Thorsten Dahl

Internet-Jagd auf Sex-Artikel

19. Juni 2008 | 06:45 Uhr | Von Hildegard Filz

Ebay-Mitglied "schreibklotz" stellt sich vor: "Hi, mein Name ist Thorsten Dahl ..." Früher hieß er: "Notizklotz". Foto: sh:z

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Thorsten Dahl, Schleswiger Bürgermeister, soll im Internetauktionshaus "Ebay" samt Amt und privatem Namen gehandelt - und über Jahre hinweg Schmuddelartikel bestellt haben.

Thorsten Dahl (43), Bürgermeister im beschaulichen Städtchen Schleswig, das Schleswig-Holsteins erste Gartenschau ausrichtet. Ein Mann und seine Leidenschaften: Dahl macht Werbung für die "freundliche Kulturstadt" an der Schlei, bei öffentlichen Festen. Und,  genauso öffentlich, wirbt ein "Thorsten Dahl" bei Ebay. Von  Einkäufen im Internet-Auktionshaus bis zur privaten Homepage, von der Dahl als Bürgermeister grüßt, und zur offiziellen Seite der Stadt Schleswig sind es gerade mal: drei Klicks. Das Pikante an der Geschichte sind  die offenkundigen Lieblingsprodukte des "Thorsten Dahl": Pornografie-Artikel. Fetisch-Sachen. Jeder kann sie sehen. Kann den Internet-Weg verfolgen. Über Ebay. Auch über Google, die Suchmaschine.

Diese mögliche Verbindung zwischen Lack, Leder, Amt und Würde - jetzt kam sie ans Licht, wurde Aufreger-Thema im nicht öffentlichen Teil des Hauptausschusses. Otmar Petersen, Fraktionschef des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW), konfrontierte Dahl so: Es gebe eine Seite, unter dem  Namen "Thorsten Dahl", mit Verbindung zur Lack-und-Leder-Szene - und einer direkten Verknüpfung mit der Stadt. Dahls Reaktion: Er habe damit nichts zu tun. Auch unserer Zeitung sagte er gestern: "Diese Seite gibt es nicht. Das tue ich nicht."

Google vergisst nichts, die Spur ist da

Ist dies wirklich wahr? Lügt er? Richtig ist: An dem Tag, als Petersen den Bürgermeister in die Mangel nahm, hat jemand den Versuch unternommen, die persönliche Profilseite zu löschen. Ein weiteres, entscheidendes Verdachtsmoment: Kurz nach unserem Anruf bei Dahl sind plötzlich sämtliche Kauf-Artikel gelöscht, "Thorsten Dahl" hat auf "privat" umgeschaltet.

Ohne Erfolg: Die Seiten gibt es noch. Google vergisst nichts, die Spur ist da. Von Nutzern gelöschte Seiten nämlich  sind im "Cache" gespeichert: "Dahls" persönliches Profil, seine Links zu Schleswig. Wer bei Google "Thorsten Dahl" & Ebay eingibt, erfährt alles. Auch wenn seine Kauf-Artikel jetzt erst auf den zweiten Blick zu sehen sind: Über die Verkäufer und deren an "Dahl" verkaufte Waren. Auch diese  Indizien kann man nicht löschen: Screenshots. Elektronische Kopien von Ebay-Seiten. Spuren seiner öffentlich gemachten Kauflust. Es gab und gibt diese Bestellungen. Es gab und gibt diese Verquickung von Intimsphäre und Berufsleben.

"NVA Gasmaske schwarz", "Oberschenkelriemen, Rubber Fetisch Latex Leder"

"Thorsten Dahl" war: "schreibklotz". So nannte er sich bei Ebay. Unter diesem "Nickname" bestellte er unter anderem: eine "NVA Gasmaske schwarz neuwertig", einen "Gummi Oberschenkelriemen, Rubber Fetisch Latex Leder", ein "Gay’ les Armband".  Von der Gasmaske zu Schleswigs Sehenswürdigkeiten: nur ein kurzer Weg durchs Netz.

Beispiel Gasmaske: Das Angebot endete am 11. Juni 2008, 9.03 Uhr. Darunter steht der Käufer: "schreibklotz". Mit einem Klick öffnet sich eine weitere Ebay-Seite: "Meine Ebay Welt: schreibklotz." Dahinter die Zahl seiner Transaktionen: 1796. Und am Ende dieser Zeile steht: "mich". Durch diesen Link gerät ein Ebay-Nutzer auf die Profilseite "mich", wo sich Käufer näher vorstellen, Hobbys preisgeben können. "Schreibklotz" geht weiter: Er gibt seinen echten Namen preis. Auf seiner "mich"-Seite steht: "Hi, mein Name ist Thorsten Dahl. Toll, dass Sie meine Seite aufgerufen haben. Ich interessiere mich z. B. für Motorrad-Gespanne, Digitalfotografie…".

"Wenn das stimmt, dann muss er als Bürgermeister weg"

Der Internet-"Dahl" geht noch weiter: Er liefert "empfehlenswerte Links": Meine Homepage. Die Stadt Schleswig. Die Gemeinde Dannewerk. Wer dem ersten Tipp folgt, verlässt Ebay, landet bei home.foni.net/~thorsten-dahl, der Seite von Thorsten Dahl. Und liest sofort: "Ihr Bürgermeister für die Stadt Schleswig".

Kann Dahl sein Amt noch würdevoll ausüben? Caroline Schwarz (CDU), Vize-Bürgermeisterin und Beauftragte des Ministerpräsidenten für Kultur und Minderheiten: "Ich bin völlig entsetzt. Wenn das stimmt, dann muss er als Bürgermeister weg." Und SPD-Fraktionschef Karsten Reimer: "Vorausgesetzt, es stimmt, ist er als Bürgermeister  nicht mehr tragbar."

Wer sollte die spontanen Lösch-Versuche unternommen haben?

Könnte es jemand anders gewesen sein, der sich bei Ebay  als "Thorsten Dahl" ausgibt?  Doch: Wer sollte die spontanen Lösch-Versuche unternommen haben? Wer sollte, über neun Jahre hinweg, nahezu täglich, teils teure Artikel bestellt, aus eigener Tasche bezahlt haben, um Dahl zu schaden?

Die Internet-Fakten: "schreiblotz" ist Ebay-Mitglied seit 1. April 1999, bekam nur Positiv-Bewertungen der Verkäufer: Rund 650 in den vergangenen zwölf Monaten, allein 70 im vergangenen Monat, nahezu täglich erhielt er Zuschläge für erfolgreiche Kaufaktionen, rund um die Uhr.

Google  stellt auch heute noch Verbindungen her

"Dahl" ist nicht länger "schreibklotz". Dass er es war, ist auch ohne Screenshot klar: Google  stellt auch heute noch Verbindungen zwischen diesem alten "Nickname" und einem einst bei Ebay ersteigerten Artikel her - so landet man beim neuen Namen: "oldie127". Mitglied seit 1. April 1999. Wer die  ersteigerten Produkte sehen will, entdeckt exakt das, was "Thorsten Dahl" jüngst als "schreibklotz" ersteigerte: Uhrzeiten, Artikel, Verkäufer stimmen überein.

Hinter "oldie127" prangt ein buntes Symbol. Es bedeutet: Mitgliedsname innerhalb der letzten 30 Tage geändert. Jüngst bestellte er: "Sklaven Glöckchen Domina Zofe".


 

Leserkommentare

 
USCHI KÜSTER SCHLESWIG 19.06.2008 08:11
Jagd auf Dahl

Seit Wochen lese ich nun die über die schrecklichen Dinge, die Herr Dahl angestellt oder nicht angestellt hat. Das soll alles ganz schrecklich und peinlich sein. Na ja. Für mich sind das Peanuts. Termin vergessen usw. Na und? Der Verdacht drängt sich
schon lange auf, dass hier jemand einen neuen Posten will, und zwar den vom
Bürgermeister. Ist das wohl so und hilft die SHZ dabei?
Heute nun endlich der Schlüsselsatz: " Der muss weg" Na bitte. Da ist es doch. In Betrieben nennt man so eine Vorgehensweise auf neudeutsch " mobben". Diesen Leuten und deren Anhängern möchte ich doch auf etwas aufmerksam machen: Die moralinsauren Nachkriegszeiten sind auch in Schleswig vorbei. "Lack und Leder" als Vorwurf, das ist doch lächerlich im Jahr 2008! Auch in der Provinz. Die Angreifer haben mit dieser ekligen Internet-Beweisführung und auch noch Veröffentlichung in der SHZ völlig das Maß verloren. Herrn Dahl wünsche ich u.a. eine gute Mobbing-Beratung. Solchen Leuten/ Angreifern muss man anders begegnen. Viel Kraft dabei, Herr Dahl!

VOLKER 19.06.2008 08:18
Schleswig hat aber einen lustigen Bürgermeister!

Wer ist Herr Dahl, kennt ihr nicht? Macht nix, erkläre ich euch. Herr Dahl ist der bürgermeister von Schleswig und weil es in Schleswig keine Sexschops gibt, muss Sexspielzeug eben bei ebay kaufen. Und liebe Kinder, ein Bürgermeister spricht für die Bürger. Wenn die Beliebungen einmal im Jahr in der Nacht durch die Stadt laufen und Musik machen, dann meckert der Sprecher der Bürgerschaft, auch wenn es sonst keinen stört. So, das ist ein Bügermeister.

