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Itzehoe-Frust: "Klare Worte" einer Band

25. April 2008 | 16:30 Uhr | Von Andreas Radajkin

"Klare Worte" von Adriano Lucke, Freddy Güttner, Kolja Reuter (sitzend, alle 22), Steven Prox (24) und Oliver Mack (23) sind Teil der elfköpfigen "SuderCrew". Foto: ara

Sie sind frustriert und sprechen jetzt "Klare Worte": Die Band "SuderCrew" rapt ihren Frust über Itzehoe übers Internet heraus. Zu Unrecht, findet die Stadt.

Die "SuderCrew" spricht "Klare Worte" - so auch der Name ihres neuen HipHop-Stücks. "Das wollte ich schon lange machen", sagt Kolja Reuter (22), der die Musik komponierte und den Text schrieb, "es war nur nicht die richtige Zeit." Als seine Bandkollegen Freddy Güttner (22) und Adriano Lucke (22) im Rahmen eines schulischen Videoprojekts eine Dokumentation abliefern sollten, entstand die Idee. Heraus kam eine musikalische Abrechnung mit ihrer Heimatstadt.

Es habe vor Jahren noch viel mehr Jugendarbeit gegeben, meint Reuter. Das Haus der Jugend werde geschlossen, Proberäume für Musikgruppen gebe es nicht, vielen Jugendlichen bleibe somit nur der Gang in die einzige Discothek am Ort. Und die kommt bei der "SuderCrew" nicht gut weg. "Da sieht man immer die gleichen Leute", weiß Oliver Mack (23), "es gibt einfach keine Alternativen." Prügeleien seien dort beinahe an der Tagesordnung.

Die Stadt baue lieber Altenheime, sagen die Jungs

Die Stadt baue lieber Alten- statt Jugendheime, so der Vorwurf im Lied. "Es gibt nur das Seniorenzentrum Olendeel als städtische Einrichtung, und der Bau ist lange her", kontert Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro.  Ein neues HdJ inklusive Proberäume sei geplant, eine Ideenwerkstatt mit 25 Jugendlichen habe stattgefunden. Roeder: "Wir gehen davon aus, das wir es in drei Jahren eröffnen werden."

In Sachen Disko sei ein privater Betreiber gefragt. "Ich bin der festen Überzeugung, dass der sich eine goldene Nase verdienen würde", meint er. Freie Flächen am Dwerweg seien dafür bestens geeignet.

"WANN wird sich hier was ändern in der Stadt?", fragt die Band. "Wenn ihr uns richtig auf die Pelle rückt", sagt Roeder. Wenn es möglich sei, hunderte Jugendlicher zu mobilisieren, um gleichzeitig in einem Schnellimbiss einzukaufen, sollte es seiner Meinung auch gehen, zur Ratsversammlung vor dem Historischen Rathaus Musik zu machen.

Die Gruppe macht es sich zu einfach, sagt die Stadt

Auch der Abriss auf dem  Alsen-Gelände und das Parkhaus am Bahnhof kommen in dem Lied nicht gut weg: "Das ist die Fehlinvestition schlechthin", meint Freddy Güttner. "Drei Autos am Tag" parken dort, das Geld wäre für die Jugendarbeit besser aufgehoben gewesen. Berühmte Graffitikünstler hinterließen ihre Werke auf den Alsen-Ruinen. "Was da schon für Maler malten – das habt ihr wohl nicht gewusst", so eine Zeile in "Klare Worte".

Die Musikgruppe mache es sich zu einfach, findet Yen Sandjaja, Jugendarbeiterin in Sude-West. Zwei Auftritte habe sie der "SuderCrew" immerhin bereits vermittelt, da könne man nicht davon reden, dass die Stadt nichts für die Jugendlichen mache. "Die müssen uns aber auch helfen", sagt sie. "Wenn keiner kommt, habe ich von denen keinen Auftrag."

"Hut ab, Respekt", heißt es in einem Kommentar zum Video im Internet, "Kolle hat es genau auf den Punkt gebracht." Eine weitere Stimme: Das Video spreche den Jugendlichen aus der Seele. Senden Sie uns auch Ihren Kommentar zum Video!


 

Leserkommentare

 
KOLJA R. 25.04.2008 18:01
Klare Worte

Als erstes möchte ich mich zum Thema Altenheime äußern.
Ich habe selber in dem besagtem Seniorenzentrum meinen Zivildienst geleistet und will mit meinem Text nicht wiedergeben, wieviele Altenheime es VON DER STADT ITZEHOE gibt, sondern dass es allgemein extrem viele Altenheime gibt.
Die Vielzahl solcher Einrichtungen steht nicht im Verhältnis zu der Vielzahl der Jugendbezogenen Einrichtungen.
Natürlich werden Altenheime benötig, aber sollte man sich nicht genau so viele Gedanken über Jugendeinrichtungen machen...., denn schließlich werden WIR (Die Jugend) diese Staft einmal verwalten, gestalten...etc.
Zum Thema Jugendheime sage ich nur soviel: Ich finde es wirklich traurig das ein neues Jugendzentrum erst 2010 entstehen wird und da helfen auch keine simpel Eingerichteten Räumlichkeiten als Notlösung.
mfg Kolja R.

HEINICH THOMSEN 25.04.2008 21:26
Suder Crew

Die Jungs sind schon im besten Erwachsenenalter - warum hängen die dann noch in Itzehoe rum und bezeichnen sich als Jugendliche?
Fehlt ihnen der Mut, sich in einer größeren Stadt der Umgebung nach einer Existenz umzuschauen?
Nach dem Staat rufen statt selbst etwas schaffen.
Höchststrafe für die Jungs - Zwangsteilnahme am nächsten Flashmob.

OLIVER M. 25.04.2008 23:14
Oh oh oh...

An Herrn Heinich Thomsen...
Ich möchte stark hoffen, dass die Verantwortlichen der Stadt eine andere Ansicht zu dem Thema haben.
Wenn jeder denkt, wie Sie, dann steht Itzehoe eine noch düstere Zukunft bevor, als sich die Meisten momentan wohl ausmalen können.

Heisst es jetzt "Nö... ich bin nicht mehr 'jung', also kann mir die Jugend auch egal sein"???
Ihr Kommentar ist in meinen Augen sozial und solidarisch betrachtet ziemlich daneben.

"Nach dem Staat rufen statt selbst etwas schaffen."???
Was meinen Sie mit "selbst etwas schaffen"?
Im Haus bei den Eltern wilde Parties veranstalten, wenn diese übers Wochenende ausser Haus sind?
Was "darf" man denn als Jugendlicher in Itzehoe machen? Viel wichtiger: was KANN man machen?
Kann man als Schüler mit einem Taschengeld von vllt. 100 € im Monat die Ordnungsgelder tragen, die nötig wären,
um eigene Veranstaltungen auf die Beine zu stellen? Oder sollen wir zu einer Aktion "Basteln mit Kastanien und Baumrinde" ausrufen?

Und überhaupt: Warum kann man als Erwachsener heutzutage nicht mehr "jugendlich" sein?
Jugendsoziologisch betrachtet sind alle Mitglieder der SuderCrew im besten Jugendalter - und zwar zwischen 12 und 25!

DOUBLE S 26.04.2008 03:46
naja....

Definitionen der „Jugend“...laut wikipedia......

