Oldesloe will den Rekord!

26. März 2010 | Von st


Als Gitarrengott in die Geschichte eingehen: Willy Flindt, hier am Gänselieselbrunnen, hofft auf viele Oldesloer, die in die imaginären Saiten beim Luftgitarren-Rekordversuch greifen wollen. Dabei gilt es 1436 Teilnehmer zu schlagen. Foto: st

Die Kreisstadt soll ins Guinness-Buch der Rekorde: Mit einem ungewöhnlichen Rekord möchte der Verein altStadt Bad Oldesloe und das Stadtfest im Buch aller weltweiten Rekorde verewigt wissen. Dazu sind alle aufgerufen, zum Stadtfestfinale am 6. Juni, 20 Uhr, die "Luftgitarre" auszupacken und in die imaginären Saiten zu greifen.

1436 "Luftgitarristen" gilt es dabei zu schlagen, denn dieser Rekord wurde erst kürzlich in Kanada aufgestellt und ist daher in der Guinness-Ausgabe 2010 noch gar nicht zu finden. "Das ist machbar. Ich bin dabei", sagt spontan Oldesloes amtierender Bürgermeister Tassilo von Bary, der für "Highway to hell" von AC/DC als Rekordlied plädiert. Von der Idee, die Bad Oldesloe einen Eintrag in das Guinness-Buch bescheren soll, ist er begeistert: "Das ist eine tolle Mitmachaktion und gut für die Gemeinschaft. Super."

Die Idee zu der Aktion hatte Musiker Willy Flindt (45), der gemeinsam mit Günter Knubbe, Dirk Rothe, Franz Dreu und Benjamin Rodloff das Stadtfest-Programm ausgearbeitet hat. Der in Bad Oldesloe geborene Schlagzeuger hat nicht nur lange Jahre in der Wells Fargo Company mitgespielt, sondern wirbelt zudem seine Trommelsticks im Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr, bei der Cover-Band "Forty-Sixty-Four", der Rock-Band "Crossover" und macht Western-Musik bei "Jenny and Friends". Einer seiner musikalischen Weggefährten war Olaf Kuchenbecker, der als Leitender Redakteur bei Guinness-Buch in Hamburg immer auf der Suche nach neuen Highlights und Rekorden ist. "Er hatte den Vorschlag mit der Luftgitarre gemacht", erzählt Willy Flindt, der überzeugt ist, die 1436er-Marke knacken zu können.

Das wiederrum bereitet seinem Mitstreiter Günter Knubbe noch einiges Kopfzerbrechen, denn: Die Anforderungen, die ein solcher Rekordversuch mit sich bringt, sind hoch. Ein einfaches Durchzählen der Teilnehmer reicht nicht. "Wer mitmacht, muss genau aufgelistet sein. Das wird noch eine Menge Arbeit geben", sagt er.

Weiter sind Fotobeweise erforderlich und eine "öffentliche Person" muss die Aktion mit ihrer Unterschrift beglaubigen. "Für die Durchführung des Rekordversuches können wir folglich jede helfende Hand gebrauchen. Bereits am Nachmittag müssen wir mit der Registrierung beginnen", erklärt Günter Knubbe. Wer Lust hat, beim des Rekordversuchs zu helfen, wird gebeten, sich bei ihm per Mail unter g.knubbe@gmail.com oder telefonisch unter (04531) 127050 zu melden.

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