Blumenmeer zum Abschied
Die Liste der Redner war begrenzt, aber trotzdem lang. Beim Empfang anlässlich des Abschieds von Propst Knut Kammholz in der Eckernförder Stadthalle ergriffen nahe und weiter entfernte Wegbegleiter noch einmal die Gelegenheit, um auf ihre Weise Tschüß zu sagen. Pierré Gilgenast, Präsident der Kirchenkreissynode, und Astrid Halver vom Kirchenkreisvorstand gestalteten den Abend mit den rund 200 Gästen.
Nicht darauf vorbereitet, zu Wort gebeten zu werden, aber umso herzlicher verabschiedete sich Susanne von Gerlach vom Propst. Sie erinnere sich noch, von ihm angesprochen worden zu sein, die Kirchenkreissynode zu leiten. "Nein, um Himmels Willen, das geht überhaupt nicht", habe sie geantwortet. Kammholz habe aber nicht locker gelassen und sie dann doch umgestimmt. Inzwischen sei eine "gute und innige Freundschaft" zwischen ihr und ihrem Mann mit Knut Kammholz und seiner Frau gewachsen. "Schön zu wissen, dass es Euch gibt", schloss Susanne von Gerlach ihr spontanes Grußwort.
Für die Stadt Eckernförde und den Kreis Rendsburg-Eckernförde sprach Bürgervorsteherin Karin Himstedt dem Theologen ein großes Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz für Kirche und Kultur aus. Auch die aus Estland und Jordanien angereisten Theologen, Lääne Harju und Samer Azar, würdigen den scheidenen Propst ebenso wie die Pastoren, Pröpste, der Bischofsbevollmächtigte und Vertreter anderer Institutionen. Kammholz selbst verteilte Blumen an Kirchemusikdirektorin Katja Kanowski, seine Sekretärin Ilse Lindig und den früheren Verwaltungsleiter des Kirchenkreises Eckernförde, Volker Moritz.
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