Ab April 2010 wird auf dem Campus gebadet

29. Juni 2009 | Von Julia Boecker

Flensburg. Der Rohbau zu drei Vierteln fertig, die Sprungtürme montiert: Das Hallenbad auf dem Flensburger Campus nimmt zügig Form an, am 7. Juli wird Richtfest gefeiert. Am 31. März 2010 soll der Neubau - wie geplant - stehen.

Um sich Saunalandschaft und Duftgrotte vorzustellen, ist noch viel Fantasie gefragt. Das Herzstück des Campus-Bads ist im Rohbau aber schon fertig: das Sportbecken, 50 Meter lang, acht Bahnen breit und von den Vereinen lang ersehnt. Seit letztem Dienstag gesäumt von drei Sprungtürmen - 1, 3 und 5 Meter hoch -, und auch der Träger für den Startturm der 50-Meter-Rutsche steht bereits. "Wir liegen im Zeitplan", sagt Bauleiter Christian Tschepella, und arbeitet zurzeit mit rund 40 Handwerkern aus zehn Gewerken daran, dass das auch so bleibt. Zwar habe der Bodenaustausch im Frühjahr für "leichte Verschiebungen" gesorgt. Und einen Winter mit "unsicherer Witterung" habe man immerhin noch vor sich. Doch spätestens am 31. März werde das Campus-Bad wie geplant fertig sein.

Am 7. Juli lädt die Stadt mit Generalplaner und Betreiber Wolfgang Tober zum Richtfest ein, bevor Ende Juli "der gesamte Rohbau komplett ist", wie Bauleiter Tschepella ankündigt.

Für viel Licht im Inneren des Bades werde die Fassade aus großflächigen Glas- und Aluminiumelementen sorgen, Fenster und Türen im türkisblau der Stahlträger sollen farbige Akzente setzen.

Die Besucher werden die Wahl zwischen drei Bereichen des neuen Bades haben, für die unterschiedliche Eintrittspreise fällig werden. Wer allein im Sportbecken seine Bahnen ziehen will, zahlt vier, Kinder und Jugendliche zahlen 2,60 Euro. Preise, die der Investor bei der Ausschreibung im Angebot fixiert habe und die "mit entscheidend für den Zuschlag" gewesen seien, sagt Flensburgs Bürgermeister Henning Brüggemann. Studenten sollen 3, Schul- und Vereinsschwimmer 1,10 Euro für das Training im zentralen Becken bezahlen. In die Gestaltung der beiden oberen Preiskategorien - für die Nutzung sämtlicher Schwimm- und Spaßbecken beziehungsweise Schwimmen plus Sauna - "könne und wolle die Stadt sich nicht reinhängen".


 

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