Die UN-Generalversammlung definiert Personen, die älter als 15 Jahre und jünger als 25 Jahre alt sind, als Jugendliche. In dieser Kategorie soll aber zwischen den Teenagern (13 bis 19) und den jungen Erwachsenen (20-24) unterschieden werden, da die Probleme auf soziologischer, psychologischer und gesundheitlicher Ebene stark differenzieren.

so viel dazu ;)

und warum sollte man sich als "erwachsener" nicht um die jugend in seiner stadt kümmern?!?!????
was spricht dagegen?!?!???.....

SÖNKE DOLL 26.04.2008 07:18
Heinrich Thomsen

Eine Frage an den Psychologen: was ist ein pathologischer Nörgler? Jemand, der das zwanghafte Bedürfnis hat, sogar Kritiker zu kritisieren?!

An die Sudercrew: klasse Text, klasse Song, klasse Video! Diskutiert nicht über Details, sondern über das Thema!

HEINICH THOMSEN 26.04.2008 09:10
Sönke Doll

Hallo Herr Doll,
es ist Wahlkampf und Sie kandidieren für die SPD, da kann man Stimmen gut benötigen.
Sie sind Rechtsanwalt und da gehört Aggressivität zum Job - insofern akzeptiere ich Ihre
Etikettierung für mich.
Ich nenne Sie dann korrekt einen übergewichtigen Parteipolitiker und damit sind wir dann auf dem Niveau des Rap angekommen.
Täglich muß ich im öffenlichen Raum in ziemlicher Lautstärke Rap aus Lautsprechern und Ohrhörern ertragen.
Da spricht die Bronx und zwar ziemlich laut und primitiv.
Nun erlaube ich mir, im selben Stil zu kommunizieren. Rapper sollen nicht zimperlich sein, gehören doch zu den Stars der Szene so abgefuckte Typen wie Bushido und noch abgefahrenere Leute.
Ich habe öffentlich und sehr deutlich die Jugendpolitik des Kreises und der Stadt kritisiert.
Und zwar hier beim SHZ-forum - schauen sie mal nach.
Ich stehe aber klar auf dem Standpunkt, dass Jugendliche selbst viel organisieren sollten.
Das haben auch viele Jugendccihe in IZ getan und denen zolle ich großes Lob.
Der Suder -crew habe ich nur mal im Stil eines rappers geantwortet.
Da werden die wohl als echte Rapper nicht gleich jammern.
Klar ist das mit dem Hdj eine Riesenschweinerei, klar fehlen gute Räume für Bands aber es ist dum, nun alt gegen jung auszuspielen, es ist dumm, als einigermaßen erwachsener Mann nur anzuklagen und sich als Jugendlicher zu definieren, des des Staates Hilfe bedarf.
Dass Sie nun Wahlkampf machen, auch das ertrage ich.
Vielleicht kommen in der Zwischenzeit mal wieder ein paar Jungs auf die Idee, sich Räume anzumieten (für wenig Geld) und dort mal ein Konzert zu geben.

DOUBLE S 26.04.2008 11:09
...

HEINICH THOMSEN schrieb:
"Ich stehe aber klar auf dem Standpunkt, dass Jugendliche selbst viel organisieren sollten.......Vielleicht kommen in der Zwischenzeit mal wieder ein paar Jungs auf die Idee, sich Räume anzumieten (für wenig Geld) und dort mal ein Konzert zu geben................"

Klar soll man viel selbst in die Hand nehmen. Und auch wir haben es getan! Man hat ja z.B. 2002 In Itzehoe jeden Monat eine Hip Hop veranstaltung gemacht, die durchaus auch gut besucht waren. Das Problem ist halt, das es seitdem in Itzehoe KEINE möglichkeiten und besonders keine Räumlichkeiten mehr gibt solche Veranstaltungen zu machen, es sei denn man hat für sowas mal eben einige Hundert Euro, was man als "Jugendlicher" nicht mal eben aufbringen kann um sich einen schönen Abend zu machen.

FREDERIK GÜTTNER 26.04.2008 11:19
Heinrich Thomsen

Herr Thomsen,
dass Sie keine Unterscheidungen in der Rapmusik machen (nicht wahrnehmen), nehme ich Ihnen nicht übel. Rap ist nicht gleich Rap, Klassik ist nicht gleich Klassik, usw. Dies gilt für alle Musikrichtungen. Und Rap bedeutet nicht automatisch zu beleidigen. Falls Sie dazu fragen haben, können Sie sich gerne melden.
Bezüglich Ihres ersten Beitrages: Sollen die Jugendlichen also IZ verlassen, sobald sie fertig sind mit der Schule/Ausblidung? Auch eine Interpretationsmöglichkeit.
Klar müssen Jugendliche Eigeninitiative zeigen, da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Die Jugend wird im Musikvideo mit einer einseitigen Sichtweise repräsentiert. Dies ist gewollt von uns, denn das provoziert noch mehr. Und Provokation erweckt Interesse. Sie sind ein gutes Beispiel dafür.
Ich lade Sie sonst herzlich zu einem Gespräch ein, um ihnen unsere Sichtweise näher zu bringen.

BJÖRN GERBERS 26.04.2008 11:56
KlareWorte

sollten klare Taten folgen! Es kann doch nicht so schwer sein, in Itzehoe Übungsräume zu finden- das ist mal eine klare Aufgabe für den "STADTMANAGER".Und hoffentlich wird jetzt endlich ALSEN in den Focus gerückt-was da zur Zeit passiert hätte nie passieren dürfen. Retten wir zumindest das, was noch steht und retten den Rest.
Übrigens,und das ist ja nicht neu in Itzehoe: Ein privat geplantes "PLANET-ALSEN-FESTIVAL im Rahmen der Itzehoer Woche im Tentasia Zelt wird nicht stattfinden. Grund: Das Stadtmanagement-welches grundsätzlich so ein Projekt unterstützt- sieht zur Itzehoer eine Ergänzung des Angebots keinen Bedarf!!
Björn Gerbers, Itzehoe

