zur Navigation springen

Boulevard

04. Dezember 2016 | 07:03 Uhr

Action-Held : Promi-Geburtstag vom 13. November 2016: Gerard Butler

vom

Er ist ein ganzer Kerl: Seit rund 20 Jahren dreht Gerard Butler Filme, in denen vorzugsweise die Action dominiert. Aber der Schauspieler hat auch eine romantische und einfühlsame Seite.

Als Gott der Finsternis kämpfte er im alten Ägypten («Gods of Egypt»), in dem Terrordrama «London Has Fallen» rettete er als bulliger Leibwächter die Welt und als Spartaner Leonidas stellte er sich mit 300 Getreuen einem riesigen Heer persischer Krieger entgegen.

Mit seiner kräftigen und kompakten Statur, dem durchtrainierten und muskulösen Körper ist Gerard Butler die perfekte Besetzung für kompromisslose und knallharte Männerfilme. Heute feiert der Schauspieler seinen 47. Geburtstag.

Das fällt einem natürlich nicht in den Schoß: Für die Rolle des Spartakönigs Leonidas in «300» (2006) musste Butler ein halbes Jahr lang sechs Stunden am Tag Sport treiben. Nach dieser Tortur wagte sich Butler schließlich im Lendenschurz vor die Kamera. In einem Interview äußerte der Schauspieler, dass er sich anfangs wie ein Mitglied der männlichen Striptease-Truppe Chippendales fühlte.

Mit dem Menschen Gerard Butler aber hat das nicht allzu viel zu tun: «Natürlich ist es toll, muskulös und stark zu sein. Aber ein echter Mann kann sich eingestehen, wenn er unrecht hat», sagte er der Zeitschrift «Meins».

Es sei nicht leicht, seine Schwächen preiszugeben, so der gebürtige Schotte. Einfacher sei es, «ein Arsch zu sein». Aber als Prachtkerl müsse man auch «einfühlsam und verständnisvoll sein».

Diese einfühlsame und verständnisvolle Seite kommt auch besser in romantischen Komödien und Liebesfilmen zum Tragen, die Gerard Butler ebenfalls in seinem Portfolio hat - wenn auch nicht ganz so zahlreich. In dem romantischen Liebesdrama «P.S. Ich liebe Dich» (2008) schickte er seiner Frau Briefe aus dem «Jenseits» und in «Kiss the Coach» (2013) bezirzte er unglückliche Mütter.

Eigentlich kommt Gerard Butler von der Juristerei: Als der angehende Anwalt aus einer Kanzlei in Edinburgh geschmissen wurde, zog er nach London und versuchte es mit der Schauspielerei. Butler, der als jüngstes von drei Kindern in der Nähe von Glasgow aufwuchs, sprach für das Shakespearestück «Coriolanus» vor. Obwohl er keine Schauspielausbildung gemacht hatte, entschied sich der Produzent und Regisseur Steven Berkhoff, mit ihm zusammenzuarbeiten.

Danach trat Butler als Renton in der Bühnenversion von «Trainspotting - Neue Helden» auf und gab neben Judi Dench in «Ihre Majestät Mrs. Brown» (1997) sein Filmdebüt. Bis er in der Mini-TV-Serie «Attila» (2001) seine erste große Hauptrolle bekam, füllte Butler kleinere Parts im James-Bond-Film «Der Morgen stirbt nie» (1997) und in «Talos die Mumie» (1998), einem Archäologie-Thriller mit Christopher Lee.

Und wenn bei Dreharbeiten die letzte Klappe gefallen ist, dann versucht Gerard Butler vor allem Abstand von der Arbeit zu gewinnen: «Normalerweise verreise ich und mache etwas Bizarres», sagte Butler beim Filmfest in Toronto. «Ich mache einen Motorrad-Trip oder fliege nach Island, um mir Vulkane anzusehen.»

zur Startseite

von
erstellt am 13.Nov.2016 | 00:01 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert