THW Kiel
Staatsanwaltschaft ermittelt "mit Hochdruck"
"Wir sind mit Hochdruck dabei", sagte Oberstaatsanwalt Uwe Wick am Montag. "Das ist nun mal ein sensibles Thema, mit dem wir uns ganz penibel befassen müssen." Zwischenstände wolle er nicht mitteilen. "Wir sind nicht das meteorologische Institut, das Wasserstandsmeldungen herausgibt", sagte Wick.
Der Jurist verwies darauf, dass Mutmaßungen und Verdächtigungen in der Öffentlichkeit nicht Gegenstand der Ermittlungen seien. "Wir kümmern uns nicht um Gerüchte, sondern um Tatsachen. Wir sind eine ernsthafte Behörde." Für die Staatsanwaltschaft stehe die Frage im Mittelpunkt, ob Gesellschaftsvermögen der THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG geschädigt wurde, und nicht, ob Schiedsrichter bestochen wurden.
Unterdessen ist der Strafantrag des THW Kiel wegen Verleumdung bei der Kieler Staatsanwaltschaft eingegangen. Dieser richtet sich "gegen Personen und Presseorgane, die gegen den THW Vorwürfe wegen angeblicher Spielmanipulationen durch Schiedsrichter-Bestechungen erhoben haben". "Ich habe diesen Antrag zur Kenntnis genommen", sagte Wick.




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