Liebe Grüße

Volker

LARS DOEBEL, HANDEWITT 19.06.2008 08:40
Thorsten Dahl

Es ist schlimm, auf was für ein Niveau sich Ihre Zeitung begeben hat. Bild und Böll lassen grüßen. Schämen Sie sich, dieser Sache eine halbe Seite einzuräumen. Es ist bislang nichts bewiesen. Wir wissen doch alle wie leicht es in der heutigen Zeit ist, bei ebay einen Account einzurichten unter falschen Namen. Eine Entschuldigung Ihrer Zeitung auf der gleichen Seite und Größe an Herrn Dahl und seiner Familie ist das Mindeste. Wie können Sie Herrn Dahl und seiner Familie (die nicht kenne) antun? Was für eine Dummheit (vollständiger Name und Schleswig-Links auf der Ebay-Seite) und Rechtschreibschwäche untersellen Sie Herrn Dahl?! In eine Zeitung gehört Mobbing nicht!!!

CHRISTOPH PETER 19.06.2008 08:54
Das Niveau sinkt auch hier immer mehr....

Liebe Redaktion,
warum wird eine private Angelegenheit eigentlich so aufgebauscht? Wenn Herr Dahl unter seinem eigenen Namen und auf eigene Rechnung bei Ebay kauft und verkauft, so geht das keinen etwas an. Er hat hier niemanden geschädigt.
Und wenn jemand so ehrlich ist, in der Position aus seiner Neigung keinen Hehl zu machen, dann sollte man das würdigen. Schließlich ist die Zeit der Verfolgung solcher Menschen in Deutschland vorbei. Vielleicht sollte sich mal jemand die Mühe machen und prüfen, wer aus Ihrem Haus welche Neigung hat.....

JÖRG JASKOLKA 19.06.2008 09:19
Internetrecherche Hildegard Filz

Wer auf die Suche nach etwas geht, wird auch etwas finden. Was war zuerst da? Der Wunsch etwas Leder und Plastik zu finden oder einen Kunden solcher Dinge? Wer sich daran so ergötzen kann und hierzu zählen alle Mitwisser und Entscheider eine Öffentlichkeit herzustellen, sollte 'mal ins eigene Schlafzimmer schauen. Es ist nicht wichtig, was dran ist. Es ist wichtig, wer jetzt einen schmierigen Stein auf seinen Füßen hat.

RENATE BAYER 19.06.2008 09:21
Wat geit uns dat an?

Was für eine elende Heuchelei! Wir tun es ja alle nur, weil es unsere eheliche Pflicht ist, nicht? Sex ist ja sowas von ekelhaft, stimmt ihr mir nicht alle zu? Was geht es uns an, auf was jemand -ob Bürgermeister oder nicht - steht! So lang er keine Kinderpornos ansieht oder Kinder missbruacht, ist es seine Sache! Haltet euch endlich aus den Privatangelegenheiten von Leuten heraus, die in der Öffentlichkeit stehen. Die haben es schon schwer genug!!!

HEINRICH THOMSEN 19.06.2008 09:22
Volker

Und schon ist auch wieder ein Leser ohne Nachnamen da und hetzt hier.
Wenn die seelische und moralische Hinrichtung das Ziel ist - das dürfte geschafft sein.
Bitte benennen Sie die Anklagepunkte und den Richter, der das Urteil sprach.

EDGAR JÖRGENSEN 19.06.2008 09:52
Ich bin entsetzt,

auf welche billige Art und Weise hier versucht wird einen Menschen fertig zu machen. Der Ganze Artikel liest sich so, als wäre es die Schreiberin Hildegard Filz selbst, die hier noch eine Rechnung offen hat mit Herrn Dahl. Wie kann sie sich nur dazu hergeben, einen Menschen so aus dem Amt zu kicken und wie kann unsere Zeitung nur so einen Artikel drucken. ich bin schon länger der Meinung, dass die Blätter des shz immer mehr auf Bildzeitungsniveau abrutschen. Noch ein paar solcher Artikel und ich bestelle doch die Zeitung ab.

CHRISTIAN VOLQUARDSEN 19.06.2008 10:16
Zeit zum Einschreiten, Herr Richter!

Bei nüchterner Betrachtung fallen folgende Punkte auf:

Die SHZ nimmt einen gewählten Bürgermeister durch einen Eingriff in seine Privatsphäre in einer Art und Weise aufs Korn, die noch unter Bild-Niveau liegt.
Was Herr Dahl zu Hause macht ist allein seine Sache und hat niemanden zu interessieren.
Es ist ein Leichtes einen eBay-Account zum Zwecke des Rufmords zu manipulieren, von daher sind die Bildschirmausdrucke und alle sogenannten Tatsachen keine Beweise.
Für die gezielte Lancierung spricht auch, dass niemand so dumm sein kann, ganz offen die dollsten Sex-Artikel zu erwerben und gleichzeitig einen Link auf die eigene Homepage zu lenken. Falls doch, hält sich mein Mitleid allerdings in Grenzen.

UTE MEIER 19.06.2008 10:16
Ihr Beitrag

Also, mal im Ernst: Natürlich geht es niemanden etwas an, was irgendein Mensch im Netz treibt, solange es legal bleibt. Das ist auch bei einem Bürgermeister so. ABER: Wenn ein Bürgermeister die Plattform Internet nutzt, um auf sich, sein Amt und seine Stadt aufmerksam zu machen, dann sollte er sich dringend vorher überlegen, ob diese Verbindung vorteilhaft ist, wenn sie über Lack- und Lederspielzeug führt... Das führt doch unweigerlich zur Frage: Kratzt das nicht entscheidend am würdevollen Amt eines Bürgermeisters? Ich meine ja! Und so verstehe ich auch diesen Text.
Die Verfasserin befasst sich nicht mit dem Privatmann Dahl, sondern eben mit dem Bürgermeister. Hätte Dahl sich auch privat im Internet verhalten, hätte er sich das Ganze selbst ersparen können.

PETER GOTTWALD 19.06.2008 10:20
wat für ne Aufregung ....

da regen sich also Stadtverordnete über Sexspielzeug auf ... egal ob Thorsten Dahl die nun gekauft hat oder nicht ... da frag ich mich doch, wieso eigentlich? Was ist daran verboten/pervers oder sonstwas ... und was geht es die Stadtverordneten an??? Vielleicht ist das ne Neiddiskussion und man sollte ne Spendensammlung machen, damit die Damen und Herren auch was zum spielen haben.

Naja ... und zur shz fällt mir nicht mehr viel ein. Wenn das Journalismus sein soll, dann fehlt entweder mir das Verständnis oder die Journaille hat es nicht kapiert. Ich geh mal von letzterem aus. Die Kampange gegen Dahl ist nur noch widerlich und hat nichts mit einer Auseinandersetzung zur Politik von Dahl zu tun. Ich glaub nen Spendenaufruf für Sexspielzeug für die Redaktion ist nicht nötig, vielleicht sollte man mit Pixibüchern anfangen und langsam das Niveau steigern, vielleicht ... aber auch nur gaaaanz vielleicht wird dann aus den "Journalisten" mal Leute die interessante Artikel schreiben und lernen zu recherchieren. Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen diese Zeitung sofort abzubestellen und hoffe, daß sich ein Verleger findet hier eine echte Alternative anzubieten

mit angewiderten GRüßen

SANDRA MARTENSEN 19.06.2008 11:17
Gott sei Dank ein freies Land!

Nach einem "Ich bin schwul, und das ist auch gut so!" eines Herrn Wowereit sind alle ganz begeistert, was für ein toller (Ober)Bürgermeister er doch sei. Ist er auch, keine Frage. Und mutig!
Was bitte schön ist so schlimm daran, dass ein anderer Bürgermeister seine sexuellen Fantasien auslebt? Ja, wo leben wir denn? Seit wann sind wir Deutschen denn so prüde wie einige andere Teile der Weltbevölkerung? Soll Herr Dahl im Schlafzimmer - oder wo auch immer - doch machen, was er will. Solange er sich nicht strafbar macht. Der Verweis auf die Domains ist zwar etwas "unglücklich", aber na ja.
Vielleicht ist Frau Filz (die Autorin dieses Beitrags) ja Praktikantin von der Bild-Zeitung, ansonsten kann ich mir diesen "Ausrutscher"wirklich nicht erklären...
Weiter so, Herr Dahl!!!

PETER GOTTWALD 19.06.2008 11:21
Frau Meier

Wo ist das Problem. Wenn der Artikel stimmt, dann ist, wie Sie sagen das einzige Problem die link im Profil von ebay zur HP Schleswigs. Mal dusselig gefragt, meinen Sie nicht, daß ein Verkäufer von Sexspielzeug oder Motorradartikeln nicht evt. auch ein potentieller Besucher von Schleswig sein kann? Warum denn auch nicht?
Ein Bürgermeister von Berlin geht in dark rooms ... ja und? ... der ist sogar schwul .. was soll`s? Selbiges gilt für nen Bürgermeister von HH von ner anderen Partei...wo ist das Problem???
Sex macht Spaß, wie jeder seinen Spaß haben will ist nen privates Ding. Nen Zölibat ist für ein Bürgermeisteramt nicht eingeführt. Also wo ist das Problem? Nirgendwo, es geht ausschließlich darum den guten Mann fertig zu machen. DA und genau DA ist das Problem und ich würde mir wünschen, daß die Menschen hier diese Widerlichkeit bekämpfen. Es kann nicht angehen, daß ein Mensch aus politisch frustrierten Gründen heraus als Mensch platt gemacht wird.

KARSTEN NAEVE 19.06.2008 11:28
Waterkantgate ?

Das wird ja immer abenteuerlicher ! Ein Bürgermeister, der sich nahezu täglich neuen Angriffen ausgesetzt sieht. Eine Zeitung, die bei diesem Thema jede Objektivität vermissen läßt. Und nun auch noch der große " Sex - Skandal "..... Wenn die Sache stimmt - Privatsache. Die Links auf offizielle Seiten der Stadt hätte man sich sicherlich verkneifen können / sollen / müssen. Sollten aber Dritte hinter dieser Kampagne stecken, drängen sich mir immer mehr die Erinnerungen an die Barschel - Engholm Affäre aus dem Jahre 1987 auf. Ich hoffe, wir erleben in Schleswig kein zweites sog. " Waterkantgate " ..........