HEINRICH THOMSEN 26.04.2008 12:15
Frederik Güttner

Vielen Dank für das Angebot.
Ich nehme es gerne an und der Stil Ihrer Ausführungen hier gefällt mir gut.
Und auch "doubel S" stimme ich zu.
Es sollte provoziert werden und ich habe das Angebot angenommen und auch provoziert.
Itzehoe sit wirklich sehr verschlafen und es geht hier nicht nur um die Interessend er Jugendlichen sondern auch um die Interessen aller Bewohner der Stadt.
Da wird eine funktionierende Jugendherberge mit einem motivierten Team einfach dicht gemacht.
Da wird ein Haus der Jugend, das ich schon im zarten Alter 15 - 17 besuchte (danach fühlte ich mich dafür zu alt und suchte andere Orte und Städte auf), einfach abgerissen und es folgt eine verlogene Aktion der "Scheinbteiligung" für Jugendliche um die Anmietung eines "Ersatzobjekts" zu legitimieren.
Da wird der Ankauf des Wenzel-Hablik-Hauses in Konkurrenz gestellt zu Jugendprojekten.
Itzehoe verfügt endlich über Altenheime udn Altenwohneinrichtunge, die qualitativ gut sind - es wurde höchste Zeit.
Die Lage einiger Einrichtugnen ist durchaus lieblos gewählt.
Da einen Konflikt zwischen den Interessen alter und junger Menschen zu schüren, ist für mich völlig inakzeptabel und unterstes Niveau.
Es geht darum, in dieser Stadt wieder eine Kultur zu schaffen, die möglichst vielen Menschen gerecht wird und nicht ausgrenzt sondern Angebote schafft.
Die Parteien hier haben praktisch keine Jugendorganisationen mehr und schaffen es gerade noch, sich im Rathaus zu betätigen und dort ihre ritualisierrten Sitzungen abzuhalten. Vergreiste und verkalkte Parteien, eine Diskothekenszene, die sich praktisch auf eine Adresse konzentriert, während früher ein breiteres Angebot existierte, gelichzeitg Leerstände in großer Zhal, die sehr gut für eine lebendige Szene geeignet wären: INEFA im Zentrum, LIchtschauspielhaus diverse Gewerbeobjekte in der Stadt.
Das Stadion steht ungenutzt am Sandberg, gleichzeitig werden die Alsenruinen mystifiziert vermarktet.
Dazu ein Theaterbau, der unglaublich viel Subventionen verschlingt und nur sehr begrenzt genutzt wird.
Ich könnte noch erheblich mehr benennen - bin ja auch ein pathologischer Nörgler, wie ich von einem Ratsherrn der SPD tituliert wurde und wie mich sicher viele sehen.
Ich hätte mir zur Jugendpolitik aber Veranstaltungen der Parteien gewünscht. Da wäre ich auch zur Diskussion erschienen und ich fände es schön, wieder persönlich und direkt zu streiten um die Themen.
Das habe ich als Jugendlicher immer genossen und es gab immerhin noch Parteien mit Jugendorganisiationen und es gab Interesse an der Auseinandersetzung.
Warum gab und gibt es nun keine Veranstaltungsangebote der Parteien?
Sie sind ausgeblutet, vertrocknet, orientieren sich an der Verwaltung ihrer Interessen.
Das ist trostlos und da muß ein Kritiker dann schon mal pathologisiert werden.
Um nun auf Ihr Angebot zurück zu kommen: Ich nehme es gerne an.
Da ich Freiberufler bin und in den nächsten Tagen einen mehr als gefüllten Terminkalender habe, könnte ein solches Treffen ab dem 20.5. erfolgen (es geht wirklich nicht früher!) und das mag Sie frustrieren aber ab dem Termin stehe ich gerne bereit.
Überlegen Sie doch bitte, wie der Rahmen und Inhalt sein soll.
Irgendwann ist dann noch Kommunalwahl im Mai - den termin habe ich vergessen auch wenn da nun so nette Schilder stehen mit so netten Slogans drauf.
Um in der Sache etwas zu bewegen ist vermutlich die zeit nahc der Wahl besser .
Also, noch einmal Dank für Ihre Antwort und ich werde mich mit Ihnen treffen.

CARSTEN 26.04.2008 13:48
SuderCrew

Da alles schon geschrieben worden ist, nur kurz meine Meinung. Ich bin 65 Jahre alt, bin als Taxifahrer in Itzehoe tätig, demzufolge komme ich mit sehr vielen Jugendlichen zusammen.
Tatsache ist, das wirklich in Itzehoe für die Jugend, also die Zukunft, fast nichts von Seiten der Politik getan wird. Es ist frustrierend wenn man so durch IZ fährt und geht, genau schaut, was gibt es für die Jugend? Nichts, meine Antwort.
Kurz und knapp, der Kritik der Sudercrew, schliesse ich mich voll an,

ZONE 26.04.2008 21:36
Itzehoe

Ich persönlich finde den Track echt gelungen. Jedoch muss ich sagen, dass der vergleich von Altenheimen und Jugendangeboten misslungen ist.(Gründe finden sich in den anderen Kommentaren)
Fakt ist, dass das Parkhaus am Bahnhof pure Geldverschwendung ist mit der Anzahl an Autos täglich. Man könnte dort einen Skatepark errichten auf einer Etage, die Wände zum Altenheim hin sind groß und unbewachsen und könnten prima für Sprayaktionen genutzt werden. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten die Flächen zu nutzen (Wochenmarkt oder andere Aktionen) Aber leider sind die Stadtwerke zu verbohrt um sowas zu erlauben.
Fakt ist, dass es kaum Möglichkeiten für lokale Musiker gibt, Konzerte zu veranstalten.
Fakt ist, dass der Abriss von Alsen früher oder später geschehen wäre, jedoch sehe ich persönlich keinen Sinn darin, denn es bestehen bis heute noch keine konkreten Pläne. Es wird lediglich abgerissen nach dem Motto:"Hauptsache weg damit" Hallo?! Die schlipstragenden Leute, die diese Welt nur aus Statistiken kennen und durch eine "Wo-bekommt-man-möglichst-viel-Geld-Brille" sehen haben doch keine Ahnung was auf Alsen abging. Es wurden dort Filme gedreht, Fotos gemacht, Graffitis gemalt und Musik gemacht. Ich habe dort schon Leute aus Stuttgart, Berlin, Dortmund, Kanada, Dänemark und sonst woher getroffen, die nur wegen dieser Ruine hierhergereist sind um dort zu Malen oder Fotos zu machen. Im Sommer war es DER Kulturelle Treffpunkt (für mich und viele andere) in Itzehoe. Außerdem versteh ich nicht, WENN dort Veranstaltungsflächen entstehen sollen, warum werden die Gebäude am Rande des Geländes abgerissen und die große Halle mitten auf dem Gelände stehen gelassen???
Zum Schutze der Politiker kann man sagen, es gibt Jugendangebote und Möglichkeiten etwas zu starten, jedoch hängt die Jugend lieber draußen oder im Club rum und konsumieren Alkohol und sonstige Drogen.... Schade. So schlecht kann es hier ja nicht sein, denn sonst würden die Jugend hier doch langsam mal ausm Arsch kommen müssen... oder grade weil es so schlecht is muss sie sich betäuben ? Ich weiß es nicht.
Gruß Zone

KNORPI 27.04.2008 00:53
Itzehoe und die Politik

Der Track spricht mir aus der Seele und spiegelt genau das Problem wieder. . . .
Was ich als großes Problem ansehe, ist das generell langsame Tempo mit dem in der Politik Dinge geplant und umgesetzt werden. Ein weiterer Faktor, der in dieser Stadt ständig für Verzögerungen sorgt, ist das Bauamt!!! Welches mit seinem bürokratischen Gehabe sowohl Unternehmen die Ansiedelung in Itzehoe als auch privat Leuten das Leben unnötig erschwert. Ideen und der Wille etwas zu ändern sind definitiv vorhanden. Allerdings, wie ich schon sagte, braucht die Politik für so etwas viel zu lange und mittlerweile hab ich auch den Glauben daran verloren, dass sich noch etwas ändert. Aus dem Grund werde ich die Stadt verlassen und nach Wiesbaden ziehen. Mein Bruder ebenfalls. Wohnung ist schon gekündigt! Was also hat die Stadt davon, wenn ihnen die Jugendlichen davon laufen. Sollte sie nicht alles daran setzen uns hier zu behalten?
Rentner zahlen keine Steuern, Rentner beziehen Rente. (Aber das Problem mit der Alterspyramide ist eine andere Geschichte.) Die Jugend ist die Zukunft und eine Investition wert !
Achja Wahlen sind am 25.5.08 ! Und ich hab immer noch keine Einladung bekommen, sind die noch gar nicht raus oder hat man mich vergessen. Welche Partei ist im Moment hier in IZ an der Macht? CDU? Haben wir in Itzehoe auch eine Links Partei? Ich mag auch keine Kommunisten, allerdings reagieren die etablierten Parteien immer ziemlich gereizt wenn diese Truppe mehr und mehr Zulauf findet. Und sei es nur aus Provokation um den Schnarchnasen im Rathaus mal auf die Füße zu treten.
Dies wird meine Abschiedsgeschenk an Itzehoe. . . . . .
Mit freundlichem Gruß
KnoRpi

Ps: Der Club ist scheiße und einige der Türsteher gehören ins Gefängnis !

