300 Punkte für Wanderuper Wehr

22. September 2010 | Von rw

Sorgfältig wurde der "verletzte" Dummy auf der Trage abtransportiert. Foto: rw

Wanderup. Die Freiwillige Feuerwehr Wanderup stellte sich der Leistungsbewertung "Roter Hahn" Stufe 2. Sie erreichte 300 Punkte. Nach dem Antreten der Altersabteilung, der Jugendabteilung und der Erwachsenenwehr erfolgte die Meldung von Wehrführer Volker Thomsen an den Leiter der Bewertungskommission, Holger Johsten, Wehrführer in Schafflund.

Nach Erläuterung der Sicherheitsausrüstung folgte die Vorführung von Stichen und Knoten. Als praktische Übung war ein Brand in einer Halle einer Kfz-Werkstatt angenommen worden. Eine Person war vermisst und wurde von Atemschutzträgern aus dem verqualmten Gebäude gerettet. Während der gesamten Übung wurde der Brand von mehreren Seiten mit Wasser bekämpft. Die Tarper Straße, die dicht an dem angenommenen Brand vorbeiführt, wurde gesichert.

Später traf man sich im Kameradschaftsraum der Feuerwehr. Nach einem Imbiss folgte die Manöverkritik durch den Vorsitzenden der Bewertungskommission. Alle 13 Kriterien wurden von Holger Johsten angesprochen, und die Kritik fiel überwiegend positiv aus. Es gab aber auch Anregungen, wie einige Dinge anders oder besser hätten gemacht werden können. Fahrzeuge und Gerät seien in einem sehr guten Zustand. "Vom Gesamteindruck her sind wir schlichtweg begeistert", so Johsten. Eine so einsatzfreudige und motivierte Wehr sei sehr schön anzusehen gewesen. "Wir freuen uns auf die Stufe 3."

Nach der Bekanntgabe der 300 Punkte brach großer Jubel aus. Dann überreichte Johsten Volker Thomsen eine Urkunde, deren Wortlaut er verlas, sowie den zweiten Stern für den schon vorhandenen Roten Hahn.

Der zweite stellvertretende Bürgermeister Rolf-Dieter Lippert überbrachte die Grüße der Gemeindevertretung. Man habe spüren können, mit welcher Begeisterung und Präzision diese Leistungsbewertung durchgeführt worden sei.

Amtsvorsteher Edgar Paulsen zeigte sich erstaunt über die große Anzahl von 69 Aktiven. Erfreut zeigte er sich auch über die Altersabteilung und ganz besonders über die vielen Mitglieder der Jugendwehr. "Behandelt mir die Jugendlichen wie rohe Eier, denn das ist der Nachwuchs", sagte Paulsen, der für die Wehr ein "Flachgeschenk" mitgebracht hatte.

Amtswehrführer Ralf Käber, der gerade von einer Bewertung in Großenwiehe zurückgekehrt war, sprach seine Glückwünsche auch im Namen der Wehrführer des Amtes Eggebek und einiger benachbarter Wehren aus. Er sei stolz auf die Wehren des Amtes.


 

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