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Boulevard

05. Dezember 2016 | 03:26 Uhr

Neue Prioritäten : Jochen Schweizer steigt bei «Höhle der Löwen» aus

vom

Jochen Schweizer ist von Anfang an bei der «Höhle der Löwen» dabei. Doch nun steigt er aus. Wenn die nächste Staffel startet, ist er kein «Löwe» mehr. Der Unternehmer will keine halben Sachen machen.

Der Unternehmer Jochen Schweizer (59) steigt aus der Vox-Reihe «Die Höhle der Löwen» aus. In der vierten Staffel 2017 werde er nicht mehr dabei sein, teilte er am Dienstag mit. «Ich mache keine halben Sachen», erklärte Schweizer, «und mein Projekt für 2017 heißt Jochen Schweizer Arena.»

Die Eröffnung der sogenannten Multi-Erlebnis-Destination in Taufkirchen bei München am 4. März 2017 falle mitten in den Produktionszeitraum der neuen Staffel. «Es ist ja nicht damit getan, 15 oder 20 Tage in der Produktionshalle zu sitzen, ich muss mich um jedes Investment noch viele Tage kümmern», sagte Schweizer, der in allen drei bisherigen Staffeln als Investor dabei war.

In der Show stellen Existenzgründer ihre Geschäftsideen vor, Unternehmer wie Schweizer oder Carsten Maschmeyer entscheiden, ob sie in deren Projekte investieren wollen oder nicht. Für Vox war die aktuelle dritte Staffel, die an diesem Dienstag zu Ende geht, ein Quotengarant mit regelmäßig mehr als drei Millionen Zuschauern. Mitte Oktober hatte der Sender mitgeteilt, es stehe noch nicht fest, welche Investoren in der vierten Staffel mit dabei sein werden, man sei aber mit allen bisherigen «Löwen» im Gespräch.

Ob sein Abschied von den «Löwen» endgültig ist, lässt Schweizer offen. «Ich halte es mit Franz Beckenbauer: "Schau'n mer mal!». Er sei jedenfalls ein Fan des Formats. Der Zeitpunkt seines Ausstiegs habe nichts mit der Veröffentlichung der «Bild»-Zeitung vom Dienstag zu tun, die von Deals in der Sendung berichtet hatte, die im Nachhinein doch nicht zustande gekommen seien. «Der Grund für den Termin war der, dass heute der letzte Tag der Staffel ist und ich erst gestern zu einer endgültigen Entscheidung gekommen bin», sagte Schweizer.

Zum Bericht der «Bild»-Zeitung sagte Schweizer, in diesem Jahr seien sechs von sieben seiner Deals tatsächlich zustande gekommen. Es sei aber ganz natürlich, dass man nicht investiere, wenn man im Nachhinein die Präsentation überprüfe und zum Beispiel feststelle, dass sich Rahmenbedingungen anders darstellten als vom Gründer in der Sendung präsentiert.

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erstellt am 01.Nov.2016 | 17:08 Uhr

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