JENS R.BUDDRICH 19.06.2008 11:45
Schmuddelartikel im Namen des Bürgermeisters

Was wäre Flensburg ohne die " Schmuddelartikel" ?
Was geht uns das Privatleben von unserem, demokratisch gewählten Bürgermeister an, so soll er und darf er doch bei E-Bay kaufen was er will und möchte .
Peinlich ist es nur wie immer wieder versucht wird ihn vom Sessel zu katapultieren.
Mag Herr Dahl auch in seinen Amtsjahren schon viele unverständliche Dinge getan haben , die der Stadt nicht unbedingt gut getan haben , aber das rechtfertig ein derartiges Verhalten und ausspionieren nicht.
Das ist ein Stil der untersten Klasse und schon fast amerikanisch
Wenn er denn so " schlecht" ist , warum wählt man ihn dann nicht " demokratisch" wieder ab. Es wird doch bestimmt eine Möglichkeit geben. Dann zeigt sich bei der Neuwahl doch wenn die Bevölkerung als Bürgermeister/in möchte .
Vieleicht läuten wir dann den erneuten Wahlkampf mit dem :
Sklaven-Glöckchen Domina Zofe " ein.

Gruss Jjrbde

HEINRICH VOIGT 19.06.2008 11:51
?!

Das hätte "BILD" nicht besser machen können.
Nein Danke.

ULRICH KÄTELHUT 19.06.2008 11:51
"Skandal" in Schleswig

Ihr Beitrag Warum verbreitet die die SHZ solche Schmutzgeschichten?
Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung hatte auch schon einmal
ein anderes Niveau!

VOLKER R. 19.06.2008 12:38
Was ist nur mit unserer Tageszeitung los ?

Hat nicht auch ein Bürgermeister das Recht auf eine Privatsphäre ? Habt Ihr nichts besseres zu tun als sich mit solchen "Kleinigkeiten" auseinander zu setzen ? Oder werden solche journalistischen Tätigkeiten schon von höherer Seite besser bezahlt um gewisse Ämter zu kippen ? Was gibt Euch das Recht solchen "Schmuddeljournalismus" zu betreiben ? Ist man nicht mehr in der Lage mit sachlichen Argumenten zu lamentieren ? Aber so ist es wohl in der Politik, wenn nicht sachlich dann privat, da kann man jeden mit kriegen. Es ist schon traurig dass so eine Jounalistin den Journalistenpreis bekommen hat. Die Frage stellt sich wofür.... denn diese Art von Journalismus ist unterste Schublade und gehört eher zu den "Bild" Machern oder den Methoden vor dem 9.November 1989. Sowas hat bei der SHZ nichts zu suchen... muss also quasi auch weg, wie es so "schön" im Bericht geschrieben wurde.
Ein unparteiischer Bürgermeister ist den Parteien eh ein Dorn im Auge, da werden gern alle Möglichkeiten geschöpft um diesen zu kippen. Und das kristallisiert sich leider immer mehr heraus..... nur die Bürger sind nicht mehr so naiv wie damals da müssen bessere Argumente ran als persönliche Angriffe.
Warum gibt es denn wohl eher mehr unparteiische Bürgermeister ? Weil es "normale" Menschen sind wie Du und ich, ich habe keine Lust mehr auf die Wahl zwischen Pest und Cholera dann lieber unparteiisch und neue Ideen.... aber das nur mal am Rande.
Mich persönlich hat die SHZ dadurch sehr enttäuscht und ich werde mein Abo in den nächsten Tagen kündigen. Von einer unabhängigen Tageszeitung kann da nicht mehr die Rede sein..... leider.

NORBERT NEIDEBOCK 19.06.2008 12:41
Internetjagd auf Sex-Artikel

An die Sittlichkeitsprediger in Köln am Rheine

Warum schimpfen Sie, Herr Lizentiate,
Ueber die Unmoral in der Kemenate?
Warum erheben Sie ein solches Geheule,
Sie gnadentriefende Schöpsenkeule?



5Ezechiel und Jeremiae Jünger,

Was beschmeußen Sie uns mit dem Bibeldünger?
Was gereucht Ihnen zu solchem Schmerze,
Sie evangelische Unschlittkerze?

Was wissen Sie eigentlich von der Liebe


10Mit Ihrem Pastoren-Kaninchentriebe,

Sie multiplizierter Kindererzeuger,
Sie gottesseliger Bettbesteuger?

Als wie die Menschen noch glücklich waren,
Herr Lizentiate, vor vielen Jahren,


15Da wohnte Frau Venus im Griechenlande

In schönen Tempeln am Meeresstrande.

Man hielt sie als Göttin in hohen Ehren
Und lauschte willig den holden Lehren.
Sie reden von einem schmutzigen Laster,


20Sie jammerseliges Sündenpflaster!


Sie haben den Schmutz wohl häufig gefunden
In Ihren sündlichen Fleischesstunden
Bei Ihrem christlichen Eheweibchen?
In Frau Pastorens Flanellenleibchen?

Peter Schlemihl
alias Ludwig Thoma
Außerdem empfehle ich ihnen, Frau Filz und der gesamten Redaktion, vor der eigenen Haustür zu kehren oder sich mal das Stück "MORAL" von Thoma anzusehen oder zu lesen!

DRESSENDORF-MEYER 19.06.2008 13:14
Dr. Peter Dressendorf-Meyer

Als Tourist (mit Laptop) lese ich erstmals vom Schleswiger Bürgermeister und staune: Fröhlich wird auf die Zeitung eingeprügelt, die Sache selbst scheint nicht einmal diskutabel. Also habe ich mir besagtes Blatt gekauft, und staune noch mehr: Eher zurückhaltend wird das merkwürdige Thema geschildert. "Bild"-Stil? Eher scheint hier im Norden die Mentalität zu herrschen, dass keiner das eigene Nest zu beschmutzen hat. - Liebe Leute, macht Euch mit dieser Medienschelte nicht lächerlich. Oder bestellt Ihr auch alle Gasmasken?

F. S. 19.06.2008 13:50
Einfache Lösung

Sollte Herr Dahl dies nicht gewesen sein, kann er ja Strafanzeige gegen eBay bzw. dieses eBay Mitglied stellen (Rufmord).
eBay kann dann durch seine Logs (http://en.wikipedia.org/wiki/Server_log) die IP Adresse des Users an die Staatsanwaltschaft weiter geben. Die Staatsanwaltschaft kann wiederum beim Provider nachfragen zu welchem anschluss diese IP gehört.

Dann sollte es kein Problem sein herauszufinden wem dieses eBay Konto gehört.

mfg

ZACK BUSNER 19.06.2008 13:50
Kontraproduktiv

Das Traurige an dieser Geschichte ist: Thorsten Dahl ist als Bürgermeister wirklich vollkommen ungeeignet, was sich an vielen Dingen zeigt - zum Beispiel an seinem Versuch, den Umzug der Holmer Beliebung zu verbieten.
Aber welche Sex-Artikel ihm gefallen, das ist nun wirklich seine Privatsache. Jetzt werden sich viele Schleswiger wieder mit ihrem Bürgermeister solidarisieren (in diesem Fall ausnahmsweise zu Recht), Die aus anderen, sachlichen Gründen eigentlich dringend Nötíge Abwahl wird damit noch schwieriger.

MARTIN FILZEK 19.06.2008 14:06
Pulitzer-Preis für Hildegard Filz

Ihr Beitrag




















































Leider erscheint Ihr Käseblatt nicht in den USA, dannhätte ich Sie und Ihre Schnüffelreportage von S. 1 und 3 der heut. Ausgabe für den Pulitzer Preis vorgeschlagen, Kategorie "Investigativer Journalismus".
Was um alles in der Welt hat Sie bewogen, diesen ekelhaften und eine Person - aus welchen Gründen auch immer - offenbar vernichten wollenden Artikel, der im Grunde nichts als belanglose Moralvorstellungen enthält und soweit ich sehe nichts strafrechtlich Relevantes, so in den Vordergrund zu stellen?

Was sollen auch die irreführenden Überschriften "Internet-Jagd auf Sedx-Artikel: Bürgermeister unter Verdachrt" (S. 1!), "Schmuddelartikel im Namen des Bürgermeisters" (S. 3) und "Ärger um Dahl - ein Auszug"? Z S. 1 ist das Wort Verdacht etwas, das an strafbare Handlungen denken lässt, "Schmuddelartikel im Namen des Bürgermeisters" liegen im übrigen erst durch Ihre Schnüffelei und Rekonstruktionen bei einzelnen Käufen vor; auf Ihrem Abdruck der ebay-Seite mit dem Namen des Bürgermeisters ist von derartigen "Schmuddelartikeln" (Geschmackssache) gar keine Rede, so dass auch insoweit die Schmäh-Überschrift auf S. 3 nicht stimmt. Ebnso ist rätselhaft, was die drei uner "Ärger um Dahl" aufgeführten Punkte hier zu suchen haben, denn in zwei der berichteten Vorfälle ist offenbar Herr Dahl ebenfalls nicht mit strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert, sondern im ersten Fall eher das Opfer, und im dritten Fall geht es um einen verwaltungs- oder zivilrechtl. Rechtsstreit, der für die Gegenseite mit Ärger verbunden sein mag, aber kaum unter der Überschrift "Ärger um Dahl" zu rechtfertigen ist. In Fall 2 geht es um eine Anzeige wegen Körperverletzung, zu der aber die Ermittlungen bereits eingestellt sind. Insoweit gilt wohl im Zweifel die Unschuldsvermutung und wenn Sie dennoch darüber wie geschehen berichten mag dies zulässig sein im Interesse der Pressefreiheit, aber im Zusammenhang mit allen genannten anderen Aspekten kann ich nur eine widerliche Hetzkampagne in Ihrem Artikel sehen. Ich hoffe, Herr Dahl - den ich übrigens nicht kenne wie auch sonst niemanden im beschaulichen Schleswig - weiß sich gegen Ihren Hetz- und Schnüffel-Artikel, den ich nur in den fünfziger Jahren für möglich gehalten hätte, zu wehren und ich sehe aus Ihrem Internetforum ja auch beruhigt, dass ich nicht der einzige Leser bin, den derlei "Berichterstattung" abstößt. Meine Frau und ich werden uns überlegen, das Abonnement zu kündigen, werden es aber vielleicht doch behalten, um über lokale Ereignisse wie Flohmärkte u. dgl. informiert zu bleiben.
Martin Filzek Neustadt 15 25813 Husum

