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Boulevard

07. Dezember 2016 | 11:35 Uhr

Portmans Regiedebüt : «Eine Geschichte von Liebe und Finsternis»: Großes Drama

vom

In seinem Roman «Eine Geschichte von Liebe und Finsternis» arbeitet Amos Oz eine persönliche Familientragödie auf. Die Verfilmung kommt jetzt in die Kinos.

Berlin (dpa) – Für ihr Regiedebüt hat sich US-Schauspielerin Natalie Portman an die Erinnerungen eines der größten Schriftsteller Israels gewagt. In «Eine Geschichte von Liebe und Finsternis» schildert Amos Oz seine Kindheit in dem von Unruhen geprägten Jerusalem der 1940er. Der sensible Amos wächst im Schutze seines optimistischen Vaters und seiner melancholischen Mutter auf, gespielt von Portman.

Dann bricht der Krieg aus. Die Geburt des Staates Israel, die eigentlich eine Erlösung für die jüdische Familie sein sollte, läutet eine tragische Wende in der Familiengeschichte ein: Die Mutter von Amos verfällt in eine Depression und nimmt sich einige Jahre später das Leben. Mit künstlerischem Feingefühl und großem Respekt für den israelischen Autor Oz bringt die in Jerusalem geborene Portman seine tragischen Kindheitserinnerungen auf die große Leinwand. (Eine Geschichte von Liebe und Finsternis, USA und Israel 2015, 98 Min., FSK ab 12, von Natalie Portman, mit Amir Tessler, Natalie Portman, Gilad Kahana)

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erstellt am 31.Okt.2016 | 13:59 Uhr

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