HEINICH THOMSEN 27.04.2008 09:42
Knorpi

Gut ausgekotzt knorpi.
Aber es muß ergänzt werden:
Inzwischen zahlen auch Rentner durchaus Steuern und jobben, um sich über Wasser zu halten.
Und Protestwahlen haben leider auch Leute in Parlamente gebacht, die ganz eigene Vorstellungen von Jugendarbeit haben.
Der "Club" war vor langer Zeit für Jahre meine zweite Heimat und ich bedaure den Niveauverfall, der sicher aber auch mit dem Niveau vieler Besucher in Zusammenhang steht.
Alle Itzehoer leiden unter Verfall der Sitten (Verdreckung, Vandalismus, Einbruchsserien usw), leiden unter Verödung der Kultur und des Handelsangebots.
Da gibt es für alle Altersgruppen genug zu tun.
Deine Kritk an de umständlichkeit der Politik trifft nur teilweise zu.
Abriss des HdJ wurde schnell beschlossen - die absolute Mehrheit macht vieles möglich.
Der Prinzesshof ist mittlerweile so schön, dass man ihn kaum öffnen mag.

KNORPI 27.04.2008 13:44
HEINICH THOMSEN

Das mit den Rentnern war lediglich als Provokation gedacht. Womit ich klar machen wollte , dass wenn immer mehr Jungendliche der Stadt den Rücken zu kehren irgendwann wirklich mehr Altenheime benötigt werden.
Klar muß man auch aufpassen, dass man sich mit den Protestwahlen nicht ins eigene Fleisch schneidet. Aber was bleiben für Alternativen? Die etablierten Parteien zu wählen würde sie nur in dem bestärken, was sie machen. Die Wahlen zu boykottieren macht genauso wenig Sinn. Also bleiben eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten, von denen aber nur eine in Frage kommt, weil wer will schon das Gegenstück der Linken in der Regierung sehen.
Klar hängt der Niveauverfall mit den Besuchern zusammen aber genau das ist ja das Problem, wenn es keine Alternativen gibt, gehen ALLE an den einzigen Treffpunkt der vorhanden ist. Und auch ich bin diverse Male Opfer des erhöhten Aggressionpotentials geworden. (Das Immigranten ist allerdings ein Bundesweites Problem.) Sowie der Werteverfall. Hängt aber damit zusammen, dass den Jugendlichen keine Grundlage geboten wird.
Würde mich nicht wundern, jetzt wo den Sprayern die Grundlage ihres Hobbys genommen wird, das sich die Kunst auf die Innenstadt verlagert. :-)
Und ja Politiker sind in der Lage schnelle Entscheidungen zu treffen, allerdings meist nur wenn es um Prestige Sachen wie den Abriss der "Ruinen" geht oder die Steuereinnahmen zu erhöhen. Wie kann man das Hdj abreißen bevor ein neuer Anlaufpunkt geschaffen wurde. Das Problem ist speziell das BAUAMT in Itzehoe!!!! "Freie Flächen am Dwerweg" Wissen Sie wie lange gekämpf werden mußte bis die Genehmigung für die Baumärkte dort erteilt wurde?
Nicht zuviel reden sonderen HANDEL und was verbessern sollte die Devise sein.

Mfg KnoRpi

HEINICH THOMSEN 27.04.2008 14:32
Knorpi

Jetzt fehlt hier eigentlich nur noch mal ein substantieller Beitrag aus der Kommunalpolitik

KEVIN PROX 28.04.2008 11:28
Das Itzehoe-Dilemma

Es ist wirklich so, dass es in Itzehoe an Jugendarbeit mangelt und diese bisher vom HDJ (und leider unter schlechtesten Bedingungen und mangelnder Unterstützung) an der Spitze erledigt wurde.
Das ist nicht erst seit einiger Zeit so, sondern schon seit Jahren.
Und NICHT zu Unrecht (Liebe Stadt) wird dieses Thema mal wieder aufgewärmt.
Wer seine Jugendzeit gerade hinter sich hat, kennt genau diesen Frust und dieses Gefühl im Weg zu sein.
Auch wir haben vor einigen Jahren versucht was zu bewegen und trafen auf einen „frischen“ Carsten Roeder, der zwar ein offenes Ohr hatte, aber unseren Enthusiasmus nicht wirklich einordnen konnte und alle Vorschläge irgendwie unter „ihr fordert zu viel“ verbucht hat. So kam es rüber :( !
Das Ergebnis war eine Skatefläche am Planschbecken, die über die Köpfe der Jugendlichen ge- bzw.- verplant wurde. Alle Pläne und Vorschläge, wenn auch nicht 100% ausgereift zu der Zeit, der (eigentlich) zukünftigen Nutzer wurden im großen Stil ignoriert.
Natürlich konnten wir keine Professionellen Pläne zeichnen und einreichen, aber es wurden schon Vorschläge gemacht, wo man sich entsprechende Geräte ansehen und ggf. ausmessen etc. kann.

Außerdem waren die damals (zumindest) geplanten Spielplatzsanierungen und eben der große Spielplatz am Planschbecken wichtiger um Familien mit Kindern zu gewinnen und Itzehoe als Kinderfreundliche Stadt für Junge Familien ins Gespräch zu bringen, was grundsätzlich auch eine tolle Idee ist/war.
Aber was die Kinder später als Jugendliche in Itzehoe machen … pfffrrrt, ist doch der Stadt egal.
Es wird schon was gemacht und auch wenn das Planschbecken schon ein guter Ansatz war, ist es damit/danach auch schon wieder vorbei.

Warum wird ein neues HDJ erst geplant, wenn es schon fast in einer „Notunterkunft“ steckt ?.
Warum war nie Geld für das HDJ da, woher kommt sooo plötzlich Geld für ein neues ?
Auf einmal ist alles in Planung und auch Plätze werden gesucht, ob das aber auch so schnell geht, wenn die Kritik wieder abnimmt ?
Planung bleibt Planung und nicht mehr … Resultate ? Wir werden es sehen !!!
Die Damen und Herren Politiker (Hallo SPD) finden es jetzt gerade Interessant, nach dem Wahlkampf wird aber wieder abgewunken …..keine Gelder :(
Was ist mit der Unterstützung des Vereins in der Breiten Straße ?
Warum wird ein „Stadttheater“ nicht mehr in die Pflicht genommen verstärkt Jugendliche einzubinden, in allen Bereichen ?

Und am wichtigsten:
Wieso müssen die Jugendlichen erst „auf die Pelle rücken“ damit der Stadtjugendpfleger und Co. mal die Augen aufsperren ?
Kreativität gibt es hier genug, gerade aus der Langeweile geboren, aber sie wackelt eben nach Hamburg und Kiel usw. ab, wo Sie mit offeneren Armen empfangen wird.
Frau Sandjaja hat zwei Auftritte besorgt ? Unglaubliche Leistung! So etwas überhaupt als Argument zu bringen spricht schon für sich. Das ist wirklich nett von Ihr (ernst gemeint), aber was war davor / danach ?
Wie vielen Jungen Bands hat Sie ansonsten geholfen, oder was an Jugendförderung hat Sie zudem nachzuweisen ? Macht Sie es sich vielleicht nicht auch zu einfach ??? Da ich es natürlich nicht sicher weiß, bitte ich das als ernstgemeinte Frage zu verstehen !!!
Ist es für die Politik nicht schön, das die Kids und Jugendlichen immer mehr vor den Rechnern rumhängen und immer mehr verwahrlosen, das keine sozialen Bindungen mehr entstehen können und nur noch die Meinung der Medien und der Werbung in deren Köpfen steckt ?
So kann man unbehelligt Rumsitzen und Fehlplanen und im Notfall haben die Kids eben nicht genug Initiative gezeigt.