ANDREAS GÜNTHER 19.06.2008 14:06
Redaktionelle Qualität

Die redaktionelle Qualität der SHZ Zeitungen scheint sich schon seit langem auf einem ununterbrochenem Sinkflug zu befinden. Nicht nur inhaltlich, sondern auch auf dem schriftlichen Niveau. Tippfehler ohne Ende, Satzstellung zum Bauchkrämpfe bekommen, sinnlose, weil unvollständige Sätze. Selbst Babygestammel scheint ein höheres sprachliches Nivau zu haben als das der SHZ Zeitungen. Haben die Redakteure eigentlich keine Schulen besucht? Oder hat Pisa hier vollzugeschlagen? Ist man inzwischen so primitiv, daß man sich voll auf die Rechtschreibkorrektur der Textverabeitung verlässt? Und wo ist die redaktionelle Kontrolle? Zu teuer? Dann sind über 20 € für das Abo auch zuviel. Mit Blick auf die Eckernförder Zeitung: die Eckernförder Nachrichten könnens besser. Dort scheint Qualität noch ein Begriff zu sein...

VOLKER 19.06.2008 14:22
Abo ist abbestellt

Mehr kann man zu diesem "Höhepunkt journalistischer Arbeit" nicht sagen.

PETRA SCHULTZ AUS EGGEBEK EHEMALIG SCHLESWIG 19.06.2008 14:24
Kinderkram!!!!

Hallo, gehts noch. Herr Dahl hat keinem weh getan und was er Privat macht, geht denke ich mal keinem was an.
Denke auch das da wieder mal die Neider unterwegs waren und schauen wie sie Ihn am schnellsten aus seinem Amt schmeissen können. Aber da haben sie die Rechnung ohne die toleranten Schleswiger gemacht.

TERRORZICKE 19.06.2008 14:36
Thorsten Dahl

Also ich finde es unter aller Sau so darüber zu schreiben das nennt man Privatsphäre... Ich kenne den Herrn Dahl und auch wenn er solche vorlieben hat na und wen Interssiert es... es ist seine Sache und damit zieht man niemanden durch den Schmutz...Wäre das jetzt ein ganz normaler Mensch ohne irgendein Amtsjob gewesen hätte es keine sau Interssiert...Ich würde an Dahls stelle was dagegen tun!Er tut mir einfach nur Leid das ihr Ihn so durch den Kakao zieht... er ist nur ein Bürgermeister und hat genau solche vorlieben vielleicht wie jemand anders.Und wie gesagt es ist seine Privatsphäre.... die geht niemanden etwas an ausser ihm und seiner Partner(in)...

Viele grüße noch aus Schleswig

HERBERT FREY 19.06.2008 14:56
Herr Dahl und sein öffentliches Amt

Liebe Leute,
mag sein, dass dieses Thema zu üppig ausgeschlachtet wurde und dei Zeitung hier über ihre Stränge geschlagen hat. Aber was ich vermisse, ist die sachliche Diskussion, wie es schon Herr Dr. Dressendorf-Meyer schrieb. Natürlich ist es die Privatsache eines Bürgemeisters, seine sexuellen Vorlieben auszuleben. Doch sobald er sich und sein Amt auf seiner eBay-Seite derart öffentlich präsentiert, drängt er seine Vorlieben förmlich in die Öffentlichkeit. Ob er die Gefahr eingehen möchte, sein eigenes Image zu gefährden, soll seine Sache sein. Doch öffentlich und offiziell neben Sextoys-Bestellungen auf die amtliche Homepage der Stadt Schleswig hinzuweisen ist im höchsten Maße fragwürdig. Dass mit derartigem Sachverhalt nicht alle Stadtpolitiker in Verbindung gebracht werden wollen und deshalb ihren Bürgermeister "in die Mangel nehmen", ist da mehr als verständlich. Und dass es eine lokal ansässige Zeitung aufgreift, ist zu verlangen. Wie gesagt: Über die große Aufmachung lässt sich streiten. Doch das Thema gar nicht aufzugreifen wäre in jedem Faller verwerflicher gewesen!
Schleswiger mögen tolerant sein, dafür sei ihnen Respekt gezollt. Doch Toleranz hört auf, wenn Schmutz ins öffentliche Amt getragen wird.

WIEBKE LOGEMANN 19.06.2008 15:24
Provinzposse der schaurigen Art

Derartig niveaulose Artikel häufen sich in der SHZ. Und dann merkt die Schreiberin noch nicht einmal die Ironie in der Titelzeile, die hier im überregionalem Teil lautet:" Schmuddelartikel im Namen des Bürgermeisters". Das ist wohl wahr, schmuddeliger kann man kaum einen Artikel verfassen. Wo sind die Beweise, wo das Gesetz, das den Kauf von Gasmasken verbietet. Eine Hetzkampagne basierend auf den Moralvorstellungen der 50er. Ich appelliere an die Verantwortungspflicht der Redaktion. Ich möchte solche unsachlichen Artikel nicht lesen. Sollte sich dieser Stil weiter fortsetzen kündige ich das Abo und kauf mir lieber ne Bild, da erwarte ich nichts anderes.

p.s. Grüße an den Bürgermeister, lassen Sie diesen Dreck nur nicht an sich ran.

HORST WINTER 19.06.2008 15:27
Internet-Jagd auf Sex-Artikel

Als Ostholsteiner nimmt man nicht so zwingend täglich war, was sich in anderen Landesteilen - hier im schönen Schleswig - abspielt. Aber nachdem ich den shz-Artikel einschließlich der aufgeregten Stellungnahmen von CDU und SPD las, wurde mir wiede rin Erinnerung gerufen, wie aufgeregt im holsteinischen Neustadt Genossen waren, als sich herausstellte, dass eine Kandidatin sich auf ihrer Internetseite etwas freizügig präsentierte. Ob Herr Dahl als Bürgermeister etwas taugt weß ich nicht und steht für den shz wohl auch gar nicht zur Dabatte. Wichtig war es wohl nur, mit einem drittklassigen Artikel einer zweitklassigen Redaktion eine erstklassige "Hinrichtung" des Schleswiger Bürgermeisters hinzubekommen. Vermutlich wird's auch gelingen, es sei denn, Herr Dahl hat bei ebay oder sonstwem die aktuelle CD der Ärzte gekauft und beherzigt deren Sendbotschaft. "Lasse Redn" empfehlen die da für vergleichbare Fälle. Pech nur für den shz-die Ärzte haben als hetzende Journalie schon die Kollegen von der Zeitung mit den vier Buchstaben ausgemacht. Aber wir Leser nehmen zur Kenntnis - Ihr arbeitet dran.

PETER GOTTWALD 19.06.2008 15:30
Herr Frey

dann schauen Sie sich doch die bestellten Artikel mal an, da stellen Sie fest, daß ne ganze Menge Moped Teile dabei sind ... und mal ganz blöd gefragt, wer buddelt eigentlich so tief in Dahl`s Leben um diverseste Dinge nach außen zu zerren?

Als Schleswiger bin ich durchaus tolerant, aber meine Toleranz hört auf, wenn es darum geht einen Menschen fertig zu machen und genau dies geschieht hier aus niedern politischen Machtinteressen. Den Schaden der angerichtet wurde haben die werten Stadtverordneten die das Spiel mitspielten und die shz veranstaltet, mit Sicherheit nicht ein likn auf einem ebay Profil.
Es ist wirklich langsam mehr als bedenklich, daß der Bürgermeister vom Souverän, nämlich den Bürgern/innen von Schleswig gewählt wurde und gewisse Stadtverordnete nicht damit klar kommen, daß nicht ihr Wunschkandidat durchkam. Die Diffamierungskampange gegen Dahl zeugt von einem tiefen Unverständnis demokratischer Gepflogenheiten in den Parteien und die schallende Ohrfeige für SPD und CDU durch den Souverän war wohl noch nicht heftig genug. Schämen sollten sich die Politclowns die diese Kampange treiben. Meine tiefste Verachtung für diese Leute.

EDGAR JÖRGENSEN 19.06.2008 15:43
An Herrn Frey

Lieber Herr Frey,

dann wollen wir mal sachlich diskutieren: Natürlich ist es äußerst ungeschickt, seine sexuellen Neigungen öffentlich in Ebay mit dem Bürgermeisteramt in Verbindung zu bringen, wenn es denn so gewesen ist. Aber nur, weil man als Politiker mit der Intoleranz und der Mißgunst der Konkurenz und der Bürger rechnen muß. Dies nicht zu tun ist einfach Dummheit.
Ihre Meinung dass Toleranz da aufhört, wo Schmutz ins öffentliche Amt getragen wird, ist aber alles andere als sachlich, weil sie schon eine moralische Bewertung enthält. Das sexuelle Verhalten des Herrn Dahl mag anders sein, aber zu beurteilen, ob es schmutzig, sauber, unehrenhaft oder gut ist, steht ihnen nicht zu. Damit spielen sie sich selbst als eine Art Richter auf und stellen sich damit in die selbe Ecke, wie die ganze Bande der Intigranten, die Herrn Dahhl aus seinem Amt mobben wollen.

