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Boulevard

04. Dezember 2016 | 17:21 Uhr

Film : Hitler-Satire will Auslands-Oscar nach Deutschland holen

vom

Die Macher der Hitler-Satire «Er ist wieder da» wollen den Film ins Rennen um den Auslands-Oscar schicken.

Der Streifen von Regisseur David Wnendt, der Adolf Hitler im Berlin von heute wieder auferstehen lässt, gehört zu insgesamt acht Bewerbern, die den begehrten Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film bei der Oscar-Verleihung im kommenden Jahr nach Deutschland holen wollen. Er basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Timur Vermes.

Wie German Films, die Auslandsvertretung des Deutschen Films, am Mittwoch in München mitteilte, sind unter den Bewerbern außerdem der Kinderfilm «Auf Augenhöhe», die Filme «Toni Erdmann», «Nebel im August» und «Power to Change - Die Energierebellion», der beim Deutschen Filmpreis mit einer goldenen Lola ausgezeichnete Justizthriller «Der Staat gegen Fritz Bauer» sowie «Vor der Morgenröte» und «Das Tagebuch der Anne Frank». Eine unabhängige Fachjury soll nun einen der Filme auswählen; die Entscheidung will German Films am 25. August bekanntgeben.

Im vergangenen Jahr wurde der Film «Im Labyrinth des Schweigens» über die Frankfurter Auschwitz-Prozesse als deutscher Beitrag ins Oscar-Rennen; er ging aber leer aus und schaffte es auch nicht einmal unter die fünf Nominierten.

Ob es dem neuen Bewerber anders ergeht, wird Ende Januar 2017 feststehen. Am 24. Januar sollen die Nominierten bekannt gegeben werden, eine Shortlist mit neun Bewerbern soll kurz vorher, am 17. Januar, veröffentlicht werden. Die Oscarverleihung findet am 26. Februar 2017 in Hollywood statt.

Jedes Jahr schlägt die Auslandsvertretung des deutschen Films einen Kandidaten vor, der für Deutschland ins Oscar-Rennen geht. Der letzte Film, der dann auch offiziell für den Auslands-Oscar nominiert wurde, war «Das weiße Band» von Michael Haneke bei der Oscar-Verleihung 2010.

Bislang haben vier deutsche Filme den Oscar in der Kategorie Auslandsfilm gewonnen: Volker Schlöndorffs «Blechtrommel» (1979), István Szabós «Mephisto» (1981), Caroline Links «Nirgendwo in Afrika» (2003) und «Das Leben der Anderen» von Florian Henckel von Donnersmarck (2007).

"Er ist wieder da"

Mitteilung von German Films

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erstellt am 03.Aug.2016 | 22:47 Uhr

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