FLENSBURGER TAGEBLATT
Den Scheersberg wird ein Funkmast "zieren"
Quern. Die Querner Gemeindevertretung hat ihr Einvernehmen für den Bau eines so genannten BOS-Funkmastes auf dem Scheersberg erteilt. Dieser Stahlgittermast wird vom Land Schleswig-Holstein finanziert. Die Anlage wird benötigt, um vor allem den digitalen Polizeifunk zu optimieren. Auch Feuerwehren und andere Rettungsorganisationen sollen von "BOS" profitieren. Der bisherige analoge Funkverkehr hat in Angeln also bald ausgedient: Funklöcher ade.
Abgestimmt werden musste das Projekt allerdings auch mit der Denkmalschutzbehörde. Denn es müsse, wie Verwaltungschef Gerd Aloe vom Amt Geltinger Bucht dazu erläuterte, gewährleistet bleiben, dass der Mast nicht den altehrwürdigen Bismarckturm (gebaut 1899) mit seinen rund 32 Metern Höhe überragt und zu einem optischen Störfaktor wird. Als Standort des Funkmastes kommt ein Bereich unweit der Kreissporthalle in Betracht.
Bürgermeister Erich Petersen teilte anlässlich der jüngsten Sitzung der Querner Mandatsträger zudem mit, dass im Rahmen der Ausstattung des Ostsee-Küsten-Radweges ein Windsack am Strand von Habernis aufgestellt wurde. An gleicher Stelle werde eine Schutzhütte zum Verweilen für Radwanderer errichtet. Das Vorhaben geht auf eine Initiative der Wireg zurück.
Nach den Worten des Bürgermeisters ist zwischenzeitlich die Umbenennung der Straße "Am Wasserwerk" in Steinbergkirche erfolgt. Dieser Bereich gehört jetzt mit zum Straßenzug "Hattlundmoor", der sich - mit neu durchnummerierten Wohngebäuden - sowohl auf Steinbergkirchener als auch Querner Gemeindegebiet erstreckt.
Die Gemeindevertretung bestätigte einmütig die unlängst erfolgte Wahl des Querner Gemeindewehrführers Johannes Erichsen und seines Stellvertreters Günter Cordsen.
Zügig voranschreiten soll die Erschließung von neuen Bauplätzen im Ortsteil Neukirchen. Als Voraussetzung muss der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden. Gemeinsam mit dem Investor und Vertretern der Planungsbüros hat die Gemeinde auch die Umplanung des Neukirchener Campingplatzes ins Auge gefasst. Als Planungsgrundlage für Wohnbebauungen ist eine Beurteilung des Immissionsschutzes in Auftrag gegeben worden.
Laut Bürgermeister Petersen wurde der Auftrag zur Kanalspülung und Filmung im Rahmen der Vorarbeiten zur Aufstellung des Kanalkatasters für den Ortsteil Großquern auf Nübelfeld südlich der Nordstraße erweitert.