WICKIE 19.06.2008 15:47
Flucht nach vorne

Also, ich finde, es kommt immer auf die persönliche Betrachtungsweise an, wie man einen Artikel liest und versteht. Auf der einen Seite ist er sicherlich „reißerisch“ im Sinne von BILD und Co. geschrieben. Dieser Stil ist sicherlich für eine kleine Tagszeitung wie die SN - und für die Leser - gewöhnungsbedürftig.

Andererseits – da ich Herrn Dahl seit vielen Jahren kenne - sind die hier aufgeführten Daten und Fakten, was den ebay-Account von Herrn Dahl betrifft, absolut korrekt wiedergegeben worden . Hier ist von Seiten der SN/SHZ durchaus gründlich recherchiert worden. Das ist zunächst einfach eine sachliche und nüchterne Feststellung und stellt keinerlei persönliche Bewertung dar (die Kommentare der Opposition will ich hier lieber nicht kommentieren. Die „müssen“ eben so reagieren, wie sie reagiert haben). Denn ebenso wie es allen Bürgerinnen und Bürgern frei steht, in der Freizeit, im privaten Umfeld das zu machen, wozu man Lust und Laune hat, steht dieses Recht auch dem Bürgermeister der Stadt Schleswig zu. Und wenn er eben „Sexartikel“ und andere Dinge bei ebay kauft, ist es völlig ok und erst einmal Privatsache.

Ungeschickt ist sicherlich die Verlinkung mit der eigenen Internetpräsenz und dem Internetangebot der Stadt, deren hauptamtlicher Bürgermeister er vorsteht. Das fällt dann sicherlich schon in eine öffentliche Debatte um „Amt und Mandat“. Da hilft Herrn Dahl als „öffentliche Person“ nur die Flucht nach vorne. Und die hat Herr Dahl ja schon angetreten, in dem er a) seinen ebay-Namen geändert hat und b) das Bewertungsprofil auf „privat“ umgestellt und c) die Mich-Seite entfernt hat.

Wenn Herr Dahl im Stile von Herrn Wowereit dann noch bekennt: „Ich steh´ auf Lack und Leder und das ist gut so“ und die unglückliche Verquickung von „Intimsphäre und Berufsleben“ (wie von Frau Filz zitiert) einräumt, sollten sich die erhitzten Gemüter bald wieder beruhigen und Schleswig kann wieder zu (gemütlichen) Tagesordnung und zu den eigentlichen Sachthemen übergehen.
Nicht unterkriegen lassen, Thorsten!!

STEFFEN SILBERBACH 19.06.2008 15:55
ach, was ist das wieder schön...

Sommerloch? Der wievielte "Artikel" nach diesem Muster ist das allein in diesem Jahr? Die SHZ findet eine Geschichte (wie eigentlich?) publiziert die in gewohnt "skandal" trächtiger Art und Weise, weil ja wie gewohnt gegen Dahl gerichtet. Befragte Ratsmitglieder zeigen sich wie gewohnt entsetzt (warum auch nicht, wollen Sie ihn doch offensichtlich loswerden?) und Dahl reagiert? leider wie gewohnt unsouverän. Lezteres finde ich wirklich schade.

"Diese mögliche Verbindung zwischen Lack, Leder, Amt und Würde" Was denn nun? Ist da eine Verbindung oder nicht? Dieser, mir widerstrebt es, ihn Artikel zu nennen, ist doch nicht als eine akribische Aneinandereihung von, jede für sich genommen, Belanglosigkeiten, mit dem Ziel einen "handfesten" Skandal zu inzenieren. Ich meine kürzlich gelesen zu haben, das letztlich alle Seiten im Internet nicht mehr als 6-8 Klicks voneinander entfernt sind. Man bedenke mal die Anzahl von "Skandalen", die sich allein dadurch inzenieren ließen. Natürlich nicht alle in Schleswig. Naja, mal wieder ein "netter" Versuch, wird wohl wieder nicht klappen. Ich bin gespannt auf den nächsten. Eigentlich fast ein Grund ein Abo zu erwerben. (c;

DR. JUR. THEODOR VON CAMPE 19.06.2008 15:59
Sexpraktiken einer Provinzzeitung

Die Jagd auf Bürgermeister DAHL ist schon einige Zeit eröffnet. Da gibt es kein
Pardon. Mit Gebrüll auf ihn. Übrigens verehrter Verlag : Sie bekommen es noch
per Post, Ihr Schmuddelblatt wollen wir in unserem Haushalt ab August nicht
mehr haben. Die Kündigungszeit halten wir gerade noch ein.
Schauen Sie sich mal in SChleswig um, da gäbe es über alte und neue Raubritter
genug zu berichten. Da sitzt dieser feine Herr von Gerlach im Kreishaus und hat maßgeblich dazu beigetragen, daß der Kreis pleite ist. Gegen Leute, die ihre Fenster
10 Zentimeter aus dem Kurs einbauen, läßt er es Bußgeldbescheide hageln und selbst verstößt er gegen geltendes Recht. Schicken Sie die sh:z-Reporter nicht
nach Gelting-Kappeln, da bekommt dieser feine Herr den gestzliche vorgeschriebenen
Rettungsdienst nicht geregelt. Hartz-4-Wohngelder hat er falsch berechnen lassen
und Schulden beim Bund aufgebaut. Über 700 Leute arbeiten für den Kreis. Die Mehrheit sind fleissige und seriöse MitarbeiterInnen. Und gerade läuftr auf dem Sender "rsh", daß ein Kind mit abgetrenntem Finger mit einem Hubschrauber nach
Lübeck geflogen werden mußte, weil die notärztliche Versorgung nicht
funktioniert. Von Gerlach, aus altem Raubrittergeschlecht hat allerdings, im
Unterschied zu DAHL, die örtliche Zeitung fest im Griff. Wer im Kreishaus des
Herrn von Gerlach nicht spurt, der fliegt raus und bekommt keine Infos mehr und
das hat der sh:z-Verlag kapiert. Übrigens wer bezahlt eigentlich den Unfug der
Landratswahl, als Kamischke sich zu Höherem berufen fühlte und von Gerlach,
der Unfugmacher vom Dienst vom "Verwalter" zum "Politiker" wurde ?????

M.PENZ 19.06.2008 16:01
Herzlichen Glückwunsch shz

Zur Beteiligung an dieser Kampagne! In der Tat - da schließe ich mich den Vorrednern an - das hätte die BILD! nicht beeser hinbekommen.

Wenn Dahl tatsächlich durch diese seine privaten sexuellen Vorlieben aus dem Amt gehen muß, dann gute nacht Schleswig.

Max Mosley darf auch weiterhin F1 Präsident bleiben, obwohl von ihm Videos im Netz kursieren, die ihn bei seinen privaten Vorlieben in Ton und Bild zeigen. Ist nicht schön, aber auch kein Weltuntergang.

Aber in Schleswig wird es zum Drama, wenn man sich an der Tanke Porno-Heftchen kauft oder bei Ebay eine Gasmaske ersteigert. Leute macht Euch nicht lächerlich. Ihr geht auch ins Hallenbad zum textilfreien Baden oder zeigt euch in der Sauna. Und das will bestimmt auchnicht jeder sehen (müssen...)

Schlimm, daß eine solche Kapagne überhaupt Nahrung bekommt und die shz hier auch noch mitspielt.

Herr Dahl, bleiben Sie wie Sie sind. Sie stehen das durch!

DR. JUR. THEODOR VON CAMPE 19.06.2008 16:13
Sex-Meister Dahl im sh:z-Verlag

Übrigens auf den Namen "CDU-Harry" hat ein Spaßvogel bei ebay ein Konto eröffnet
gehabt, sich die Realdaten von MP-Carstensen wohl "geklaut" gehabt (was nicht mal
strafbewährt ist) und jede Menge Luxusunfug ersteigert. Luxus-Autos und
Uhren. Keine halbe Stunde würde ich benötigen, wenn ich einen Fake-Account
auf einen sh:z-Reporter eröffnen und Blödsinn machen wollte.
Und noch eine Anmerkung : auch meine Ehefrau und ich sahen uns solchen
Späßen ausgesetzt. Unter meinem Realnamen (den ich hier nicht preisgebe,
denn ich bin doch nicht bescheuert) wurden u. a. Heiratsanzeigen aufgegeben.
Unser Gästebuch wurde "vollgeschmiert", meine Ehefrau wurde dem "Rotlicht"
zugeordnet. E-bay wollte aus Datenschutzgründen die Daten nicht herausgeben.
Die Ermittlungen der Polizei dauerten fast ein Jahr. Heraus kam, daß der Verursacher
der Landespressesprecher der DLRG Schleswig-Holstein war, ein gewisser
Kai J. mit Wohnsitz in Süderbrarup und Dresden. Im "Nebenjob" war dieser
edele DLRG-Mann "Verkaufs-Agent" bei e-bay. Die Daten, die er aus dem
Telefonbuch "geklaut" hatte, stammten von einem Bankmitarbeiter aus der
Stadt SChleswig, der nicht mal einen PC zu Hause hat.
Und jetzt die Frage an die Redaktion : Was hätten Sie denn gern über e-bay
geliefert ? ? ? Dank der Auseinandersetzungen mit dem DLRG-Pressesprecher
weiß ich nun ja wie es geht und kann Ihnen beschaffen, was Sie sich in Ihren
künsten Träumen so vorstellen.

