Neuer Investor
Rettung für Hertie-Standorte in Sicht
Willy Koch vom AVW-Vorstand bestätigte auf sh:z-Anfrage am Dienstagnachmittag das Interesse an den schleswig-holsteinischen Hertie-Standorten. Foto: Schönstedt
Rendsburgs Bürgermeister Andreas Breitner als Sprecher der ehemaligen Hertie-Städte bewertet das Interesse als "glaubwürdig und seriös". Nach Informationen des sh:z will AVW in den Häusern in Rendsburg, Schleswig, Niebüll, Itzehoe, Mölln, Husum und Elmshorn kleine Einkaufszentren errichten. Als Vorbild soll das Mediterraneo in Bremerhaven dienen. Dieses besuchten alle "Hertie-Bürgermeister" aus Schleswig-Holstein heute, um sich vor Ort von AVW über das Konzept informieren zu lassen. "Für unsere Innenstädte wäre das eine riesige Chance", sagte Breitner.
Willy Koch vom AVW-Vorstand bestätigte auf sh:z-Anfrage am Dienstagnachmittag das Interesse an den schleswig-holsteinischen Hertie-Standorten. Allerdings sei das Vorhaben vom Besitzer der ehemaligen Hertie-Objekte abhängig. Nur wenn die britische Gesellschaft Dawnay Day zu einem marktüblichen Preis verkaufe, steige AVW ein.
Man habe aber "gute Kontakte" zu Dawnay Day. Koch betonte jedoch: "Wir befinden uns noch in der Anfangsphase. Jetzt geht es an die konzeptionelle Planung für die einzelnen Standorte." Ein Investitionsvolumen wollte das Vorstandsmitglied nicht nennen. Nach Informationen des sh:z sind aber rund 100 Millionen Euro im Gespräch.





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