Zugegeben,
die heutige Jugend ist träger und will lieber „Unterhalten“ werden, aber zu einem Arbeiten mit der Jugend gehört nun mal auch eine Anpassung derer, die sich mit dem „Thema Jugend“ befassen.
Also ist Kreativität auch bei den „Großen“ gefragt, das fängt selbstverständlich in der hauseigenen Erziehung an und sollte sich trotzdem über Schulen, ABER eben auch über Freizeitangebote strecken.
Alle müssen ran, ansonsten klappt nichts. Und es ist armselig immer nur von der Jugend zu erwarten, das Sie sich ändert.

Ansätze gab es schon viele.
Da waren Vereinsgründungen, wie Itz`rock , die hier und da auch schon mal was auf die Beine gestellt haben, aber gleich auch wieder etwas Elitäres anhaften hatten.
Man sollte schon im Verein sein, um mitmischen zu dürfen (außer wenn man Torfrock heißt).
So spielen also immer fast die selben Bands und der Todesstoß wird unweigerlich kommen, das das Konzept auf die Dauer zu eintönig ist.
Allein die Anfänge kurz vor der Gründung des Vereins haben schon viele Leute dazu bewegt erst gar nicht „einzutreten“.
Kultur bei Alsen wäre auch eine tolle Sache, wird aber wohl auch nichts (meine feste Überzeugung) und die Herren Studt und Gerbers versuchen einiges, aber für meinen Geschmack auch mit zu viel Eigennutz. Natürlich lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Aber der „Kampf“ der Kulturnacht zeigt deutlich das gegeneinander wirken anstatt das "Zusammenarbeiten".

Das Itzehoe-Dilemma ist somit allgegenwärtig !

HEINRICH THOMSEN 28.04.2008 21:27
Kevin Prox

Ich habe mich über den Beitrag gefreut.
Das ist ein inhaltlich klares Statement, eine kühle Analyse und eine sprachlich sehr runde und schöne Stellungnahme.
Danke!
Übrigens wurde das Thema gerade wegen dieser aufwendigen Kommentierung wieder aktiviert.

TOBIAS RÜCKERL 28.04.2008 23:48
Wie so oft...

...einfach mal machen und machen lassen. Geredet wird viel, getan wenig. Die Sudercrew wollte mit ihrer Art auf ein Problem aufmerksam machen, daß in Itzehoe schon lange schwelt. Und das ist den Jungs gelungen! Wie lange soll noch geredet werden? Zielorientiertes Schaffen - dahin müssen wir in Itzehoe kommen, und das bald, bevor es zu spät ist. Keine Schuldzuweisungen, sondern sachliche Kritik und konkrete Lösungsvorschläge sind gefordert.

EMC 29.04.2008 02:18
Just-IZ

es gibt in itzehoe auch jugendliche, die wenigstens versuchen, etwas selbst auf die beine zu stellen, anstatt nur zu kritisieren, das nichts geht!! ich sehe das ja letztendlich genauso, dass es in itzehoe für jugendliche keine guten möglichkeiten gibt, sich altersgerecht kreativ auszuleben, allerdings währe es nun sinnvoller, etwas zu ändern und vielleicht ist es auch eine gute idee, auf sich engagierende jugendliche zu zu gehen, um an die jugend ranzukommen und sie so unterstützen zu können. grad der hiphop bereich würde sich dafür sehr gut eignen, schließlich sind rapper die vorbilder unserer kinder, ausserdem ist die rapszene sicher mit verantwortlich, für die zunehmende gewaltbereitschaft unter jugendlichen! und das, obwohl die hiphop kultur damals entstand, um sich der gewalt abzuwenden! das es nun so ausgeartet ist, haben wir unserer industrie zu verdanken, die in ihrer geldgier keine rücksicht auf solch dinge wie jugendschutz nimmt! man könnte die jugend ja zum beispiel mal über die entstehung von hiphop aufklären, um ihr zu zeigen, das gewalt eben nicht cool ist! also quasi wie eine art gewalt-prävention mit realen beispielen, die zur aufklärung dienen! grad über den hiphop kommt man gut an jugendliche ran und so sollte man sich diesen vielleicht noch etwas mehr zunutze machen, in der jugendarbeit! vielleicht ist es dann wieder cool, die angebote der jugendbeauftragten anzunehmen... es sind ja welche da, nur genutzt werden die ja nicht unbedingt sehr zahlreich! das es tatsächlich geht, zeigen ja die hiphop workshops, die es bereits in itzehoe gibt. die nächste party im hdj am 16.5. wird auch eine hiphop veranstaltung völlig ohne gewaltverherrlichende oder frauenverachtende songtexte sein! es soll gezeigt werden, dass es im rap auch texte gibt, die sehr lehrreich im positiven sinne sein können!! es tut sich also schon was, wenn man sich mal ein wenig kümmert, anstatt den derzeitigen negativen standpunkt auszunutzen und nur zu kritisieren, um das ganze dann als ziemlich erfolgreiche werbeaktion verbuchen zu können... hat gut funktioniert!!

gruß,
emc

Just-IZ / Hip Hop aus Itzehoe - eine Plattform für Itzehoer Hip Hop-Aktivisten:
www.myspace.com/justitzehoe

HEINRICH THOMSEN 29.04.2008 08:03
Tobias Rückerl und emc

Hallo Herr Rückerl,
nach Ihrem Beitrag fragte ich mich, was die FDP, mit der Sie ja irgendwie zu tun haben, denn so substantiell anzubieten hat.
Zielorientiertes Schaffen - klingt gut. Was also wird die FDP tun, um zu diesem Thema voran zu kommen?
Wie lauten die handfesten Angebote dieser Partei?
Und emc - hast Du auch einen Namen außer deinem Firmenlogo?

ANDRÉ GEBHARDT 29.04.2008 10:33
Itzetown City

>>>Die Musikgruppe mache es sich zu einfach,
findet Yen Sandjaja, Jugendarbeiterin in Sude-West.
Zwei Auftritte habe sie der "SuderCrew"
immerhin bereits vermittelt, da könne man nicht davon reden,
dass die Stadt nichts für die Jugendlichen mache."Da sieht man immer die gleichen Leute">Die Stadt baue lieber Alten- statt Jugendheime,
so der Vorwurf im Lied.>"Es gibt nur das Seniorenzentrum Olendeel als städtische Einrichtung,
und der Bau ist lange her", kontert Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro.

DIE STADT HAT DIE ANDERN SENIORENHEIME NICHT ALS BAUTRÄGER ERRICHTEN LASSEN, MAG SEIN.

WER GENEHMIGT DANN DIE PRIVATEN HEIME??? WER VERGIBT DIE BAUGENEHMIGUNGEN?