WERNER G. GÖKEN 19.06.2008 16:45
Ungenügend

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“
Gemessen an diesem Satz des ehemaligen Tagesthemenmoderators Hans-Joachim Friedrichs kann es für die shz aus meiner Sicht nur ein Ungenügend geben.
Schon seit geraumer Zeit findet sich in den Artikeln der shz immer wieder ein Mix von Information und Wertung. Mir hätte die Information genügt, denken kann ich selbst.
Mit diesem "Schmuddelartikel" ist der shz-Journalismus auf ein nunmehr unerträgliches Niveau abgerutscht. Ich finanziere das von nun an nicht mehr mit.

MALTE SIMONSEN BUSDORF 19.06.2008 17:20
Zu Sex Affäre von Thorsten Dahl

Wie in der SHZ zu lesen war, wurde dieses Thema im nichtöffentlichen Teil des Ausschusses besprochen. Und nun gross in auf dem Titelblatt! Herzlichen Glückwunsch! Habt Ihr toll hingekriegt! Dallas und JR. Ewing lassen grüßen! Bringt endlich mal ordentliche und sachliche Themen. Der Leser wirds danken. Und an die Redaktion:(allen voran Herrn Jennert) denkt bitte auch mal an Thorsten Dahls Privatleben!

PETER WERNER 19.06.2008 18:06
Thorsten Dahl

Ihr Beitrag Hier wäre wohl eine große öffentliche Entschuldigung der SHZ von ganz oben angebracht. Und die Stichwortgeber/innen aus der 2. Reihe sollten sich schämen... werden sie aber nicht. Schliesslich wollen sie an die Töpfe.

SASCHA HANSEN 19.06.2008 18:18
Lasst den Bürgermeister Dahl in ruhe

Wie tief muss man doch sinken, um einen Menschen so öffentlich anzugreifen. Ich persöhnlich finde es unter aller Sau was( so denke ich ) sich die Schützengilde dort erlaubt. Denn wie man ja weis, haben die überall ihre fittiche drin, so auch bei der Zeitung. Naja das war nur mal eine spekulation von mir. Letztendlich ist mir das egal, wer was bestellt als Bürgermeister, so lange Er seine Arbeit nach kommt und sie auch gut macht.
Doch so eine Aktion, das ist glatter Rufmord und ich hingegen würde damit zum Anwalt gehen und noch viel weiter. Das wars meiner Seits, halten Sie durch Herr Dahl. Es kann ja nicht immer Regnen.

ANGELIKA DE BUHR TARP 19.06.2008 18:36
Thorsten Dahl

Ihr Beitrag
Das ist Journalismus auf niedrigstem Niveau

PETER M. DIETZ 19.06.2008 18:59
Schmuddelig

Das Einzige Schmuddelige in dieser Sache ist nicht irgendeine eventuelle Wolllust eines "Würdenträgers" , sondern dieser Artikel. Eigentlich ein Grund, sein Abo zu kündigen. Ich unterstütze keine Presse, die Moralvorstellungen von vorvorgestern zum Maßstab für gut und böse nimmt. Meinetwegen können alle Bürgermeister, Landesfürsten und sonstwer in ihrer Fantasie machen, was sie wollen. Und gerne dürfen sie sich dafür Spiekzeug bestellen (wobei EBAY und "Porno" ein Widerspruch in sich ist!). Statt zu antworten, er sei es nicht gewesen oder was auch immer, hätte Herr Dahl antworten sollen "was geht sie mein Privatleben an?"
Nichts, absolut gar nichts!

DIANE LEY 19.06.2008 19:02
Wie dumm kann man sein?

Es spricht nichts dagegen, sich bei ebay unter einem Nickname anzumelden, um Sexartikel zu veräußern. Für sehr dumm halte ich es dann nur, diese Seite mit einem Link zu versehen, der die Identität des Verkäufers aufdeckt. Und wenn dies dann noch der Bürgermeister einer Stadt ist, dann ist der Gipfel der Unverschämtheit und Verantwortungslosigkeit wohl erreicht. Schleswig hat Großes angefangen (Landesgartenschau) und will auch in Zukunft großes Bewegen (neuer Stadtteil) und das geht sicherlich nur, wenn der dazugehörige Bürgermeister Seriosität beweist. So etwas darf einfach nicht passieren.

SWAANTJE MEMMERT 19.06.2008 19:02
Nüchtern betrachtet

Wollen wir die Sache doch einmal nüchtern betrachten… grundsätzlich kann jeder Mensch in seiner Freizeit tun und lassen was er will – egal welches Amt oder welchen Beruf er ausübt. Für nicht schlau halte ich aber einen Bürgermeister, der trotz seines Amtes solche Wege beschreitet und einen Link zu den Seiten seiner Stadt legt und dabei seine wahre Identität preisgibt. Ein bisschen mehr Feingefühl und Verantwortung für Schleswig sollte man in so einer Position doch erwarten können.

PETER GOTTWALD 19.06.2008 19:30
Frau Ley

Großes geschaffen???? Machen Sie sich doch nix vor, die CDU hat 15% in Schleswig verloren, weil die Menschen hier so ungemein zufrieden mit den Ergebnissen sind ... und gerade aus der Ecke wird ja besonders scharf auf Thorsten Dahl geschossen.
Herr Dahl ist nicht unseriös geworden, weil er nen link gesetzt hat, im Gegenteil, bei ebay finde ich es gut, wenn Leute nicht nur als virtuelle nicknames auftauchen und evt andere versuchen zu betrügen, sondern wie in jedem anderen Geschäft offen umgeht.
Warum sollte jemand mit redlichen Absichten sich hinter dusseligen Nicks verstecken. Die Logik werd ich wohl nie begreifen. Woher kommt das verstecken müssen?
Machen Se mal so weiter, dann wird die CDU demnächst als Marginalie nicht mehr auffallen und Glück gehabt haben, daß die 5% Klausel abgeschafft wurde.

SVEN RÖCKENDORF 19.06.2008 19:50
Wie peinlich kann eine Zeitung sein? Sommerloch schon da?

Wie peinlich für den Shz-Verlag? Habt Ihr keine besseren Themen oder sitzt der neue Bürgermeister von Schleswig schon in Eurer Redaktion?
Der Artikel hat nichts mehr mit Informationspflicht zu tun!!!!!
Ich wusste gar nicht das das Neveau dieser Zeitung der der Bild gleicht--- Sensationslust pur!!!
Seit Wochen hat die Redaktion nichts bessers vor als den Schleswiger Bürgermeister in den Dreck zu ziehen; Vor seiner ersten Wahl wurde er auch von dieser Zeitung hochgejubelt und nach Vorne gebracht!
Arbeitet er nicht mehr so mit der Zeitung zusammen wie es die Redakteure gern hätte? Ich finde es einfach nur billig.Und sollten da etwa die Schleswiger Parteien beteiligt sein, dann ist Schleswig nicht mehr zu retten, Schleswig schimpft sich in bestimmten Kreisen als Weltstadt, aber was ihre Politiker abgeben ist nichts als tiefste Provinz!!!
Es geht doch niemanden was an, was der Bürgermeister privat macht! oder sagt uns Frau Schwarz was sie als Unterwäsche trägt oder sagen uns die anderen Stadtpolitiker wie oft sie Sex haben? Nein - und ich möchte es auch nicht wissen!
Lasst den Mann seine Arbeit tun!!! Nur wenn er dort Fehler zum Nachteil der Stadt und seiner Bürger macht, dann kann man ihn abwählen oder zum Rücktritt zwingen bzw. auffordern.

HELLA WILKE 19.06.2008 19:57
Bürgermeister Dahl

IDer Ruf einer Stadt


Wenn ich hier die Kommentare so lese, dann fällt mir doch auf, dass viele nicht verstanden haben, worum es eigentlich geht. Hier werden zum Teil Sympathien zu einem Bürgermeister bekundet, die nicht recht nachzuvollziehen sind. Es ist ein Skandal, dass ein Bürgermeister so öffentlich im Internet Sexartikel verkauft!!! Keiner wäre es, wenn er unerkannt geblieben wäre. Was Herr Dahl privat macht geht wirklich niemanden etwas an, da gebe ich den Schreibern recht, aber diese Grenze ist mit dem Link zu seinem Amt als Bürgermeister und zu der Stadt Schleswig überschritten. Manche mögen sich beim Lesen des Artikels amüsiert ihren Teil denken, manche auch empört den Kopf schütteln, aber für eine Stadt wie Schleswig, ist es eine Schande. Genau so naiv, wie viele hier das Verhalten der Zeitung anprangern, genau so naiv werden viele Menschen sich ihre Gedanken über so einen Bürgermeister machen – und das zu Zeiten in denen mehr Touristen denn je hier in die Stadt strömen werden.

PETER GOTTWALD 19.06.2008 20:19
Frau Wilke

nur nen Tip ... kaufen heißt, daß er was gekauft hat, verkaufen ist genau die andere Tätigkeit. Wie wär`s mit genauerem Lesen? Tut zwar nix zur Sache, aber so what. Der link ging zu seiner privaten HP und von der kommt man dann auf die HP der Stadt. Sie fabulieren sich Zusammenhänge die nicht mal in dem Artikel stehen.
Btw. wenn Sie die Kommentare richtig lesen würden, würden Sie feststellen, daß es den Leuten hier einfach egal ist was Herr Dahl tut ... und sich darüber aufregen wie der Mensch Thorsten Dahl hier niedergemacht werden soll, auf schäbigste und dümmste Art und Weise. Der Ruf der Stadt leidet tatsächlich, liegt aber eher an der Borniertheit einiger, denn an dem Bürgermeister.

