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Boulevard

09. Dezember 2016 | 06:55 Uhr

Medien : Galileo: Green Seven Report

vom

Seit 18 Jahren ist das Wissensmagazin «Galileo» im Programm. Auch wenn die Quoten zeitweilig rückläufig waren, erfreut es sich noch immer großer Beliebtheit.

Nun gibt es eine Sonderausgabe: Zu sehen ist die Reportage «Galileo: Green Seven Report» an diesem Sonntag (19.05 Uhr, ProSieben). Darin beschäftigt sich das Magazin mit dem Thema «Save The Water» - also der Bedeutung des Wassers weltweit.

Stefan Gödde (40) liefert viele Fakten von verschiedenen Orten mit Wasserknappheit: In Kalifornien gibt es das Problem massiv seit vier Jahren, mit erheblichen Folgen für das Alltagsleben vieler Menschen, die bislang verschwenderisch mit Wasser umgegangen sind. In China sind schon jetzt etwa 60 Prozent des Grundwassers durch Abwasser und Müll verseucht.

Gödde hat Menschen besucht, die von den Folgen des Problems betroffen sind und zeigt deren Wut und Machtlosigkeit - und was der Kampf ums Trinkwasser auch hierzulande bedeuten kann. «Mir ist es wichtig, dass unsere Zuschauer ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie auch kleine Dinge einen großen Unterschied machen können», sagte er. «Das gilt auch für mich persönlich. Wenn ich bewusst eine Waschmaschine kaufe mit einem geringen Wasserverbrauch, oder wenn ich in den Supermarkt einen Stoffbeutel mitnehme, dann ist mit kleinen Dingen viel erreicht, wenn möglichst viele Menschen mitmachen.»

Von Montag, 18. Juli, bis Freitag, 22. Juli, (19.05 Uhr) sind bei der Virtual-Reality-Woche in «Galileo» dann teilweise spektakuläre Beiträge zu sehen. Dazu gehört ein japanisches Rennen auf Baumstämmen oder eine Rutschpartie durch die Speiseröhre. Sie können im Stream per Smartphone dreidimensional geschaut werden, aber auch auf dem Bildschirm von Fernseher, Laptop oder Tablet.

Der Zuschauer kann per App eine Sendung aus der Perspektive von Moderator Aiman Abdallah (51) direkt im Studio verfolgen. Dabei wird auch eine simple Brille aus Pappkarton vorgestellt, die Fans von VR (Virtual Reality) zwar nicht vom Hocker reißt, aber doch einen ebenso günstigen wie simplen Einstieg in diese künstliche Welt bietet, von der man noch nicht genau weiß, wie sehr sie das Verhalten der Menschen beeinflussen wird.

Auch das Verhalten der Zuschauer ist schwer berechenbar. Der Marktanteil von «Galileo» bekam 2015 eine leichte Delle und liegt im ersten Halbjahr diesen Jahres bei der Zielgruppe im Alter zwischen 14 und 49 Jahren wieder bei im Schnitt 11,3 Prozent.

«Wir mussten also etwas tun und fragten uns: Haben unsere Beiträge noch eine gewisse Relevanz, enthalten sie Informationen, die man nicht so schnell im Internet findet?», erklärte Stefan Vaupel (52), Vice President Factual bei ProSieben. «Eine profunde Wissensendung kann gut erzählte Geschichten und eine gewisse Tiefenschärfe bieten. Das wollen wir verstärken, mit frischen Reportern und mutigen Geschichten, die die ganze Familie neugierig machen.»

Aiman Abdallah bleibe Moderator von «Galileo», sagte Vaupel. «Er verkörpert einfach dieses Format. Er ist ja auch Teil der Redaktion, er mischt sich ein, und es ist nicht auszuschließen, dass er auch mal eine Reportage macht».

Darauf darf man gespannt sein, ebenso wie auf zwei weitere erfreulich klamaukfreie Formate: «Inside» (Montag, 8. August, 22.15 Uhr) mit Stefan Gödde und «Follow us» (auch am 8. August, 23.15 Uhr) mit den vier jungen Reportern Fabian Sixtus Körner (33), Nicola von Leffern (29), Rike Kaltheuner (26) und Baris Öztürk (29).

Galileo: Green Seven Report

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erstellt am 17.Jul.2016 | 00:01 Uhr

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