Lübeck sorgt für Überraschung - 2:0-Pokalsieg bei Holstein Kiel
Kiel. Fußball-Regionalligist VfB Lübeck hat zum elften Mal den SHFV-Pokal gewonnen und Holstein Kiel nach dem Abstieg aus der dritten Liga endgültig ins Tal der Tränen gestürzt. Die Mannschaft von Trainer Peter Schubert siegte gestern Abend vor 5759 Zuschauern im Kieler Holstein-Stadion mit 2:0 (1:0). Durch den Erfolg sicherten sich die Lübecker auch die lukrative Teilnahme am DFB-Pokal kommende Saison.
In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erwischten die Lübecker den besseren Start. Fünf Minuten waren gespielt, als VfB-Akteur Michael Hohnstedt mit einem Freistoß aus 20 Metern den ersten Offensivakzent setzte. Die Kieler "Störche" hatten außer einer Kopfballchance von Michael Holt (37.) im Spiel nach vorne kaum etwas zu bieten. In der 43. Minute belohnte Lübecks Jacob Sachs sein Team für eine mutige Leistung und markierte aus spitzem Winkel das 0:1, nachdem er sich zuvor gegen Peter Schyrba durchgesetzt hatte.
Auch im zweiten Durchgang fehlten den Gastgebern zunächst die Ideen, um Lübecks Defensive in Bedrängnis zu bringen. Auf der anderen Seite vergab VfB-Spielmacher Rolf Landerl das vorentscheidende 2:0 (55.). Nach einer Spielunterbrechung, die die Holstein-"Fans" durch das Abfeuern von Feuerwerkskörpern provoziert hatten, kam Kiel noch zu zwei Chancen. Doch sowohl Fiety Sykora mit einem Lattentreffer (74.) als auch Holt per Freistoß (76.) verpassten den Ausgleich. Clemens Lange machte mit dem 2:0 dann alles klar für den VfB (88.).