WOLFGANG WILKE 19.06.2008 20:46
Vorbild Bürgermeister Dahl

Da wollte wohl jemand 'erwischt' werden
Was den Herrn Dahl da wohl geritten hat, das möchte ich schon gerne Wissen. In der Position eines Bürgermeisters muss man doch wohl dafür Sorge tragen, dass das Privatleben grundsätzlich privat bleibt. Aber nein, da ist jemand von Sinnen und bringt Schleswig mit Sexspielzeug in Verbindung, weil er einen privaten Link zu seiner Stadt und seinem Amt legt. Wollten Sie diesen Zusammenhang wirklich herstellen, Herr Dahl? Wollten Sie wirklich erkannt werden? Oft genug ist in letzter Zeit über das Privatleben von Herrn Dahl geschrieben worden und gerade das müsste es sein, was Sie Herr Dahl veranlassen sollte, in allem was Sie privat tun und lassen vorsichtiger zu werden.
Wann lernen Sie endlich dazu und nehmen die wirklich wichtigen Termine und Einladungen wahr, die im Interesse unserer Stadt sind.

Sind sie überhaupt noch glaubwürdig bei ihren Mitarbeitern, denn Vorbildfunktionen kann ich bei ihnen nicht erkennen.

Schön währe es auch wenn sie ihre Hompage mal berichtigen würden, denn dass dargestellte intakte Familienleben gibt es doch bei ihnen anscheinend des längeren nicht mehr.

Unverständlich ist für mich, dass einige Mitbürger noch Mitleid mit ihrem Führungsstiel und Lebenswandel haben.

CAESAR JULIUS 19.06.2008 22:08
Knackpunkt

Wer hat eigentlich diesen Artikel aufmerksam gelesen? Ein Vergnügen ist es wahrlich nicht, aber hat Sie dieses Niveau wirklich überrascht?
Die Neigungen des Herrn Dahl interessieren mich nicht im Geringsten. Entscheidend ist nur die Frage ob Herr Dahl gelogen hat. Erst wenn diese Frage geklärt ist können Konsequenzen folgen. Ein Bürgermeister der lügt ist selbstverständlich nicht tragbar. Ratsmitglieder die sich an der Verbreitung von Unterstellungen beteiligen allerdings auch nicht. Die Konsequenz ist also in jedem Fall eine personelle Veränderung in Schleswig.

HORST 19.06.2008 22:19
Peter Gottwald

Na ja, Herr Peter Gottwald gehört also eindeutig zu den ewig gestrigen. Und die schöne Stadt Schleswig hat also einen Porno-Bürgemeister. In seinem Dark-Room darf er ja machen, was er will, interessiert keinen. Als Bürgermeister hat er das Ansehen der Stadt und seiner Bürger zu wahren. Privat kann er ein Porno-Dahl sein, soviel er will, kann seine Freundin schlagen oder auch nicht(Ermittlungsverfahren eingestellt), mit Freundinnen auf Schleswigs Parkplätzen poppen und sich erwischen lassen, da lacht ganz Schleswig drüber, solange es privat ist! Von einem Porno-Bürgermeister will ich aber nicht repräsentiert werden. Demnächst betreibt er sonst sein Gewerbe noch aus dem oder im Amtszimmer! Und da können Dahl`s Freunde noch so eifrig schreiben, da ist Schluß mit lustig.

SÖNKE N. AUS H. 19.06.2008 22:43
Was für Moralvorstellungen...

Ich habe keine Ahnung, ob Herr Dahl ein guter oder schlechter Bürgermeister ist, aber darum geht es in dem Zeitungsartikel auch gar nicht.
Die verstaubten Moralvorstellungen, die dem Zeitungsartikel zu Grunde liegen, sind doch längst veraltet. Dachte ich zumindest und hoffe ich auch weiterhin. Willkommen in der Zeit der Aufklärung.
Was mich erschreckt, ist diese Art des Journalismus. Was soll das Ganze auf Seite 1? Warum wird diesem Thema so viel Platz eingeräumt? Ist der shz das so wichtig?
Ich verstehe auch die Aufregung über den Link zur Stadt Schleswig oder die private Seite nicht, schließlich konnten doch nur die die Verbindung finden, die sich für den Ebayer näher interessiert haben. Bei Google "Bürgermeister Schleswig" einzugeben, hätte jedenfalls nicht zu Gasmaske oder Sextoys geführt, da muss schon jemand gezielter informiert gewesen sein...

STEFFEN SILBERBACH 19.06.2008 23:18
zweierlei Maß

Der eine wird gescholten weil er "Sexspielzeug" bei ebay erworben hat und von dort aus auf die Homepage der Stadt Schleswig verlinkt haben soll. Die andere bekommt unter großem Beifall unter anderem einen Gutschein von Beate Uhse überreicht. Was es dort wohl zu kaufen gibt? Das eine heute in der Zeitung, das andere heute abend im Nospa Zelt der LGS. Nun bin auf die Zeitung von morgen gespannt.

PETER GOTTWALD 19.06.2008 23:25
Herr Julius

an dem Knackpunkt sind Sie sauber vorbei gelaufen, der ist nämlich nen ganz anderer.
Wenn Dahl die Stadtverordneten angelogen haben sollte, dann kann ich dafür sogar Verständnis aufbringen. Wenn ich mir vorstelle, daß in einer nichtöffentlichen Sitzung diese Geschichte angesprochen wird, eine reine Privatangelegenheit, würd ich erstmal nach Luft schnappen, weil wie kann das angehen, daß dermaßen hinterher geschnüffelt wird? Wahrscheinlich würd ich dann auch nen Fehler machen und falsch reagieren. Nen kooperatives Verhalten wäre gewesen Dahl bei nem Bier drauf anzuschnacken und zu sagen, find ich nicht gut. Das wäre ein normales Verhalten, nicht die Schnüffelei.
Aber zum Knackpunkt ... egal ob das nun Dahl`s account ist oder nicht, wie kann es angehen, daß Informationen aus einer nichtöffentlichen Sitzung direkt an die Presse gegeben werden???? Aber es kommt ja noch schlimmer, die Vize-Bürgermeisterin, wissend das die Info`s aus ner nichtöffentlichen Sitzung stammen ... kommentiert auch noch munter vor sich hin ... logisch entsetzt .... muß ja so sein.

Dahl wird vorgeworfen nen schlechtes Bild zu zeichnen von Schleswig. Ich frag mich nur was denn von solchen Stadtverordneten zu halten ist, die unkooperativ jemanden in die Pfanne hauen wollen und die nichts unversucht lassen das auch möglichst breit zu treten. Liegt solchen Typen irgendwas an Schleswig? Da ist der Knackpunkt und nen paar Leute sollten schleunigst zurück treten wg erwiesener Unfähigkeit.

STINE 19.06.2008 23:53
Touristenmeisterin

Vielleicht sollte die Stadt Schleswig die nette CDU - Dame mal als Touristenmeisterin anstellen, denn was soll die Stadt mit einer Bürgermeisterin, die nicht für die Bürger da ist - im Gegensatz zu Herrn Dahl, der diesbezüglich seine Prioritäten zugunsten der Bürger dieser Stadt setzt.
Und was ist das für eine Zeitung, die solche Schmutzkampagnen unterstützt und gleichzeitig in ( Grund- ) Schulen Zeitungs - Leseprojekte fördert.

SVEN RÖCKENDORF 19.06.2008 23:55
Herr und Frau Wilke

Herr und Frau Wilke, sind Sie CDU-Mitglieder? Schreiben Sie für den Shz-Verlag?
Leben Sie im Mittelalter? Was hat der Führungsstil von Herrn Dahl mit seinem Lebenswandel zu tun? Wenn Sie privat mit Herrn Dahl verkehren dann können Sie sich ein Urteil erlauben! Haben Sie schon mal persönlich mit Herrn Dahl über die Sachen gesprochen die in der Öffentlichkeit kusieren? Ich glaube mal nicht, Sie lesen auch nur Zeitung, oder?
Ich glaube nicht,wenn Sie in der Lage von Herrn Dahl wären und man würde Sie mit den Vorwürfen belasten, das Sie dem Ansprechenden die Wahrheit sagen würden. Sie würden rot werden und sich umdrehen!
Solange man Herrn Dahl keine handwerklichen Fehler, die der Stadt und den Bürgern schaden zugeführt haben, nachweisen kann, gibt es keinen Grund für einen Rücktritt. Und es ist schon komisch wie aus einer nichtöffentlichen Sitzung solche Details an die Zeitung kommen können. Nichtöffentlich heisst nicht eben nicht das ist für die Öffentlichkeit bestimmt,- daran sollte sich mal die Zeitung halten.
Gegebenfalls sollte man evt. mal die Kommunalaufsicht befragen ob es da nicht Verstösse der Stadtvertreter gegeben hat.

AKIM 20.06.2008 07:17
Thorsten Dahl

Ihr Beitrag
Ich bin doch sehr verwundert über die Reaktionen über diesen Artikel!!
Ein Bürgermeister steht im öffentlichen Leben und muss sich seinem Amt entsprechend verhalten. Natürlich kann jeder seine Sexspiele so gestalten, wie es ihm und seinem/ner Partner/in gefällt, jedoch kann er nicht bei dem Kauf dieser Spielsachen im Internet auf seine Bürgermeistertätigkeit hinweisen! Das ist eine sittliche Ohrfeige für alle Schleswiger Bürger! Ich wundere mich über Aussagen in den Leserbriefen, wie z.B.:
Wat geit dat uns an?- Mobbing in der Zeitung - lustiger Bürgermeister -
Jagd auf Dahl- Menschen fertigmachen- Eingriff in die Privatsphäre usw.

Ein Bürgermeisteramt hat keine Privatsphäre. Über solch einen Bürger-
meister schäme ich mich! Ich bin kein Zeitungsmitarbeiter, kein Redakteur, nur ein Vorruheständler, der schon fast alles im Leben erlebt hat! Und
hierzu kann ich nur sagen: "Pfui, Herr Bürgermeister!"

