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Boulevard

09. Dezember 2016 | 18:35 Uhr

Musik : Promi-Geburtstage vom 18. Mai 2016: Jack Johnson

vom

Was macht eigentlich Jack Johnson? Fast drei Jahre ist es schon her, dass sein letztes Album «From Here To Now To You» erschienen ist. Untätig aber war der Singer-Songwriter nicht, auch wenn sich bei ihm nicht alles um die Musik dreht.

Seit vielen Jahren schon setzt sich Jack Johnson, der heute 41 Jahre alt wird, für den Klima- und Umweltschutz ein. Auch bei seinen Konzerten geht er mit gutem Beispiel voran: Das geht von der Nutzung von Energiesparlampen bis zum Recycling des Abfalls. Seine Fans fordert er zudem auf, mit dem Fahrrad zu seinen Shows zu kommen, um den CO2-Ausstoß zu verringern.

Immer wieder hat sich Jack Johnson gefragt, ob es bei all den Umweltproblemen überhaupt noch sinnvoll sei, Konzerte zu gebe. Nun, er tut es weiterhin, will aber im Musik-Geschäft zu einem Umdenken animieren. Dazu gehört auch, dass die Einnahmen aus seinen Tourneen in großen Teilen Umweltorganisationen zugute kommen.

Große Konzerte sind für dieses Jahr auch nicht weiter geplant. Lediglich ein Auftritt steht auf seinem Terminplan: Im September ist Jack Johnson Headliner des Kaboo-Festivals in Kalifornien.

Und neue Musik? Auch da hält sich Jack Johnson momentan zurück. Immerhin hat er den Song «Seasick Dream» für den Surf-Film «View From A Blue Moon» (2015) von John John Florence beigesteuert - eine Liebeserklärung an das Wellenreiten.

Surfen - das war lange Zeit auch die Welt von Jack Johnson, der auf der Hawaii-Insel Oahu geboren wurde. Bereits als Kleinkind nahm er es zum ersten Mal mit den Wellen auf und mauserte sich schnell zu einem wahren Akrobaten auf dem Brett. Obwohl Johnson auch als Profi-Surfer eine gute Figur gemacht hätte, entschied er sich gegen diese Karriere. Ein schwerer Unfall mag seine Entscheidung damals mit beeinflusst zu haben. Stattdessen absolvierte er ein Studium an einer kalifornischen Filmschule.

Jackson, der als Teenager bereits in einigen Surffilmen vor der Kamera gestanden hatte, kehrte als Kameramann zurück auf seine Heimatinsel, um seine Sicht des Beach-Boy-Lebensgefühls auf Zelluloid zu bannen. Bei der Arbeit zum Soundtrack seines legendären Surf-Filmes «Thicker Than Water» (1999) entdeckte der Hobby-Gitarrist quasi aus dem Nichts seine Qualitäten als Singer/Songwriter, die ihm bald von allen Seiten bestätigt wurden.

Der Wellenreiter und Musiker Garret Dutton (der sich auch G. Love nennt) veröffentlichte prompt den Johnson-Song «Rodeo Clowns» auf seinem 1999er Album «Philadelphonic» und brachte damit den Stein ins Rollen. Johnsons Telefon lief vor Anrufen von Plattenfirmen heiß und schließlich produzierte J.P. Plunier, der auch mit Ben Harper zusammenarbeitete, Johnsons Debüt «Brushfire Fairytales» (2001). Trotz des eigentlich wenig radiotauglichen Folk-Sounds spielten einige US-Sender den Newcomer, und nach und nach breiteten sich seine Melodien im ganzen Land aus.

Jack Johnson ist ein ziemlich entspannter und lässiger Typ, dem es gelingt, sein eigenes Lebensgefühl in seine Songs zu packen. «Ich glaube, ich habe eine Nische gefunden, mit einem Sound, der die Menschen glücklich macht», erklärte er einmal die Wirkung seiner Gute-Laune-Musik.

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erstellt am 18.Mai.2016 | 00:01 Uhr

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