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Boulevard

09. Dezember 2016 | 10:45 Uhr

Starke Frau : Promi-Geburtstag vom 8. Oktober 2016: Sigourney Weaver

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Sie habe das Glück gehabt, mit Regisseuren wie Ridley Scott, Peter Weir, James Cameron, Ang Lee, Mike Nichols oder David Fincher arbeiten zu dürfen, die «an die Kraft der Frauen glauben», sagt Sigourney Weaver.

Sie gilt als erster weiblicher Action-Star der Filmgeschichte: In vier «Alien»-Filmen bekam es Sigourney Weaver als Offizierin Ellen Ripley mit gefräßigen und mörderischen Weltraummonstern zu tun, die großen Spaß an der Dezimierung hatten.

Ein Anfang war gemacht: Nachdem Sigourney Weaver, die heute 67 Jahre alt wird, die Tür weit aufgestoßen hatte, folgte ihr Linda Hamilton nach, die gerade ihren 60. Geburtstag feierte. Mit ihrem durchtrainierten Körper als Sarah Connor in «Terminator» (1984) konnte sie sogar neben Muskelprotz Arnold Schwarzenegger bestehen.

Das Action-Kino hatte endlich zwei neue, furchtlose Heldinnen, die nicht dem weiblichen Film-Stereotyp entsprachen und die ihren männlichen Kollegen auf der Leinwand problemlos Paroli boten. Wirklich einfacher wurde es danach nicht, das aber sich heute geändert, meinte Sigourney Weaver kürzlich beim Filmfestival in San Sebastián, wo sie den Ehrenpreis «Donostia» erhielt.

«Wir Frauen wissen, dass wir stark sind. Dass wir der Klebstoff sind, der die Welt zusammenhält», sagte die US-Amerikanerin. Im Filmgeschäft sei es heute - im Gegensatz zu früher - «eine gute Zeit für Frauen».

Alien» (1979) war für die damals 30-jährige Weaver der erste große Filmauftritt. Regisseur Ridley Scott machte damit die über 1,80 Meter große Unbekannte über Nacht zu Hollywoods starker Action-Frau. Mit ihrer Amazonen-Statur hatte Weaver bis dahin Regisseure und männliche Stars verschreckt: «Die Agenten hatten keine Lust, den Schauspielern klarzumachen, dass sie die meisten Drehtage auf einer Apfelkiste stehen müssen», sagte Weaver dem «Lufthansa Magazin» über ihre Probleme.

Doch als Ripley war sie perfekt, das befand 1987 auch die Oscar-Akademie. Für ihren zweiten Auftritt in James Camerons «Aliens - Die Rückkehr» gab es eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin.

Von unerschrockener Tapferkeit schwenkte sie spielend auf Intelligenz und witzigen Sex-Appeal um. In dem Leinwanddrama «Gorillas im Nebel», wurde sie zu der Primatenforscherin Dian Fossey. Dafür erhielt Weaver 1988 eine Nominierung für den Hauptrollen-Oscar. Gleichzeitig hatte sie Gewinnchancen als beste Nebendarstellerin in der Komödie «Working Girl» (Die Waffen der Frauen). Hier mimte sie eine knallharte und zugleich verführerische Geschäftsfrau an der Seite von Harrison Ford.

Wie ihre Kolleginnen Meryl Streep und Jodie Foster wurde Weaver an der renommierten Yale Universität ausgebildet. Über die Studentenbühne kam sie an den New Yorker Broadway. Der Efolg blieb aber aus.

Woody Allen gab ihr eine winzige Rolle in «Annie Hall» (1977). Gerade sechs Sekunden war sie auf der Leinwand zu sehen. Danach Pause. Dann kam schließlich Kultregisseur Ridley Scott mit «Alien» und verhalf Sigourney Weaver zum Durchbruch.

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erstellt am 08.Okt.2016 | 00:01 Uhr

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