KARIN DIESTEL 20.06.2008 13:15
Schlechter Journalismus

Immer wenn ich denke, dass die Hetz-Kampagne gegen den gewählten Bürgermeister ihren Höhepunkt erreicht hat, denn immerhin machen wir diese Geschmacklosigkeit bereits seit 2002 mit, wird noch eins draufgesetzt. Wenn er beim Spaziergang einen Rülpser macht, wird der sofort eingefangen und analysiert, das Ergebnis können wir dann auf der ersten Seite der SHZ lesen.

Schon 2005 schrieb die Zeit online über unseren Verlag::" Weiche Themen, billige Texte: Das Niveau der regionalen Presse sinkt dramatisch. Wie die Freiheit der Information dabei zugrunde gehen kann, zeigt das Beispiel des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages in Flensburg".

Mich interessiert jetzt, wer ist auf der Suche nach Sexartikeln über Herrn Dahl gestolpert und wurde es zuerst an die Ratsmitglieder oder an den Verlag weitergegeben. Wer informiert die Presse unverzüglich über die Themen des nicht öffentlichen Teils der Ratssitzungen? Und wann wurde dieser Artikel verfasst, vor oder nach der Sitzung?

Ich empfehle nur jedem Bürger sich doch einmal in eine Sitzung als Zuhörer zu begeben, danach fragen Sie sich, welche Chance hat unser Bürgermeister je gehabt, seine Arbeit zu machen.

Auch ich halte es für außerordentlich ungeschickt, die privaten Vorlieben mit dem beruflichen Teil zu verknüpfen, doch bisher ist es für mich nicht klar, dass Herr Dahl dafür verantwortlich ist.

Zum Glück sind die wachen Bürger und Bürgerinnen nicht bereit, sich auf dieses Niveau zu begeben und durchschauen auch den heutigen Artikel, der uns erklärt, wie wir den Bürgermeister abwählen können.

SCHMIERENBLATT 20.06.2008 15:24
Was solls

öhmmmm
In Berlin gibt es einen homosexuellen Bürgermeister.
In der FDP gibt es Westerwelle.

Wann gibt es die nächste Hexenjagd ?

Einfach nur EKELHAFT was dieses Käseblatt da aufführt.

HARDER 20.06.2008 19:21
Warm anziehen...

Wenn es richtig ist, was mir zugetragen wurde, dann können sich die shz-Verantwortlichen in Kürze juristisch auf einen Heidenärger einstellen. Der Schuss ist offenkundig ziemlich nach hinten losgegangen...

BERTHOLD DIESTEL 20.06.2008 19:52
9 Jahre! Unmöglich?

Frau Filz gewichtet in dem Artikel zwei Absurditäten: Ihr zu Folge ist es lediglich dumm - und daher umso wahrscheinlicher - dass der Gescholtene seine wahre Identität auf der Mich-Seite bei Ebay preisgibt trotz gewisser Kaufvorlieben, die einzugestehen den meisten peinlich wäre, als dass ein Dritter über 9 Jahre sich bemüht, einen Mordsaufwand zu betreiben, nur um dem Bürgermeister damit eines Tages endlich Eine reinwürgen zu können. Letzteres schien der Redakteurin doch allzu absurd. Und darin folgen ihr die weitaus meisten Leserbriefschreiber, bewerten es allerdings völlig unterschiedlich.

Nun, liebe Schleswiger, wir verfolgen ja seit Jahren die Art und Weise, mit der Presse und Politiker unserem Bürgermeister manchmal begegnen. Ist da der zweite Fall wirklich so unwahrscheinlich? Muss denn dieser andere Jemand den Vorsatz vor 9 Jahren gefasst haben? Es reicht doch, wenn einer, der jemanden kennt, - falls er es nicht sogar selbst ist, der die dem Bürgermeister angehängten Vorlieben genießt - diesen Freund oder Mandanten oder Abhängigen dazu bewegt oder sich selbst dazu entschließt, sich auf der Mich-Seite als unser Bürgermeister auszugeben. Was? Das können Sie sich nicht vorstellen, dass ein Politiker oder ein Anwalt oder ein Richter oder ein Journalist zu solchen Methoden greifen würde? Ach so, Sie konnten sich auch nicht vorstellen, dass so ein Artikel oben je auf der Landesseite der SHZ erscheinen würde! Na, dann!

OGISLAV VON ERLACH 20.06.2008 20:14
Was "Die Zeit" über die SHZ schrieb
KARIN DIESTEL 22.06.2008 13:20
An Wickie

Du kennst also Herrn Dahl seit vielen Jahren und wünschst ihm, dass er sich nicht unterkriegen lassen soll, damit willst Du uns zu verstehen geben, dass Du zu ihm stehst.
Andererseits lässt Du mal so eben fallen, dass Du, als gute Bekannte, seine Vorlieben kennst und sein Kaufverhalten korrekt wiedergegeben wurde.
Wenn diese Zeilen wirklich von einer guten Bekannten stammen, dann sollte es ja wohl möglich sein, Deinen wirklichen Namen anzugeben. Ansonsten steht für mich fest, dass jemand in diesem Forum bewusst versucht, Herrn Dahl vorzuverurteilen. Leider fallen mir da viele Personen ein, denen ich genau das zutraue.

FRANZ DIEFENTHAL 24.06.2008 12:40
Thorsten Dahl

Ihr Beitrag
Die Art und Weise der Leserbriefe bringen mich zum Schmunzeln. Es ist mehr als durchsichtig, dass die Mehrzahl dieser „Leserbriefe“ gesteuert ist. Nur so lässt sich konsequent erklären, dass einige Schreiber gleich mehrfach posten oder sich Ehegatten jeweils einzeln echauffieren oder sich einige Schreiber offenbar versehentlich gar als Mitglieder der „Szene“ outen, den Bericht damit inhaltlich weitgehend bestätigen und dem Bürgermeister damit ungewollt einen Bärendienst erweisen. Gleichzeitig aber offenbart bei vielen Schreibern gerade diese offenkundige Durchsichtigkeit nicht einmal ein Mindestmaß an Cleverness und passt somit hervorragend zu dem durchaus amüsanten Bericht über den Bürgermeister. Gleich und gleich gesellt sich eben gern. Da nutzt es auch nichts, wenn man mangels inhaltlicher Masse seine juristischen Titel aufführen zu glauben muss oder andere Schreiber sich gar in noch auf strafrechtliche Relevanz hin zu prüfende Drohungen und Hetze gegen die Redakteurin ergehen.

Sex & Crime bringen bekanntlich Schlagzeilen und der politisch isolierte und wohl auch nicht sonderlich fähige Bürgermeister, der schon in der Vergangenheit mehrfach und mehrheitlich durch seine privaten Eskapaden als durch seine politischen Leistungen „aufgefallen“ ist, schreit geradezu danach, ein williges „Opfer“ zu sein.

Der „Vorwurf“ einiger Schreiber, die SHZ habe BILD-Niveau erreicht, ist tatsächlich eines der größten Komplimente, die man einer Zeitung machen kann, da eben die BILD-Zeitung die am meisten zitierte, die auflagenstärkste und damit die einflussreichste Zeitung Deutschlands ist. Die SHZ kann stolz auf ihre Redakteurin Hildegard Filz sein, die es mit diesem provokanten Artikel geschafft hat, die Provinzialität einer braven Ortszeitung abzulegen und jenseits von Berichten über Jubiläen irgendwelcher Kaninchenzuchtvereine echten Journalismus zu betreiben.

Im Übrigen findet sich in der gesamten Berichterstattung über den Bürgermeister an keiner Stelle ein moralisch erhobener Zeigefinger gegen seine privaten sexuellen Vorlieben, sondern es wird nur darüber berichtet, dass er aus Dummheit und Sorglosigkeit heraus nicht in der Lage ist, sein Privatleben von seinem Amt zu trennen, das er eben wegen seiner Heimlichtuerei durchaus beschädigt hat. Es geht nämlich überhaupt nicht um Moral, wie einige Leserbriefschreiber uns glauben machen wollen.

Es ist durchaus ein qualitativer Unterschied, ob sich beispielsweise Klaus Wowereit oder Guido Westerwellle zwar öffentlich outen, aber ihr Liebesleben ansonsten privat halten oder ein unbedeutender Provinzpolitiker es gerade andersherum macht.

Und gerade dieser Punkt macht es schwer zu glauben, dass der Bürgermeister Thorsten Dahl sein Amt mit der von diesem geforderten Kompetenz und Ernsthaftigkeit ausüben kann und als Repräsentant seiner Gemeinde dieser nicht sogar Schaden zugefügt hat. Es kann im Übrigen dahin gestellt bleiben, ob der Bürgermeister mit der Verlinkung seiner privaten Seiten mit den Seiten, für die er beruflich nicht nur zuständig ist, sondern die Verantwortung trägt, einfach nur dämlich, sorglos oder gar in böser Absicht gehandelt hat: jedwedes Ergebnis würde ihn disqualifizieren.

Und dies hat dann in der Tat auch politische Relevanz, was den bereits geäußerten Rücktrittsforderungen der anderen politischen Akteure ihre absolute Berechtigung gibt und der SHZ erst Recht, über die Vorgänge zu berichten.

Und das ist auch gut so.

MORTEN MENSING 25.06.2008 00:39
shz und bürgermeister

ich bin ich mir nicht sicher, ob t. dahl die idealbesetzung für das bürgermeisteramt in schleswig ist. diese meinung hatte ich auch schon vor der ebay-affäre.
ich bin mir nicht sicher, ob die schleswiger nachrichten in sachen t. dahl eine glückliche figur machen.
ich bin mir sicher, dass ich noch heute mein shz-abo kündigen werde.



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