Ich könnte mir das leisten“, so der Hollywood-Star im Januar, der unter anderem durch den Film „Sister Act“ berühmt wurde. „Ich war immer Amerikanerin, dies war immer mein Land und wir konnten immer unsere Meinungen vertreten. Aber jetzt dreht sich das plötzlich alles.“

Im Laufe des Wahlkampfs war die 60-Jährige mit Trump aneinandergeraten. Der kommende 45. Präsident der USA legte ihr die Auswanderung nahe. Goldberg ließ nun in Reaktion auf den Wahlausgang den Retweet eines anderen Twitterers für sich sprechen: „2016. Wir haben zusammen Bowie, Prince, Gene Wilder, Muhammad Ali und die Vereinigten Staaten in ein und demselben Jahr verloren.“

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erstellt am 09.Nov.2016 | 13:56 Uhr

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