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Boulevard

03. Dezember 2016 | 01:28 Uhr

Leute : Promi-Geburtstag vom 9. September 2016: Adam Sandler

vom

Ulkige Stimme, leicht durchgeknallter Blick und am Ende ein ganz weiches Herz: Adam Sandler hat sich über die Jahre vom College-Dummerchen zum tiefgründigen Schauspieler gewandelt. Doch Humor ist und bleibt seine Leidenschaft.

Der Klassenclown war er vermutlich schon immer. Und doch war es der Vorschlag seines Bruders Scott, in einem Nachtclub in Boston als Standup-Comedian aufzutreten, der Adam Sandler erst auf die Bühne und zur hohen Kunst des professionellen Witzereißens brachte.

Am 9. September wird der ulkige Schauspieler aus «Big Daddy», «Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden» und «Happy Gilmore - Ein Champ zum Verlieben» 50 Jahre alt.

Über die 1990er und 2000er Jahre waren es meist Rollen als tollpatschiger, leicht begriffsstutziger und trotzdem liebenswerter Junge, mit denen der im New Yorker Stadtteil Brooklyn geborene Sohn eines Elektroingenieurs sich in die Herzen des Kinopublikums spielte. Sandler war der «goofy guy», ein charmantes Riesenbaby, das sich trotz oder gerade wegen seiner Dummheit im Lauf vieler Filme vom Außenseiter zu heimlichen Gewinner verwandelte.

Zwar hatte der junge Sandler bei seinen Auftritten in TV-Shows und Late-Night-Sendungen sowie als Sänger und Songwriter schräge, teils derbe Witze im Programm, galt aus Sicht mancher Kritiker aber auch als nicht ernstzunehmender Blödel-Heini. Doch mit der romantischen Komödie «Punch-Drunk Love» (2002), mit «Die Wutprobe» (2003) mit Jack Nicholson und «Die Liebe in mir» (2007) über die Terroranschläge vom 11. September 2001 bewies Sandler, dass er mehr beherrschte als nur Gags aus den unteren Schubladen des humoristischen Repertoires.

Humor und Witz dürften Sandlers Leben - zumindest was die Arbeit angeht - auch weiterhin bestimmen. Die Komödie «Yeh Din Ka Kissa» soll 2017 in die Kinos kommen. Derzeit arbeitet er an dem beim Video-Streamingdienst Netflix erscheinenden Film , wo er einen Manager im Showbusiness von Los Angeles spielt.

Dass er für Teile seines Schaffens mit der «Goldenen Himbeere» für den schlimmsten Film des Jahres ausgezeichnet wurde, scheint den in Los Angeles und New York lebenden Schauspieler, Drehbuchautoren und Produzenten von neuen Projekten nicht abzuhalten. «Ich habe nicht mit Filmen angefangen, um den Kritikern zu gefallen. Ich habe damit angefangen, um Menschen zum Lachen zu bringen und Spaß mit meinen Freunden zu haben», sagte er 2013. Seinen 50. Geburtstag will er seinem Sprecher zufolge im Kreis seiner Familie verbringen.

Independent-Interview

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erstellt am 09.Sep.2016 | 00:01 Uhr

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