EIN BLICK IN GOOGLE SAGT ES

Stadt Itzehoe Bauamt
www.itzehoe.de

Reichenstr. 23
25524 Itzehoe
04821 603-235

Dennoch ist zu sagen, dass wir (und nicht nur in IZ) nun mal im Durchschnitt älter werden. Wenn die Jugend, oder die die sich dazu zählen, keine Kinder mehr haben, ist das wohl ganz zwangsläufig so.

Das hat dann mit IZ nix zu tun.

That's Germany, tha's how we livin'

>> Ein neues HdJ inklusive Proberäume sei geplant, eine Ideenwerkstatt mit 25 Jugendlichen habe stattgefunden. Roeder: "Wir gehen davon aus, das wir es in drei Jahren eröffnen werden."

RICHARD ROSSBACH 29.04.2008 10:50
unfassbar !

Viele Worte ! Alle Achtung ! Das bedeutet für mich: Die Sudercrew hat es auf den Punkt gebracht und für etwas Unruhe gesorgt. Immerhin !
Was jetzt, und auch hier folgt, ist ein unfassbares tot- schlau- schlecht und schönreden. (Die Einen mehr - die Anderen weniger)
Das hat aber nicht nur mit HipHop zu tun ! Auch andere Musikrichtungen oder Musikschaffende haben es in Itzehoe und Umgebung schwer.

Ping-Pong mit Worten zu spielen bringt uns leider nicht weiter.
Schade, ich hoffe dieses Wachrütteln durch die Sudercrew verhallt nicht wieder allzuschnell im Alltag.

Viva Gerontocity !
Es wird sich nichts ändern, außer man tut es selbst !
Richard Rossbach
ImHouse-Music

HEINRICH THOMSEN 29.04.2008 11:20
Herr Rossbach

Nach aufmunternden Worten frage ich mich nun, was wollen Sie denn aktiv beitragen Herr Rossbach? Halten Sie es wie Herr Rückerl?
Ein netter Kommentar eines abgeklärten Musikoldies?

TOBIAS RÜCKERL 29.04.2008 11:49
@ Heinrich Thomsen

Nun, was benötigt man für konstruktive Jugendarbeit? Geld.
genaus das werden wir bereitstellen; der haushalt hat diverse Subventionsposten, die man sich sehr genau anschauen kann. Aug anhieb werden da 100,000 EUR frei, die man dann in entsprechende Projekte stecken kann. ich will den Dialog mit den Jugendlichen, was die sich wünschen, vorstellen, konkret planen. Man kann natürlich nicht alles finanzieren. Aber oftmals helfen kleine Anschubfinanzierungen. Oder Bürgschaften. Die Jugend ist unsere Zukunft, das ollte keiner vergessen. Und in die Zukunft kann man gerne investieren.

RICHARD ROSSBACH 29.04.2008 13:01
@ Herr Thomsen,

die Sudercrew ist Auslöser dieses Forums, sprich dieser Kommentare; und ich werde die Ansätze oder Aktivitäten zur Verbesserung der kulturellen Situation in unserer Stadt unterstützen, wenn ich kann, oder wenn ich es für richtig halte.

Dieses Forum ist jedoch nicht geeignet, Ihnen persönlich zu erklären, was ein abgeklärter Musikoldie zu tun gedenkt.

Richard Rossbach
(den "abgeklärten Musikoldie" ((nicht schlecht)) lass ich mir noch mal auf der Zunge zergehen ...cool Herr Thomsen, vielleicht lernt man sich ja mal kennen!?)

HEINRICH THOMSEN 29.04.2008 13:25
Herr Rossbach

Das sind doch mal echte Männerworte!
Klar können wir uns mal kennen lernen - am besten auf diversen Veranstaltungen, die nun hoffentlich bald zum Thema Jugend in Itzehoe von verschiedenen Leuten auf die Beine gestellt werden und wo heftig diskutiert und auch Musik gemacht wird (für mich als alten Mann vielleicht auch etwas abseits des HipHop) und reale Aktivitäten gestartet werden.
Es gibt mehr als genug Raum in Itzehoe, es gibt auch Geld, es muß nicht die Konkurrenz - Jung und Alt - geschürt werden, es fehlen jetzt Leute, die kontinuierlich am Thema arbeiten.
Die Zeit, wo gute Onkels und Tanten sich Gedanken machten, was wohl gut sein könnte für Jugendliche und wie man sie fördern könnte, sollten langsam vorbei sein.
Wir brauchen ein "Generationenbündnis für mehr und breitere Kultur in Itzehoe".
Tatsächlich haben Parkhäuser hier sehr lange eine wichtigere Postion eingenommen als Jugendprojekte und Kultur wurde von "oben nach unten" subventioniert. Unten war es dann meistens alle.
Aber die besten Musikstücke kamen ja immer von den Leidenden und Wütenden.
Ich klinke mich nun für einige Tage aus - danke für die Vielzahl an Beiträgen, die ich in dieser Stadt geradezu als geistige und seelische Wohltat erlebe - und werde mich in der nächsten Woche wieder aktiv einbringen in dann vielleicht schon handfeste Aktionen.
Hallo Herr Rückerl, prima Sie dabei zu haben.

MIKE AUS ITZEHOE 29.04.2008 18:18
Gut gemacht Jungs

Hallo Kolle, Olli und der Rest der Crew. Schön das ihr so eine Diskussion entfacht habt. Laßt euch nur nicht von der Politik vereinnahmen. Es geht hier um den generellen Ansatz und nicht darum das jedes Detail eures Songs stimmig ist. Danke euch im Namen von meinen Kindern.

KOLJA R. 29.04.2008 21:10
"Klare Worte" gehen auf Reisen!
KEVIN PROX 30.04.2008 11:03
Dilemma - Nachtrag

Ich hatte heute Morgen ein wirklich nettes Telefonat mit Hermann Schwichtenberg von der Itz `rock AG.
Es bezog sich auf die kritischen Untertöne in meinem Kommentar.
Hermann konnte mich davon überzeugen, das mein Torfrock-Beispiel nicht standhalten kann, da sich die Itz`rock AG praktisch an die Veranstaltung angekoppelt hat, die von der Stadt eh schon geplant war (hoffentlich habe ich das so jetzt richtig verstanden ?).
Und auch weitere Veranstaltungen (wie das kommende Weinfest) werden mit Bands bestückt, die unabhängig vom Verein auftreten. Lediglich sei eine Bewerbung nötig.
Ich habe ihm vorgeschlagen, sich hier ruhig mal ausführlicher zu äußern und bin schon gespannt.
Ich habe natürlich nicht über alle Dinge im Hintergrund Kenntnisse, so wie viele andere auch.
Daher ist eine Stellungnahme von Ihm hier mal notwendig.

Meine Kritiken haben ihn aber schon zum „Nachdenken“ gebracht, was mich natürlich freut und zeigt das sich dennoch was ändern bzw. verbessern lassen kann und sollte ?!
Hermann ist offensichtlich mit ehrlicher Begeisterung dabei und auch offen für Veränderungen im ganzen. So habe ich das verstanden. Das Gespräch im Bacchus ist (seiner Einschätzung nach)auch nicht ins Leere gelaufen, was toll ist.
Vielleicht zieht der ein oder andere nach / mit und denkt noch mal über seine Motive nach.

Und wo ich schon mal dabei bin :
In Bezug auf das Tauziehen bei der Kulturnacht und/oder grundsätzlich zum Thema Alsen vs. Stadt Itzehoe … bitte ich beide Seiten um Kompromissbereitschaft.
Das kam im meinem Text etwas zu einseitig rüber.
Ich persönlich finde Alsen als Kulturfläche wirklich sehr Interessant.


