"Playboy"-Model aus Glückstadt
Nackter Protest nach Schüssen auf Wildschwein
"Auch eine WILDE SAU braucht IHREN Lebensraum" - mit dieser Zeile ruft Playmate Lisa Tomaschewsky zum Tierschutz auf.
Sie will "ein Zeichen in Sachen Tierschutz setzen". Das Playmate Lisa Tomaschewsky aus Glückstadt (Kreis Steinburg) protestiert hüllenlos gegen die Todesschüsse, die Polizisten am vergangenen Freitag auf ein Wildschwein in Hamburg-Volksdorf abgegeben haben. Das Tier war durch eine Scheibe in ein Büro eingedrungen, hatte sich dort verletzt und in Panik für Verwüstungen gesorgt. "Ich bin entsetzt. Wie kann man ein Tier so in Panik versetzen und mit 17 Schuss einfach drauf los ballern?", schreibt das 21-jährige Model, das mit Aufnahmen im "Playboy" berühmt wurde. "Hätte es nicht gereicht, das angeforderte Jagdgewehr mit Betäubungsmunition zu laden und das Tier in seine gewohnte Umgebung zurück zu bringen?", fragt Lisa Tomaschewsky.
"Es herrschte akute Gefahr, Menschenleben waren gefährdet. Das Tier war verirrt und höchst aggressiv. Da konnten wir nicht erst warten, bis jemand mit einem - im übrigen gar nicht leicht zu besorgenden - Betäubungsgewehr vorbei kommt", sagt Andreas Schöpflin, Sprecher der Hamburger Polizei.
Leserkommentare
Das nächste mal sollte man vllt . das Fotomodel holen damit es dann mit der Wilden Sau "Wilde Sau spielen kann. Wann begreifen die " sogenannten Tierschützer" endlich das die Stadt kein Lebensraum für wilde Tiere ist. Es sei denn sie sind inHagenbeck hinter Gittern.
Ihrer Logik nach ist die Natur dann auch kein Lebensraum für domestizierte (i.e.S. angepasste) Tiere = Menschen. Erschießen wir also bspw. campende Städter.
Freiwillige vor, Herr Dziallas.
Es ist löblich, wenn man sich für den Tierschutz engagiert, aber auch nur wenn man wirklich dahinter steht.
Dieses Thema als scheinheilige PR-Nummer zu mißbrauchen ist doch eher beschämend. Ich verliere das "Lächeln", wenn jemand das Töten von Tieren anprangert und nach öffentlicher Aufklärung schreit, weil Wildschweine in einer Notstandssituation erschossen wurden, aber auf der anderen Seite Frau Tomaschewsky kein Problem damit hat, ihre Ohren im Winter mit einer Kaninchenpelzmütze zu wärmen und sich mit dieser im letzten Jahr auch noch bei einer Berichterstattung durch eine große deutsche Tageszeitung an der Alster ablichten zu lassen. Dabei ist es kein Geheimnis, unter welchen Umständen Tiere zum Zwecke der Pelzgewinnung gehalten werden.
Jetzt hätte ich ganz gerne eine "öffentliche Erklärung" von Frau Tomaschewsky, denn dieser Schuss ging wohl mächtig nach hinten los!!!!
Wildschwein... äh Keiler, 49 Jahre, Fachhochschulabschluss, hat noch Termine für Model-Aufnahmen (suche dringend Wildscheine)
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Als Jäger bleibt die Erkenntnis, daß die Polizei nicht über angemessene Kaliber verfügt. Ein "Upgrade" auf leistungsfähigere Dienstwaffen schein sinnvoll.