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Boulevard

11. Dezember 2016 | 01:22 Uhr

30 Jahre im Gefängnis : Doku «Das Versprechen» nährt Zweifel an Mordurteil

vom

In «Das Versprechen» wird der Fall des deutschen Diplomatensohns Jens Söring rekonstruiert, der für den Doppelmord an den Eltern seiner Jugendliebe in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Ein Happy End gibt es freilich nicht.

Der deutsche Diplomatensohn Jens Söring sitzt seit 30 Jahren in den USA im Gefängnis, womöglich unschuldig. Als 18-Jähriger soll er die Eltern seiner Jugendliebe umgebracht haben - jedenfalls wurde er 1990 wegen Doppelmordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Dokumentarfilm «Das Versprechen - Erste Liebe lebenslänglich» nährt jedoch erhebliche Zweifel an der Schuld Sörings. Die Filmemacher treffen ihn im Gefängnis im US-Staat Virginia, befragen einstige Ermittler, den damaligen Richter sowie Weggefährten, die bis heute für Söring kämpfen. Herausgekommen ist eine zweistündige Doku, die packender ist als so mancher fiktiver Thriller. Auf ein Happy End warten der Protagonist und somit auch die Zuschauer vergeblich.

Das Versprechen - Erste Liebe lebenslänglich, Deutschland, 118 Min., FSK ab 12, von Marcus Vetter und Karin Steinberger, mit Jens Söring.

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erstellt am 24.Okt.2016 | 11:48 Uhr

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