PS-Sparen: 3000 Euro für Karbys Orgel

19. Mai 2010 | 02:50 Uhr | Von dis


3000 Euro übergaben Heike Nissen und Thomas Jahnke von der Förde Sparkasse als Spende aus dem PS-Zweckertrag an die „Karbyer Orgelpfeifen“ mit Doris Hammer und Claudia Schmidt sowie Pastor Martin Krumbeck (von links). Foto: Steinmetz

Die Orgel in der Karbyer Kirche muss umfangreich repariert und saniert werden. Im Herbst sollen die Arbeiten beginnen. Der Kirchenvorstand vergab den Auftrag mit einem Volumen von rund 85 000 Euro jetzt an den Orgelbauer Banzhaf aus Husum. "Er betreut die Orgel seit vielen Jahren und kennt das Instrument bestens", sagte Pastor Martin Krumbeck.

An der Finanzierung der Kosten beteiligen sich viele Partner in der Kirchengemeinde. Fast die Hälfte der Kosten konnte bislang der Förderverein "Karbyer Orgelpfeifen" zusammentragen. Die Arbeit des Vereins wurde jetzt durch eine 3000 Euro Spende aus dem Zweckertrag der Lotterie "PS-Sparen und Gewinnen" der Förde Sparkasse belohnt, so dass der Verein damit rund 40 000 Euro einsammelte.

Thomas Jahnke, Regionalverantwortlicher der Förde Sparkasse und Heike Nissen, sie betreut die Sparkassenzweigstelle in Karby, überbrachten den Spendenscheck im Angesicht der Orgel. "Wir unterstützen gerne solche Projekte in der Region. Besonders von der Sanierung einer Orgel hat das Gemeinwohl sehr viel", sagte Jahnke. Insgesamt schüttet die Förde Sparkasse in diesem Jahr 120 000 Euro aus dem Zweckertrag der Lotterie an über 50 Vereine, Organisationen und Einrichtungen aus.

Sowohl Pastor Krumbeck als auch Claudia Schmidt, die Vorsitzende des Fördervereins, dankten sehr für die Spende. Ihnen sei jede Spende willkommen, ob 3000 Euro oder die Kleinspenden der Senioren beim Seniorencafe. "Das macht die Aktion auch so besonders, weil alle mitmachen", so Schmidt.

Bei der Orgel mit 14 Registern von 1952 werden alle Pfeifen ausgebaut und gereinigt. Bei Bedarf werden dann auch die Stimmlippen wieder angelötet, die in Folge wiederholten Stimmens brüchig wurden, erklärte der Pastor. Zudem werden die Windladen in Stand gesetzt und zerschlissene Lederverkleidungen ausgetauscht. Darüber hinaus muss die 60 Jahre alte Elektrik überholt und ersetzt werden. "Der letzte lange Winter hat der Orgel ordentlich zugesetzt", berichtete Krumbeck. Für die Übergangszeit stellt der Orgelbauer eine mobile luftbetriebene Orgel zur Verfügung. Und wenn alles wieder fertig ist, dann schwebt dem Pastor vor, die Orgel zum Frühgottesdienst an Ostern erstmals in Betrieb zu nehmen.

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