Zweifel am Sparwillen
Mainz. Zwei von drei Deutschen zweifeln am Sparwillen des Euro-Sorgenkindes Griechenlands. Laut ZDF-Politbarometer sind nur 27 Prozent der Befragten der Meinung, Griechenland bemühe sich ernsthaft darum, die zugesagten Sparvorgaben umzusetzen - 66 Prozent zweifeln daran. 46 Prozent sind dafür, dass die Euro-Staaten eine Pleite Griechenlands in Kauf nehmen sollten. Genau so viele, 46 Prozent, sprechen sich allerdings dagegen aus. Eine Mehrheit von 62 Prozent erwartet im Falle einer Pleite Griechenlands negative Auswirkungen für die wirtschaftliche Situation in Deutschland, 18 Prozent gehen von positiven Folgen aus. Kanzlerin Andrea Merkel warnte indes indirekt vor einer griechischen Staatspleite.
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Seit einiger Zeit beobachte ich in den Medien einen quasi inflationären Niedergang der Sprache. Sei es in der Zeitung im Rundfunk. Scheinbar nur die Tagesschau schafft es noch, sich vor diesem Trend zu schützen! Da man den Journalismus durchaus als eine intellektuelle Tätigkeit bezeichnen darf, könnte man doch auch ein gewisses, intellektuelles Niveau erwarten. Ich würde mir wünschen, der SHZ könnte in Zukunft mal wieder durch intellektuellen, stilsicheren Sprachgebrauch punkten, ließe Alltagsdeutsch auf der Straße und würde uns zeigen, dass lesen tatsächlich bildet. Dann könnte man auch über Angela, Andrea, Merkel und Nahles hinwegsehen. Bei soviel Namen kann man schon durcheinander kommen.