Wie schon gesagt …
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen ;0)
Aber dennoch bleibt meine Grundhaltung kritisch, da solche Begeisterungsanfälle aller „Mitwirkenden“ erfahrungsgemäß schnell wieder Abklingen können.
Freu mich auf das Ergebnis und wurde dafür zum Alsen-Tag im Mai eingeladen.

Bin gespannt und kann vielleicht auch mit 1-2 Ideen aufwarten.

TOBIAS RÜCKERL 30.04.2008 14:49
Architektursommer TERMIN

Hier nochmal der termin auf lasen:
Architektursommer 2008 Di 13.05.2008 Anreise der Hochschulen Arbeit vor Ort bis 16.05.08

14.05.08 Come Together Party mit den Hochschulen für Gäste und Interessierte

EMC 30.04.2008 18:54
HEINRICH THOMSEN

emc ist mein künstlername und steht für Ein Mann Crew!! Just-IZ ist keine firma, sondern ein zusammenschluß von jugendlichen, die auf freiwilliger basis gemeinsam musik oder andere dinge im hiphopbereich machen! es dient als plattform für jeden jugendlichen aus itzehoe, der etwas in dieser art machen will und unterstützung benötigt!

gruß,
Jannik Stöter

KJER MALTE ECKELT 01.05.2008 22:34
@Politik/Medien

Mit großem Interesse habe ich alle Beiträge gelesen und stimme einer Vielzahl der Kommentare zu. Dabei möchte ich jedoch die POLITIK weiter in den Fokus rücken. Denn, dass es anders geht, sieht man in der Diskussion um Parkplätze im Hackstruck. Wie medienwirksam die Parteien ihren Standpunkt vertreten haben ob für oder gegen Parkplätze im Wald. Diese Auseinandersetzung wurde hinsichtlich des HDJ entweder im stillen oder außerhalb des Medieninteresses geführt. Warum? Warum diese Kritik/Wahrnehmung aus der Öffentlichkeit wenn es zu spät ist.

Gut, was bisher vergessen wurde sind die Chancen die mit der Erweiterung des RBZ (KBS) zusammenhängen. Dies ist auch eine Art von Jugendarbeit, zumindest für die, die eine solche Einrichtung nutzen möchten und ggf. ihren Wohnsitz davon abhängig machen. Aber die Pläne für diese Erweiterung gibt es seit langem, oder nicht? Eine Unterredung seitens des Kreises mit der Stadt über den möglichen Verkauf des HDJ war wohl auch keine „Nacht und Nebel Aktion“. Warum…

KATRIN KOLBE 04.05.2008 21:47
vielleicht wird der BEgriff "Jugend" hier zu eng definiert

Ich als Ex-Itzehoerin finde es klasse, dass der Track von Kolle & Co. eine solche Diskussion entfacht hat! Wer hätte das gedacht!
Bevor das HDJ geschlossen wurde, war die Jugend meines Erachtens noch gut betreut, zumindest wer es wollte.
Was sich der sogenannte "Stadtmanager" und die lieben Politiker im Rathaus überlegen sollten ist, wie sie die Stadt für junge Erwachsene, sprich "Jungendliche" ab 20 Jahren attraktiver gestalten könnten, damit nicht alle abwandern! Bei meinem letzten IZ- Besuch war ich geschockt, als ich das Alsengelände sah......Hier wurde eine einmalige Möglichkeit für kulturelle Einrichtungen etc. zerstört. Die Stadt hat sich damit ins eigene Fleisch geschnitten!
Und ich finde nicht, das der Text von "klare Worte" nur den "Teenies" aus der Seele spricht, denn die Diskussion um die ehemalige Pirelli-Halle, aus der statt einer Skatehalle oder einer anderen Freizeiteinrichtung für Jugendliche, ein Fastfoodrestaurant wurde, war schon zu meiner Zeit.
beste Grüße an IZ!
@Kolle, good job!;)

KEVIN PROX 06.05.2008 15:59
Itz Rock / Kjer Malte Eckelt

Itz´rock:

Erst wird einem beim Telefonieren gesagt, man kenne die Hintergründe bei den Itz´rock-Veranstaltungen ja nicht und man werde auf jeden Fall was schreiben, damit alle es besser Verstehen und .......................................................................................... nichts.
War dann wohl doch nicht so wichtig, den Verein mal ins rechte Licht zu bekommen ??!!!
Oder einfach keine Zeit ???
Hermann, nun lass uns bitte nicht hängen !!!

Kjer Malte Eckelt:

Im großen und ganzen kann ich (glaube ich) behaupten, das keiner grundsätzlich was gegen eine Erweiterung der KBS hat.
Das gilt natürlich auch für die zukünftige Weiterbildung der Jugend, aber auch für den wirtschaftlichen Aspekt ist eine Erweiterung bestimmt sehr wichtig (kann man ja nicht ausschließen ).
Das das HDJ an einem anderen Standpunkt (der selbstverständlich gut gewählt ist) neu gebaut wird, liegt glaube ich auch nicht im Rahmen der „Beschwerden“, es wird sogar mehr als Zeit.
Und ja, die Zeitungsberichte haben es rechtzeitig angekündigt. Auch die Politische Gegenwehr hat ja kurz aufgeflammt, aber als eine Interimslösung gefunden war .. Puff …. weg war Sie.
Der Umgang der Politiker mit dem Thema Jugend in Itzehoe ist der eigentliche „Schlag ins Gesicht“, der unter anderem zu eben diesem Lied und der nun folgenden (hoffentlich) Auseinandersetzung mit demselben führt. Nicht WANN, sondern DAS man sich bewegt und Aufmerksam macht ist wichtig.
Allerdings ist das Totlaufen an dem Politischen Deich von Itzehoe, auch nicht erst seit gestern bekannt, warum wurde das noch nie geändert ?
Vielleicht, weil Parkplätze im Wald eben wichtiger sind (da habe ich übrigens nichts von gelesen !) und auch für die Medien interessanter ?
Oder weil der Versuch die Innenstadt Geschäftefrei zu bekommen eben wichtiger ist.
Traurig genug !!!
Warum kommen nicht mal Vorschläge, wie man es am besten Anstellt. Es kommt immer nur: warum habt IHR nichts gesagt, wieso habt IHR nichts gemacht ?
WAS DENN ?
Benefitzkonzerte, schon mal probiert, hat nichts gebracht! Unterschriftensammlung, kannste vergessen, da unterschreiben wenige, weil zu viele Alte ! Krawalle, wer braucht die ? Oder was ist damit gemeint ?
Nur der Wahlkampf macht das gerade alles schön flüssig, danach wird alles wieder „Normal“.
„Jeder kann sich in der Kommunalpolitik einbringen“, das stimmt vielleicht.
Aber wofür wählen wir denn „unsere“ Vertreter (???) und ich gehe immer wählen, allerdings sehr ungerne.

Es gibt keine Patentlösung, nur diesen einen weiteren Versuch.

(Aus aktuellem Anlass) Vielleicht sind KOMASAUFEN UND DROGEN, GEWALT IN SCHULEN UND FREIZEIT oder VIELE KINDER BEKOMMEN UND DANN WEGWERFEN (na, bekannt aus Funk und Fernsehen ?) tatsächlich das beste, weil einzige Ablenkung, für eine Jugend ohne Unterstützung und Freizeitangebote ?!
Was wird erst aus der Jugend nach dieser ???
Klingt auch für mich etwas übertrieben … aber ich sehe leider oft, das es doch nicht mehr so übertrieben ist!

