Missbrauchsverdacht
SKL: "Wir haben keine Daten weitergegeben"
"Die SKL hat nie Daten von ihren Kunden an Dritte weitergegeben", schreibt die Süddeutsche Klassenlotterie in einer Presseerklärung. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hatte anonym eine CD mit 17.000 Datensätzen zugespielt bekommen. Darunter finden sich persönliche Informationen von Menschen, die SKL-Mitspieler waren. "Um eine schnellstmögliche Klörung der Datenherkunft zu erreichen, hat sich die SKL bereits mit der Verbraucherzentrale in Verbindung gesetzt", heißt es in der Erklärung weiter.
SKL-Direktor Dr. Gerhard Rombach verurteilt jede Form des Datenmissbrauchs: "Wir haben großes Interesse an der Aufklärung. In diesen Fragen arbeiten wir stets eng mit den zuständigen Staatsanwaltschaften, Datenschutzbeauftragten und Aufsichtsbehörden zusammen, um eventuellen Missbrauch zu bekämpfen und den Sachverhalt aufzuklären."
Bis zum 1. Januar 2008 hatte die SKL auch telefonisch um neue Mitspieler geworben - bis dann der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft trat. Die staatliche Lotterie spricht im Zusammenhang mit den ausgewählten Callcentern von strengen Qualitätsrichtlinien - "um die Seriosität und Qualität der Callcenter-Tätigkeiten gewährleisten zu können." So sei den Callcentern unter Vertragsstrafe etwa das Weitergeben personenbezogener Daten untersagt worden. Genauso mussten die Unternehmen garantieren, die Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt zu speichern.




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