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Boulevard

05. Dezember 2016 | 05:35 Uhr

Medien : Fußball macht Quote - Olympia im Zweiten stark

vom

Fußball bleibt ein Quotengarant, auch bei den Olympischen Spielen. Im legendären Maracanã-Stadion in São Paulo waren am Mittwochabend 41 000 Zuschauer, vor dem Fernseher in Deutschland zeitgleich 7,01 Millionen.

Ab 21 Uhr verfolgten sie, wie der DFB-Nachwuchs mit einem 2:0-Sieg gegen Nigeria erstmals ins Finale und damit ins Spiel um Gold einzog. Dem ZDF brachte die Live-Übertragung einen Marktanteil von 26,7 Prozent.

Nur das «heute-journal» kam mit 7,56 Millionen Zuschauern (27,5 Prozent) auf noch bessere Werte. Das Interesse an den olympischen Sportarten war auch über den Fußball hinaus groß: Beim Ringen ab etwa 20 Uhr sahen 4,76 Millionen zu (19,6 Prozent), beim Wettkampf der Kanuten 5,63 Millionen (22,4 Prozent), bei der Leichtathletik 5,73 Millionen (21,7 Prozent). Das waren insgesamt erneut starke Werte, aber etwas schwächere als am Rekordtag davor, an dem allein beim Beachvolleyball-Halbfinale 8,52 Millionen Zuschauer (28,7 Prozent) eingeschaltet hatten.

Dem Live-Angebot aus Brasilien konnten die übrigen Sender kaum etwas entgegensetzen. Das TV-Drama «Monsoon Baby» im Ersten mit Julia Jentsch und Robert Kuchenbuch erreichte zur Hauptsendezeit nur 2,44 Millionen Zuschauer (9,0 Prozent). Die höchste Zuschauerzahl im Ersten hatte die «Tagesschau» um 20 Uhr mit 3,59 Millionen Zuschauern (14,7 Prozent). Auf RTL erreichte die Rankingshow «Die 25 schrecklich-schönsten Freundschaften» mit Sonja Zietlow 1,92 Millionen Zuschauer (7,1 Prozent).

Auf Sat.1 verfolgten 1,53 Millionen (5,7 Prozent) die Familienkomödie «Im Dutzend billiger». Auf ProSieben kam die Krimiserie «Quantico» im Doppelpack auf 0,92 (3,5 Prozent) und 0,96 Millionen (3,4 Prozent). Ähnliche Werte erreichte auf Vox die Mysteryromantikserie «Outlander», von der ebenfalls eine Doppelfolge lief, mit 0,92 Millionen (3,4 Prozent) und 1,05 Millionen Zuschauern (4,0 Prozent).

Auf das Jahr gesehen liegt das ZDF zurzeit mit einem Marktanteil von 13,5 Prozent unter den deutschen TV-Sendern vorne. Dann folgt das Erste mit 12,6 Prozent. Dahinter schließt sich der private Marktführer RTL mit 9,7 Prozent an. Es folgen Sat.1 (7,2 Prozent), ProSieben (5,0 Prozent), Vox (5,0 Prozent), Kabel eins (3,8 Prozent), RTL II (3,5 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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erstellt am 18.Aug.2016 | 12:25 Uhr

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