Freu mich auf Anregungen für alle hier !

BERND 08.05.2008 23:12
Diskussion zu Klare Worte

Wenn die Stadt wüsste und Interesse zeigen würde, was an Eigeninitiative von vielen Jugendlichen gelaufen ist und läuft, würden sich einige Kommentare hier erledigen. Und ob auf diese Weise eine Plattform geschaffen werden sollte um sich gegenseitig zu dissen halte ich für fragwürdig. Wenn Hr. Gerbers ein Problem mit dem Stadtmanager hat, warum schreibt er nicht selber einen Song?

Die Crew vom HdJ hat so ein Know- how über die Szene hier, wo sind deren Vorschläge, wo liest Mann/Frau über deren Vorstellungen und Ideen? Oder sind die nicht wichtig genug, müssen sich jetzt, gerade zur Wahl, Leute profilieren die nicht mal ansatzweise an der Basis Jugendarbeit sind?
An sie persönlich Herr Thomsen: Selten habe ich so etwas gelesen, und ich meine die Gesamtheit ihrer Kommentare, was sowenig mit Jugendlichen und ihren Bedürfnissen zu tun. Das Verstehen der Jugendlichen ausschließlich über den Verstand ist recht hoffnungslos. Emotionen zu erkennen und sich mit denen auseinander zu setzen kann vielleicht helfen.

HEINRICH THOMSEN 11.05.2008 12:10
Bernd

Hallo Bernd,

pauschale und vernichtende Kritik von Menschen ohen Nachnamen schätze ich sehr.
Falls Du mal wieder Zeit hast, nenne Deinen Nachnamen mal hier und ergänze die Kritik um Inhalte - dann kann ich antworten.
Ich mag dieses Versteckspiel hinter putzigen Nicknames und Künstlernamen nicht - da sist eher der Stil in Foren minderer Qualität.

Zur Diskussion und den Folgen:
Mich freut, dass nun auch die Auseinandersetzung breiter geführt wird und das Stadtmanagement einbezogen ist.
Der Stadtmanger sollte schon acuh die Gruppe der Jugendlichen stärker unterstützen.
Fischbrötchen und Dackelrennen wenden sich ja eher an Senioren wie mich (habe allerdings keinen Dackel).
Da gerade Wahlzeit ist, sollten Kommunalpolitiker jetzt auch sich der Diskussion stellen.

BERND 11.05.2008 21:45
Diskussion zu Klare Worte

Ob Foren durch Nachnamen qualitätsvoller sind oder werden, mag ich nicht beurteilen. Die Kritik richtet sich gegen das, was ich hier von Ihnen, Hr. Thomsen, im Zusammenhang mit dem Auslöser gelesen habe. Nicknames nicht zu mögen, macht ja nichts. Ist in dieser Diskussion wohl eher kontraproduktiv. Wie wollen sie Leute am Tisch zur Diskussion halten, wenn Sie deren Weise nicht respektieren ?
Zum Thema:
Solche Worte wie Nachhaltigkeit und Offenheit fehlen mir seit Jahren in Itzehoe.

Besucht mal eine Ratsversammlung und dann noch eine und es wird klar......
KLARE WORTE ist passgenau, da haben Die aufgepasst.

HEINRICH THOMSEN 13.05.2008 13:07
Bernd

Es fehlt also der Mut, hier Vor- und Nachnamen zu veröffentlich - Bernd - ich schreibe in meinem Namen - was hindert Dich hier offen aufzutreten?
Keinen Mut, lieber anonym klug reden?
Ich setze mich nur mit realen Menschen auseinander - nicht mit Nicknames.

CALLMELOBSTER 14.05.2008 12:33
Bla Bla Bla

Ich lese in diesem Forum nur, wie man es machen würde,wenn man könnte und warum man nicht kann, obwohl man sollte.....
Ich selber organisiere zur Zeit ein "Rock gegen Rechts"- Konzert in Hannover. Haben wir Geld? Nein!!! Also suchen wir uns Sponsoren. Haben wir Bands? Nein!!! Also organisieren wir welche!
Man kann also eine Menge erreichen, wenn man sich reinhängt.

An die Jungs von der Sudercrew: Klasse Video, super Inhalt, nur auch selber mal den Arsch hochkriegen.
Mein Vorschlag: Konzert in der alten Sauerkrautfabrik, Sparkasse als Sponsor werben und Bands kennt ihr wahrscheinlich selber am Besten.

STEVEN PROX (DOUBLE S, SUDERCREW) 14.05.2008 20:52
ja mensch

ich wiederhole mich sehr gerne noch einmal für den herren der über mir geschrieben hat. wir haben schon öftmals versucht hier etwas auch die beine zu stellen, leider bietet sich hier nicht die möglichkeit! auch in der alten sauerkraut fabrik haben wir schon einen versuch gesartet, jedoch ohne erfolg, da es dort keine notausgänge gibt und, und, und......deshalb keine veranstaltungen an diesem ort.

BERND 02.07.2008 22:38
Ergebnisse

Nun, da inzwischen eine Menge Wasser durch die Stör geflossen ist, würde mich interessieren, was sich getan hat. Ist IZ- Rock mittlerweile ein Partner, verteilt der Club Freundschaftsbänder, parken die Mitglieder der Ratsversammlung endlich auf ihrem tollen Parkdeck oder habt ihr einen Plattenvorvertrag und seid schon weggezogen?

EX-ITZEHOER 04.07.2008 10:23
Itzehoe-Frust

Wie wenig Itzehoe fuer die Jugend macht, zeigt sich fuer mich daran, dass anscheinend seit 20 Jahren stets ueber die gleichen Probleme GEREDET wird. Als wir Ende der 80er ueber die schoenen neuen Steinwellen des Polizeihochauses Rollbrett fuhren wurde darauf reagiert, indem man einige Steine in den Waellen so erhoehte, dass das skaten dadurch dort unmoeglich wurde. Wir gingen mit einer Gruppe von Freunden und einem Reporter der shz zur Polizei und klagten dort unser Leid, dass wir gern einen geeigneten Platz zum skaten haetten, um uns und andere nicht zu gefaehrden. Man versicherte uns laechelnd, das Thema aufzunehmen... Ich wohne seit 1994 nicht mehr in Itzehoe und verkneife mir Besuche weitgehend.

MICHA 14.08.2008 00:44
zu Heinrich Thomsen

Hallo Herr Thomsen,

wieso glauben Sie denn, das in Itzehoe die Alterstruktur so unausgeglichen ist?
Weil eben die Jugendlichen resigniert haben und die Stadt fluchtartig verlassen, sobald sich die Gelegenheit bietet.
Ist das in Ihren Augen der richtige Weg?

Denn ganz ehrlich, Ihre Meinung weiter gedacht, Jugendarbeit in Deutschland ist eine einzige Katastrophe, könnten die Jungen Menschen doch auch gleich auswandern, anstatt in Deutschland etwas zum besseren ändern zu wollen.

Nur wer zahlt dann Ihre Rente?

JASON SAW 29.04.2009 22:55
Jetzt Ironie,...

...und jetzt 8 Monate später ist es in IZ immernoch wie vor "Klare Worte". Die Stadtverwaltung ist ein Witz, aber IZ die beste City der Welt!

Peace an SuderCrew, Kopfnuss etc.

La Familia Music Itzehoe



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