zur Navigation springen

Boulevard

10. Dezember 2016 | 00:20 Uhr

«Bayerns Grüne Krone» : Frankenwald ist Waldgebiet des Jahres 2017

vom

Der Bund Deutscher Forstleute zeichnet seit sechs Jahren «vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschaftete Ökosysteme» aus. 2016 war es der Küstenwald auf Usedom.

Der Frankenwald in Nordbayern und Thüringen darf sich 2017 «Waldgebiet des Jahres» nennen. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) verlieh den Titel an das länderübergreifende Waldgebiet, wie der Verband am Freitag in Berlin mitteilte.

Der BDF entschied sich für den Frankenwald, weil es dort besonders gut gelinge, die Waldbewirtschaftung mit Naturschutz und Tourismus in Einklang zu bringen. «Die Forstleute des Frankenwaldes bewirtschaften das bekannte Waldgebiet im Norden Bayerns naturnah und verantwortungsvoll», erklärte BDF-Bundeschef Ulrich Dohle.

Die Bayerischen Staatsforsten zeigten sich in einer Erklärung erfreut über die Auszeichnung. Ihr Vorstandsvorsitzender, Martin Neumeyer, verwies auf die Erfolge der Waldbewirtschaftung, die sich in der Tierwelt abzeichneten: «Die Wildkatze und der Schwarzstorch, die in den letzten Jahren wieder im Frankenwald heimisch geworden sind, sind für den hervorragenden Zustand des Frankenwaldes nur zwei Belege.»

Der Frankenwald liegt als Teil des thüringisch-fränkischen Mittelgebirges auf 300 bis 800 Metern Höhe. Auf gut der Hälfte wachsen Bäume, drei Viertel davon sind Fichten. Größtenteils ist er als Naturpark unter Schutz gestellt. Allein der bayerische Teil ist mehr als 100 000 Hektar groß und wird «Bayerns Grüne Krone» genannt.

Der Titel wird im Frühjahr offiziell übergeben. 2016 wurde der Küstenwald auf Usedom ausgezeichnet. Der BDF ehrt so seit sechs Jahren «vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschaftete Ökosysteme». Der Frankenwald ist der erste bayerische Preisträger.

Mitteilung und Material zum Frankenwald (BDF)

zur Startseite

von
erstellt am 04.Nov.2016 | 16:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert