Gettorf
Rapsblütenfest lockt 3000 Besucher
Zur Eröffnung des Festes griff Gettorfs Pastor Frank Boysen spontan zur Posaune. Hinter ihm (v.l.) die ehemalige Rapsblütenkönigin Maike Beyer, Amtsdirektor Matthias Meins, der HGV-Vorsitzende Wilfried Breier und Bürgermeister Jürgen Baasch.
Gettorf. Gettorf rückt zusammen. Das war auf dem Rapsblütenfest am Sonntag zu spüren. Die diesmal mit noch mehr Aufwand gestaltete Veranstaltung des Handels- und Gewerbevereins (HGV) lockte trotz des am Nachmittag einsetzenden Regens um die 3000 Besucher in den Ortskern. Gelegenheit, sich in aller Ruhe von den Handel- und Gewerbetreibenden beraten zu lassen und einzukaufen, sich über die Angebote der örtlichen Vereine und Verbände zu informieren und Musik und Köstlichkeiten zu genießen.
"Wir sind alle zufrieden, der Aufwand hat sich absolut gelohnt", zog Thomas Grötsch, stellvertretender HGV-Vorsitzender und Leiter des mit der Organisation des Festes beauftragten Arbeitskreises, eine positive Bilanz. Der HGV-Vorsitzende Wilfried Breier bedankte sich bei seinem Arbeitskreis, Handel, Gewerbe, Handwerk, den Vereinen und Verbänden und der Gemeinde für die Unterstützung. "Denn die Arbeit, um so ein großes Fest auszugestalten, ist intensiv." Auch Bürgermeister Jürgen Baasch dankte allen Beteiligten. "Ich finde es toll, dass Sie sich so einsetzen", sagte er. "Denn Gettorf lebt von Handel, Gewerbe, Handwerk und seinen Vereinen und Verbänden." Daran, die Eichstraße wieder zu beleben, werde gearbeitet, versicherte er. Stück für Stück. In der Hoffnung, dass wieder mehr Leben in den Ortskern kommt. Und mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen. "Wir sind gut aufgestellt im Handel und Gewerbe. Das ist unsere Stärke hier in Gettorf."
"Die Weichen sind gestellt."
Das sieht auch Amtsdirektor Matthias Meins, mittlerweile selbst Gettorfer Bürger, so. Feste Einrichtungen wie das Rapsblütenfest oder der Herbstspaß seien gute Gelegenheiten, Angebote und Fachexpertise zu zeigen, betonte er. Was die Herausforderung Eichstraße angeht, sei er ebenfalls gut gestimmt. "Die Weichen sind gestellt." Das stimmte auch viele Gettorfer zuversichtlich.
Als besondere Idee des HGV konnte man diesmal bei Jan Wilms aus Kiel zehnminütige Hubschrauberrundflüge in 150 Metern Höhe über Gettorf buchen. "Es war ein bisschen diesig, aber interessant", sagte Silke Brodersen aus Kappeln, als sie mit ihrem Sohn Tjark und Sven Maaßen aus Gettorf wieder festen Boden unter den Füßen spürte. "Aber es hat Spaß gemacht, auf jeden Fall."
Das Schöne am Rapsblütenfest sei, es schweißt die Leute zusammen, meinte auch der Gettorfer Thomas Turowski, der mit seinen Kindern unterwegs war. "Genau das Gegenteil zum anonymen Stadtalltag. Es stärkt das Wir-Gefühl." Er selber kaufe eigentlich immer in Gettorf ein, sagte er. Seiner Meinung nach sollte jeder die lokale Wirtschaft stärken. "Man weiß, wer davon profitiert. Und indirekt profitiert die gesamte Region."





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